Deutsche finden GEZ-Gebühr zu hoch --Kritik an Online-Auftritten
• 25.09.08 Fast zwei Drittel der Deutschen finden die aktuellen GEZ-Gebühren zu hoch. Das hat der Webmonitor ergeben, eine repräsentative Erhebung von Forsa im Auftrag des Verbands Bitkom. Demnach sagten 39 Prozent der Befragten, der Betrag sei zu hoch. Weitere 23 Prozent halten ihn für "viel zu hoch". Als angemessen bezeichnet nur jeder Dritte (35 Prozent) die Gebühr, die für|
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Für eine weitere Erhöhung der Gebühren gäbe es in der Bevölkerung kein Verständnis. Lediglich ein Prozent der Deutschen findet den derzeitigen Obolus zu niedrig und wäre also offenkundig bereit, tiefer in die Tasche zu greifen. Ferner sollten sich die Sender auf die gesetzlich geregelte Grundversorgung beschränken und dürfen ihr Angebot nicht ständig mit Gebührengeldern erweitern., so die Kritik von BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer.
Der Verband fordert insbesondere, dass die öffentlich-rechtlichen Sender nicht zu Multimedia-Vollanbietern im Internet ausgebaut werden. Dadurch würde ein funktionierender Wettbewerb mit privaten Anbietern verzerrt werden. Online dürfen die Sender lediglich Informationen zu ihrem Programm anbieten. Diese Regel sollte laut des Verbandes bei der geplanten Neuregelung des Rundfunkrechts nicht aufgeweicht werden.
Die Ministerpräsidenten sollten die aktuelle Gelegenheit nutzen, das komplizierte heutige GEZ-System durch eine einfach zu handhabende, pauschale Rundfunkabgabe zu ersetzen. Ein offizieller Vorschlag der Länder sollte jetzt vorgelegt werden, schließlich haben sie schon im vergangenen Jahr eine Gebührenreform für 2008 in Aussicht gestellt. Eine allgemeine Rundfunkabgabe als Ersatz für die aktuellen GEZ-Regeln könnte pro Haushalt oder pro Kopf berechnet werden.
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