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Bundesnetzagentur versteigert LTE-Frequenzen --1 GBit auf dem Lande

• 27.04.15 Das schnelle Surfen mit hohen Breitbandtarifen auf dem Land will bisher nicht so richtig klappen. Vor allem liegt es an den hohen Kosten durch das zu verlegende Kabelnetz, welches die Daten an den Endkunden liefern soll. Nun plant die Bundesnetzagentur das schnelle Internet über die Mobilfunkfrequenzen im 700 MHz-Bereich zu liefern. Mit dem geplanten Standard
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LTE-Advanced oder 5G sind immerhin 1 Gbit/s geplant.

Bei der Versteigerung am 27.Mai 2015 der 700 MHz-Frequenzen soll nun eine breite Versorgung der Bevölkerung mit schnellem Internet sicher gestellt werden. Dem Beschluß zufolge müssen die Netzbetreiber nach Zuteilung der Frequenzen dafür sorgen, dass innerhalb von drei Jahren deutschlandweit 98 Prozent der Haushalte mit mobilem Breitband versorgt sind. Je Bundesland soll eine Mindestabdeckung von 97 Prozent gewährleistet werden, teilt der Branchenverband Bitkom mit.

Nun hat die Bundesnetzagentur schon die Versteigerung für den nächsten Monat angesetzt. Dabei wurden bislang drei Unternehmen zur anstehenden Versteigerung von Frequenzen für mobiles Breitband zugelassen. Dazu gehören Telefonica,

Telekom und Vodafone. Ein viertes Unternehmen, Liquid Broadband, wurde bisher noch nicht zugelassen. Daher findet nun eine Klage statt von seiten des Unternehmens vor dem Verwaltungsgericht Köln statt.

Liquid Broadband kritisiert daher das Verfahren bei der Versteigerung der Frequenzen. Durch das Versteigerungs-verfahren werden Neueinsteiger im Mobilfunkmarkt faktisch ausgeschlossen.

Durch die Versteigerung stellt Deutschland als erstes Land in Europa auch Frequenzen aus dem 700-Megahertz-Bereich für mobiles Breitband zur Verfügung. Insgesamt werden Frequenzen im Umfang von 270 MHz aus den Bereichen 700 MHz, 900 MHz, 1500 MHz sowie 1800 MHz versteigert. Die Frequenzen aus den Bereichen bei 900 MHz und 1800 MHz haben die Grundlage für den Aufbau der heutigen Mobilfunknetze insbesondere für die flächendeckende mobile Sprachkommunikation gebildet und sollen künftig auch für breitbandige Internetanschlüsse genutzt werden.

Die Frequenzen im 700-Megahertz-Bereich werden bislang für terrestrisches Fernsehen genutzt. Durch die Umstellung auf DVB-T2 werden sie frei und können für mobiles Breitband genutzt werden. Die Netzbetreiber können mit nur relativ wenigen Funkstationen schnelles Internet auch in bisher wenig erschlossene Regionen bringen.

Die Auktion beginnt mit einer öffentlichen Veranstaltung am 27. Mai 2015 um 10:00 Uhr im Dienstgebäude der Bundesnetzagentur, Canisiusstraße 21 in 55122 Mainz. Während der Versteigerung wird täglich auf der Internetseite der Bundesnetzagentur über den Verlauf informiert.

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