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Bundesumweltministerin kümmert sich um Handystrahlung und Sendeanlagen --Neueste SAR-Liste verfügbar

• 07.02.20 Wenn es um Eltro-Smog geht, denken viele Verbraucher an ihr Smartphone und die entsprechenden Mobilfunkantennen. Auf dem Lande sind die Antennen in der Regel in der Nähe von Bundestrassen auf dem Acker. In der Stadt sieht dieses oftmals schon ganz anders aus. So hat nun das Bundesumweltministerin ein Kompetenzzentrum für Elektromagnetische Felder gegründet. Dabei geht es
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auch um die Strahlenbelastung durch Handys, welche in SAR gemessen wird. Dazu haben wir eine passende SAR-Liste mit über 3.600 Smartphones parat.

Bundesumweltministerin gründet Kompetenzzentrum für Handystrahlung

Dabei geht es um die Fragen von neuen Mobilfunkanlagen in der Nachbarschaft und welche Auswirkungen das neue Mobilfunknetz 5G auf die Gesundheit der Bevölkerung hat.

SAR-Liste
Neueste Strahlungswerte beim Galaxy S10 -Bild: Screenshot Bfs

Die digitale Entwicklungen führen dazu, dass Bürgerinnen und Bürger inzwischen tagtäglich mit Strahlenschutzthemen in Berührung kommen. Um sie frühzeitig und verlässlich zu informieren, richtet das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) das neue Kompetenzzentrum Elektromagnetische Felder ein. Das Zentrum ist in Cottbus angesiedelt und wird am 5. Februar 2020 von Bundesumweltministerin Svenja Schulze in Berlin feierlich gegründet.

Mit der Aufklärungs- und Forschungsarbeit will das Kompetenzzentrum zu mehr Akzeptanz der Energiewende beitragen und eine nachhaltige Digitalisierung stärken.

Als besonders gut erforscht gilt der Mobilfunk. Zahlreiche Fragen konnten bereits im Deutschen Mobilfunk Forschungsprogramm (DMF), das von 2002 bis 2008 unter Federführung des BfS durchgeführt wurde, beantwortet werden.

Auf einer entsprechende Internet-Seite können sich Bürgerinnen und Bürger informieren und einem Expertenteam ihre Fragen stellen.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze: "Sowohl die Energiewende als auch die Digitalisierung sind entscheidende Projekte für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands. Wenn es hier Bedenken gibt, müssen wir diese ernst nehmen und Fragen von Bürgerinnen und Bürgern aufgreifen. Das Bundesamt für Strahlenschutz als wissenschaftlich unabhängige Institution ist dabei eine kompetente und glaubwürdige Stimme"..

Die Gründung des Kompetenzzentrums geht zurück auf den Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD, um den Stromnetzausbau zu begleiten. Mit ihrer Mobilfunkstrategie hat die Bundesregierung den Anspruch vertiefter Forschung und Kommunikation im November 2019 auch in diesem Bereich zum Ausdruck gebracht.

Strahlungsarme Handys haben geringe SAR-Werte --Galaxy S10 5G Top, iPhone 11 schlecht

Bei den Handys sollten die Smartphones generell Strahlungsarm sein. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) rät daher beim Kauf darauf zu achten, dass das Gerät strahlungsarm ist. Dazu gibt es auch eine entsprechende SAR-Liste, welche online verfügbar ist. Diese Liste umfasst derzeit über 3.600 Smartphones.

So ist zu erkennen, dass die 5G Galaxy S10 Variante einen SAR Wert von nur 0,26 hat. Der 4G LTE Pendant Galaxy S10 SM-G973F hat einen SAR-Wert von 0,48. Also eine fast doppelte so hohe Strahlungsbelastung. Allerdings sind SAR-Warte unter 0,5 schon sehr gut. Die 5G LTE Version von Samsung ist hier sicherlich einer der strahlungsärmsten Smartphones. Zum Vergleich, das iPhone 11 hat einen SAR-Wert von 0,95. Diesen hohen Wert sollte man dann vielleicht schon kritisch sehen, so unser Chefredakteur vom Redaktionsnetzwerk Tarifrechner Dipl.Inform. Martin Kopka.

Tipps für strahlungsarme Handynutzung

Generell sollten Geräte mit hohen SAR-Werten nicht über Nacht in der Nähe von schlafenden Personen auf Empfang stehen. Auch kann man die Strahlenbelastung reduzieren, indem das Smartphone nur im WLAN Modus, statt im Mobilfunkmodus betrieben wird. So laufen weiterhin WhatsApp und Co. Nachrichten ein.

Auch sollte man einen schlechten Mobilfunkempfang vermeiden. Dabei wird automatisch die Sendeleistung des Smartphones erhöht, um Kontakt mit der Sendeanlage aufrecht zu erhalten. Dieses gilt insbesonders beim Telefonieren.

Das BfS ermittelt seit dem Jahr 2002 regelmäßig den SAR-Wert aktueller Handys und Smartphones und veröffentlicht die Werte. So kann jeder die Daten seines Gerätes abfragen und sich bei der Auswahl eines neuen Modells vorab über dessen Strahlungseigenschaften informieren.

Die SAR-Liste umfasst derzeit über 3.600 Modelle von 82 Herstellern.

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