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IT-Fachkräftemangel Studie: Verschärfung auf dem Arbeitsmarkt

• 11.04.24 Bis zum Jahr 2040 werden in Deutschland 663.000 IT-Fachleute fehlen, dieses ist das erschreckende Ergebnis einer Studie vom Branchenverband Bitkom. Hinzu kommen tausende offene Stellen mit IT-Schwerpunkt in Verwaltungen, Schulen oder Wissenschaftseinrichtungen. Auch gibt es den schweren Vorwurf, dass Deutschland seine digitale Zukunft verspielt. Dabei wurde nun erstmals eine Langfriststudie zum Fachkräftemangel vom Branchenverband vorgestellt.

Dr.Sim
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IT-Fachkräftemangel Studie: Verschärfung auf dem Arbeitsmarkt

In Deutschland werden im Jahr 2040 rund 663.000 IT-Fachleute fehlen, wenn die Politik nicht massiv gegensteuert, so dass Ergebnis einer Studie des Branchenverbandes Bitkom. Im vergangenen Jahr gab es 149.000 unbesetzte IT-Stellen in deutschen Unternehmen, fünf Jahre zuvor waren es erst 82.000.

IT-Fachkräftemangel Studie: Verschärfung auf dem Arbeitsmarkt
IT-Fachkräftemangel Studie: Verschärfung auf dem Arbeitsmarkt
-Bild: © PublicDomainPictures ((Pixabay-Lizenz)/ pixabay.com

Hinzu kommen tausende offene Stellen mit IT-Schwerpunkt in Verwaltungen, Schulen oder Wissenschaftseinrichtungen.

Deutschland verspielt seine digitale Zukunft

"Der sich seit Jahren verschärfende Mangel an IT-Fachkräften betrifft das ganze Land und bremst die dringend notwendige Digitalisierung. Eine immer größer werdende Fachkräftelücke in der IT bedeutet einen Verlust von Wettbewerbsfähigkeit, Wertschöpfung, Wachstum und Wohlstand. Ohne IT-Spezialistinnen und -Spezialisten verspielt Deutschland seine digitale Zukunft", sagt Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst.

Die drohende Fachkräftelücke lässt sich nach den Berechnungen des Branchenverbandes nur schließen, wenn umgehend massiv gegengesteuert wird. So könnten bis 2040 durch die Förderung des Quereinstiegs rund 129.500 zusätzliche IT-Fachkräfte gewonnen werden, durch Maßnahmen im Bereich Studium und Ausbildung kämen weitere rund 108.000 hinzu und 68.500 ließen sich aktivieren, indem ältere Beschäftigte länger im Job bleiben.

Unverzichtbar ist, dass weitere 321.000 IT-Expertinnen und -Experten über bessere Zuwanderungsmöglichkeiten nach Deutschland geholt werden müssen. Wintergerst dazu: "Wenn wir uns extrem anstrengen, können wir die absehbare Fachkräftelücke etwa zur Hälfte aus dem Inland schließen. Die andere Hälfte aber braucht zwingend qualifizierte Zuwanderung aus allen Teilen der Welt.".

Den Berechnungen zufolge wird das Angebot an IT-Fachkräften von derzeit 1,136 Millionen bis 2040 auf 1,256 leicht um rund 120.000 zulegen.

Während bis zum Jahr 2040 in der Gesamtwirtschaft 50,5 Prozent der derzeitigen Beschäftigten aus dem Berufsleben ausscheiden werden, sind es in den IT-Berufen nur 32,5 Prozent.

Gleichzeitig wird bis zum Jahr 2040 der Bedarf an IT-Fachkräften in der Wirtschaft rasant steigen. Liegt er derzeit bei 1,29 Millionen, so werden es dann 1,92 Millionen sein. Das ist eine Zunahme um rund 630.000.

Gescheiterte Digitalpolitik --Gesellschaft für Informatik will eine stärkere Förderung von Open Source

Auch die Gesellschaft für Informatik kritisiert die derzeitige Digitalpolitik der Bundesregierung. In Deutschland sieht es dabei sehr schlecht bei der Digitalisierung in den Behörden und beim Glasfaserausbau aus. So haben nun rund 20 Organisationen aus Zivilgesellschaft und Freie-Software-Wirtschaft eine Pressemitteilung mit ihrer jeweiligen Analyse und mit ihren digitalpolitischen Forderungen an die deutsche Bundesregierung veröffentlicht.

So wird die deutsche Bundesregierung aufgefordert, eine nachhaltige Digitalpolitik umzusetzen und im Bundeshaushalt jetzt die nötigen Mittel bereitzustellen.

Gescheiterte Digitalpolitik --Gesellschaft für Informatik will eine stärkere Förderung von Open Source
Gescheiterte Digitalpolitik --Gesellschaft für Informatik
will eine stärkere Förderung von Open Source -Bild: © GI

So hat die Gesellschaft für Informatik gemeinsam mit der Open Source Business Alliance, Vitako und anderen einen offenen Brief unterzeichnet, der die Regierungsfraktionen an dieses Ziel erinnert und eine stärkere Förderung von Open Source Software anmahnt.

Derzeit befindet sich die deutsche Verwaltung mit ihren digitalen Systemen in hohen Abhängigkeiten von einzelnen Anbietern. Diese Abhängigkeiten verhindern, dass die Verwaltung die Digitalisierung selbstständig gestalten oder die dafür notwendigen Fähigkeiten aufbauen kann.

Open Source Software bietet hierbei den Ausweg aus dem bestehenden Vendor-Lock-In, schafft gleichzeitig erhebliche gesellschaftliche und wirtschaftliche Mehrwerte und trägt entscheidend zur digitalen Souveränität der öffentlichen Verwaltung bei, so die Festellungen der Gesellschaft für Informatik.

Prof. Dr. Julian Kunkel, Sprecher des GI-Arbeitskreises "Open Source Software": "Die gelebte Politik der Ampel führt dazu, dass Deutschland bei der Digitalisierung zurückfällt und seine Abhängigkeit von internationalen Softwareunternehmen weiter zementiert." Und weiter: "Dies wird mittelfristig dem deutschen IT-Ökosystem schaden und die Kosten für öffentliche IT-Projekte nach oben treiben. Die konsequente Berücksichtigung und Priorisierung von Open Source Software bei Ausschreibungen bietet eine Chance, die ehemalig respektierte Softwareentwicklungsschmiede Deutschland wieder an die Weltspitze zu katapultieren und die digitale Souveränität zurück zu erlangen.".

Verbände kritisieren Ampelregierung vehement

So fordert die Free Software Foundation Europe (FSFE) mit einem Bündnis aus Zivilgesellschaft und Freie-Software-Wirtschaft die Bundesregierung auf, endlich zu handeln.

Gescheiterte Digitalpolitik --Verbände kritisieren Ampelregierung vehement
Gescheiterte Digitalpolitik --Verbände kritisieren
Ampelregierung vehement -Bild: pixabay

Dabei zieht die FSFE eine negative Halbzeitbilanz für die Digitalpolitik der Bundesregierung und fordert gemeinsam mit 20 Akteuren aus der Zivilgesellschaft und Freie-Software-Wirtschaft, die Bundesregierung auf, dass man jetzt dringend diee digitalpolitischen Versprechen aus dem Koalitionsvertrag umsetzen muss.

Dafür muss die Bundesregierung im Haushalt 2024 ausreichend Mittel bereitstellen. Zudem muss die Zivilgesellschaft stärker in Entscheidungsprozesse eingebunden werden. "Es ist höchste Zeit, Deutschland auf einen nachhaltigen digitalpolitischen Kurs zu lenken. Die letzte Chance dafür in dieser Legislaturperiode darf die Regierung nicht vertun.", so die Kritik vom FSFE.

Auch gibt es Kritik an die Bundesregierung, als sie vor zwei Jahren mit einem guten und vielfach gelobten digitalpolitischen Programm angetreten ist, das einen Kurswechsel und eine erfolgreichere, nachhaltige Digitalisierung versprach.

Zur Hälfte der Wahlperiode lässt dieser Kurswechsel leider weiter auf sich warten, so die Kritiker. Die Ampel hat bisher nur wenige Projekte angestoßen und plant, diese im Haushalt für das kommende Jahr sogar schmerzlich zusammenzusparen.

Damit drohen am Ende der Legislatur ein digitalpolitisches Scheitern und ein langfristiger Schaden für Gesellschaft und Wirtschaft. Daher fordert die FSFE Freie Software in Deutschlands Verwaltungen.

. Bislang gba es nur vereinzelte Schritte in die richtige Richtung wie die Gründung des Zentrums für Digitale Souveränität (ZenDiS). Dieses Zentrum soll allerdings im Haushalt 2024 ausgebremst werden. Auch das Vergaberecht wurde nicht entsprechend modernisiert, um die Ausschreibung und Beschaffung Freier Software zu erleichtern. Es gibt immer noch keine öffentliche Statistik über die Beschaffung von Freier Software für die Verwaltung.

Stattdessen setzt die Bundesregierung weiterhin größtenteils auf proprietäre Software. Für die proprietäre "Oracle Cloud" sind mehr als drei Milliarden Haushaltsmittel vorgesehen, während die ohnehin zu geringen Mittel für digitale Souveränität von gegenwärtig 48 Millionen Euro im neuen Haushalt um fast die Hälfte gekürzt werden sollen.

Gleichzeitig hält die Regierung Freie Software zur Gewährleistung digitaler Souveränität offenbar für verzichtbar, so die Krik vom FSFE. Der in ihrem Auftrag vom ITZ Bund entwickelte proprietäre "Bundesclient" steht in eklatantem Widerspruch zum erklärten Ziel der Regierung, Freie Software und damit echte digitale Souveränität zu stärken.

Informatik in der Schule: 83 Prozent der Eltern wollen Informatik als Pflichtfach

"Wenn die Informatik nicht wesentlicher Bestandteil der Ausbildung in den Schulen ist, gibt es keinen Wettbewerb bei den deutschen Firmen im Internationalen Vergleich", so die Kritik vom Chefredakteur vom Redaktionsnetzwerk Tarifrechner, Dipl. Inform. Martin Kopka. Daher werden immer mehr Software-Projekte in das Ausland unter der Kontrollen von deutschen Informatikern verlagert oder die Firmen gehen gleich ins Ausland.

Informatik in der Schule: 83 Prozent der Eltern wollen Informatik als Pflichtfach
Informatik in der Schule: 83 Prozent der Eltern wollen Informatik
als Pflichtfach -Bild: © PublicDomainPictures ((Pixabay-Lizenz)/ pixabay.com

So fordern Eltern auch schon seit einigen Jahrzehnten, dass endlich Informatik auf dem Stundenplan landet. Verantwortlich will in der Politik dafür niemand sein, da Politiker nach ihrer Amtszeit einfach wieder gehen.

Geht es nach einer Mehrheit der Eltern, sollen Coding und Co. künftig Lehrstoff an deutschen Schulen sein. So wünschen sich 83 Prozent der Eltern, dass Informatik ab der 5. Klasse verpflichtend unterrichtet wird. In der Gesamtbevölkerung fordern dies immerhin 74 Prozent, im Vorjahr waren es 65 Prozent, so der Branchenverband Bitkom im Rahmen einer Umfrage unter 1.007 Personen ab 16 Jahren, darunter 215 Mütter und Väter schulpflichtiger Kinder.

"Schülerinnen und Schüler sollten früh an die Informatik herangeführt werden. Die Schulen müssen sie auf ihrem Weg in die digitale Welt bestmöglich mit dem nötigen Wissen und Fähigkeiten ausstatten. Das wird auch dabei helfen, mehr jungen Menschen eine Karriere in der IT zu ermöglichen", sagt Bitkom-Präsident Achim Berg.

So sind 65 Prozent der Eltern überzeugt, dass Digitalkompetenzen wie Programmieren Schülerinnen und Schüler fit für die Arbeitswelt machen. Neben Informatik als Pflichtfach wünscht sich eine große Mehrheit mit 93 Prozent, dass der Einsatz digitaler Technologien und Medien in allen Schulen Standard wird.

Der Bitkom Präsident dazu: "Die Forderungen aus der Bevölkerung zeigen, wie sehr unser Bildungssystem digitalen Ansprüchen hinterherhinkt. Digitale Endgeräte, digitale Unterrichtsinhalte, Digitalkompetenz der Lehrkräfte: Hierfür braucht es mehr als Geld und Geräte. Letztlich geht es um eine große Bildungsreform, die auch sehr grundsätzlich die Lehr- und Lernkultur an den Schulen verändern wird.".

Digitalisierung Schule: Eltern mit Digitalisierung der Schulen nach Corona unzufrieden

Während der Corona Pandemie hatten die hochmotivierten Schüler und Eltern viel Leid und Druck durch die Kultusminister und auch durch die Kultusminister-Vorsitzende und amtierende SH-Bildungsministerin Karin Prien ertragen müssen. Statt aus den Erfahrungen zu lernen, gibt es weiterhin einen Mangel an den Schulen bei der Digitalisierung.

So bewerten zwei Drittel der Eltern den Digitalisierungs Status nur als "ausreichend" oder schlechter. So ist dann auch wohl der der Corona-Effekt verpufft, so die weitere Kritik.

Digitalisierung Schule: Eltern mit Digitalisierung der Schulen nach Corona unzufrieden
Digitalisierung Schule: Eltern mit Digitalisierung
der Schulen nach Corona unzufrieden -Bild: © PublicDomainPictures ((Pixabay-Lizenz)/ pixabay.com

Als Reaktion auf die pandemiebedingten Einschränkungen in den Jahren 2020 und 2021 haben viele Schulen kurzfristig die Digitalisierung vorangetrieben. Doch mit Ende der Corona-Einschränkungen wird deutlich, dass der erhoffte Digitalisierungsschub verpufft, so der Branchenverband Bitkom.

Auf einer Schulnotenskala bewerten Eltern den Status quo der Digitalisierung wie zum Beispiel die Ausstattung mit digitalen Endgeräten im Durchschnitt mit einer 4- (4,2 - "ausreichend"). Unter der Gesamtbevölkerung fällt das Zeugnis unwesentlich besser aus mit der Note 4,0. Diese Note hat sich seit Beginn der Pandemie kaum verbessert. Im Jahr 2020 wurde die Note 4,2 verteilt, so das Ergebnisse einer Umfrage des Branchenverbandes Bitkom.

"In vielen Unternehmen und Verwaltungen hat Corona einen nachhaltigen Digitalisierungseffekt ausgelöst. Ausgerechnet die Schulen sind nach Ende der coronabedingten Einschränkungen aber oft zum alten Modus zurückgekehrt. Viele Schulen drehen das Rad wieder zurück ins Jahr 2019", sagt Bitkom-Präsident Achim Berg.

Insgesamt bewerten mehr als zwei Drittel der Eltern den Zustand der Digitalisierung nur "ausreichend" (25 Prozent), "mangelhaft" (25 Prozent) oder sogar "ungenügend" (18 Prozent). 20 Prozent vergeben wenigstens ein "befriedigend", nur eine Minderheit ein "gut" (9 Prozent) oder auch "sehr gut" (2 Prozent).

So sagen nahezu alle befragten Eltern, dass die technische Ausstattung der Schulen wichtig sei, gefolgt von regelmäßigen Lehrkräftefortbildungen zu digitalen Themen und Kompetenzen mit 90 Prozent, sowie dem Einsatz digitaler Lerninhalte wie Lern-Apps oder interaktiver Arbeitsmaterialen mit 80 Prozent. Und 78 Prozent fordern zudem, dass die Zuständigkeit für Schulen an den Bund übertragen wird.

Für die Digitalisierung von Schulen hatten Bund und Länder schon 2019 mit dem "DigitalPakt Schule" fünf Milliarden Euro bereitgestellt und nach Ausbruch der Pandemie um 1,5 Milliarden Euro aufgestockt. Im Mai 2024 läuft das Förderprogramm jedoch aus, eine Anschlussfinanzierung ist nicht gesichert.

Telekom Studie 2022: Schulen lassen noch viel digitales Potenzial ungenutzt

Zuletzt zeigte eine Telekom-Studie, dass die Pandemie die Digitalisierung nur punktuell vorangetrieben hatte. Immerhin wünschen sich 80 Prozent der Schulen eine höhere Internet-Bandbreiten. Immerhin wollen Schulen weiter in dem digitalen Unterricht investieren.

So gibt es Kritik an fehlende, digitale Lehrpläne, zu wenig digitale Tafeln und nur geringe Internet-Bandbreiten. Der digitale Status quo im deutschen Bildungswesen ist immer noch unzureichend, so die Ergebnisse der Telekom-Studie Digitalisierungsindex Bildung 2021/22.

Telekom Studie 2022: Schulen lassen noch viel digitales Potenzial ungenutzt
Telekom Studie 2022: Schulen lassen noch viel
digitales Potenzial ungenutzt --Bild: pixabay.com

Dabei hatte die Pandemie die Digitalisierung laut der Studie nur punktuell vorantrieb: "Es bleiben in vielen Schulen Potenziale weiterhin ungenutzt", so das Ergebnis.

Daher haben viele Schulen kurzfristige Lösungen beim Homeschooling und hybrides Unterrichten ermöglicht. Digitale Lernplattformen, Web- und Video-Konferenz-Tools mit je 75 Prozent sowie Schul-Apps mit 48 Prozent etablierten sich. Etwas mehr als die Hälfte der Schulen stellten Lehrkräften und Lernenden digitale Endgeräte bereit.

Dennoch: "Auch wenn viele Schulen die Chancen der Digitalisierung erkannt haben, mangelt es noch an wichtigen IT-Basisstrukturen", sagt Jochen Bösl, Leiter vom Vertriebssegment Digitale Bildung und Schule der Deutschen Telekom.

Schulen wollen weiter in Digitalisierung investieren

So können 23 Prozent der Schulen zwar bereits einen Glasfaseranschluss vorweisen. 80 Prozent geben dennoch an, dass ihnen die verfügbare Bandbreite nicht ausreicht, um digitale Projekte zu realisieren. Bereits 53 Prozent der Schulen arbeiten mit digitalen Tafeln.

Allerdings fehlt oftmals das pädagogisch-technische Grundgerüst. 72 Prozent finden, dass Lehrpläne und -materialien die digitalen Medien bislang kaum berücksichtigen. An nur 40 Prozent der Schulen arbeiten Fachkräfte mit ausreichend IT-Know-how.

Dabei wollen nahezu alle der Befragten das Digitalengagement ausbauen. Immerhin halten 98 Prozent an den geplanten Investitionen in ihre Digitalisierung fest oder erhöhen sogar die Ausgaben. Geplant ist etwa die Anschaffung weiterer Tablets, Laptops und digitaler Tafeln. Dazu gehört auch der Einsatz von Tools, um Stundenpläne oder Projekte online zu führen.

Debakel Digitalisierung Schule: Didacta-Verband kritisiert Digitalisierung in den Schulen

Immerhin wünschten sich zuletzt fast 40 Prozent der Kinder und Jugendlichen in den Schulen den digitalen Unterricht, was den Unterrichtsausfall während der Hochzeit der Corona Lage gedämpft hätte. Ferner hakt es bei der Digitalisierung der Schulen nach Ansicht des Bildungsverbandes Didacta noch.

Erfreuliche Nachrichten für die Digitalisierung in den Schulen und den Schulunterricht ab dem kommenden Herbst während der Corona Lage sehen anders aus. Zwar habe das Thema mit dem Distanzunterricht während der Corona-Pandemie gezwungenermaßen einen großen Schub bekommen - jedoch hake es noch in vielen Bereichen, sagte der Hauptgeschäftsführer des Verbands, Reinhard Koslitz. Die Digitalisierung ist einer der Schwerpunkte bei der internationalen Bildungsmesse Didacta, welche zuletzt in Köln stattfand.

So gebe es große Unterschiede, was die Ausstattung der Schulen mit WLAN oder Tablets betreffe, kritisierte Koslitz. Auch der technische Service sei vielerorts nicht zufriedenstellend. "Es kann nicht sein, dass die Lehrer sich um die Wartung und Reparatur der Geräte kümmern müssen", sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Für einen kompetenten Umgang mit digitalen Medien im Unterricht müsse zudem die Lehrer-Fortbildung verbessert werden.

Dann geht es auch um die Integration geflüchteter Kinder in Schulen und Kitas. Dabei gehe es etwa um Methoden zur Vermittlung von Sprachkenntnissen oder um den Umgang mit möglicherweise kriegstraumatisierten Kindern, sagte Koslitz. Eine weitere Herausforderung für die Schulen sei es, das große Thema Klimawandel im Unterricht greifbar zu machen.

Überlastete und teils unbrauchbare IT-Lernplattformen der Länder

Der Bildungsverband didacta erhebt schwere Vorwürfe in einem Bild-Bericht und redet von völlig überlasteten und teils unbrauchbaren IT-Lernplattformen der Länder.

So gibt es in Baden-Württemberg die Lernplattform "ella", welche bislang 47 Millionen Euro an Steuergeldern verschlang, trotzdem scheiterte das Projekt an technischen Problemen. Auch die aktuelle Plattform "Moodle" fällt immer wieder aus.

In Bayern geht es der Lernplattform "mebis" wegen fehlender Server in der Corona-Krise an den Kragen. Nach didacta-Informationen soll Bayerns "mebis" für ganze 80 Millionen Euro wieder auf Vordermann gebracht werden.

Auch keine Besserungen in NRW. "LOGINEO NRW" kostete schon 65 Millionen an Steuergeldern und schwerwiegende Sicherheitslücken konnten trotzdem nicht behoben werden. Nun soll Nordrhein-Westfalen in den nächsten sieben Jahre saftige 207 Millionen Euro bereithalten.

Dabei hatten spätestens in der Corona-Krise viele Schulen genug von den Zuständen und handelten auf eigene Faust und kümmerten sie sich um pragmatische ad-hoc-Lösungen für Server, Lernplattformen und Dokumentenmanagement. So konnte man viele Defizite beseitigen.

"Klassische Fall vom Bock, der sich zum Gärtner macht"

Martin Hüppe vom Bildungsverband didacta kritisiert im BILD-Bericht: "Das ist der klassische Fall vom Bock, der sich zum Gärtner macht. Die staatlichen IT-Lösungen haben bereits Millionen an Steuergeldern verschlungen und in der Corona-Pandemie versagt. Wenn die Länder private Bildungsanbieter jetzt wieder aus dem Markt drängen wollen, gefährdet das die gesamte digitale Aufholjagd der vergangenen zwei Jahre."

Bildungsunternehmer Jörg Ludwig (IServ) fordert von der Politik eine andere Prioritätensetzung: "Angesichts von 35 000 fehlenden Lehrkräften in Deutschland wäre es sinnvoll, die jetzt vorhandenen Lösungen für digitalen Unterricht miteinander zu vernetzen und weiterzuentwickeln, anstatt das Rad wieder neu zu erfinden.".

Digitalisierung Schule: 38 Prozent der Schüler fordern digitalen Unterricht

Informatik in der Schule wird schon seit Jahrzehnten von den Informatikern und von der Gesellschaft gefordert. Dabei ist offensichtlich, dass auch darunter die deutsche IT-Wirtschaft durch den Fachkräftemangel zu leiden hat. Das Problem sind daher die Bildungsminister der Länder, welche mit Informatik auf dem Kriegsfuss stehen, anders kann man die mißliche Lage bei den Schulen nicht deuten. Die Schulen sind dabei Ländersache.

Im Unterricht gibt es zahlreiche Möglichkeiten ein Smartphone einzusetzen. Immerhin wollen dieses 38 Prozent aller Zehn- bis Achtzehn-Jährigen Schüler. An Gymnasien wollen das 37 Prozent, an anderen Schulformen 42 Prozent, so dass Ergebnis einer Umfrage des Branchenverbandes Bitkom.

Digitalisierung Schule: 38 Prozent der Schüler fordern digitalen Unterricht
Digitalisierung Schule: 38 Prozent der Schüler fordern digitalen Unterricht
Screenshot: pixabay.com

"Der Wunsch nach digitalem Unterricht zeigt, wie wichtig entsprechende Kompetenzen in der Schulleitung und im Lehrkörper sind. Jetzt diskutiert Deutschland wieder über Notfallpläne angesichts steigender Infektionszahlen und drohender Personalausfälle. So wie Unternehmen ihre Teams unproblematisch mobil arbeiten lassen, so sollten Schulen zu Beginn des dritten Corona-Jahrs den Hebel jederzeit auf Home Schooling umlegen können", sagt Bitkom-Präsident Achim Berg.

Mittlerweile sind Digitale Technologien unerlässlich, damit alle Schülerinnen und Schüler jederzeit und unabhängig von der jeweiligen Corona-Situation am Unterricht teilhaben können, so die weitere Feststellung im Rahmen der Schüler-Umfrage.

Auch gibt es von den Schülern wünsche für den Einsatz digitaler Technologien. 59 Prozent der Zehn- bis Achtzehnjährigen meinen, dass Smartphones nur an bestimmten Orten oder nach klaren Vorgaben genutzt werden sollten. Ein Verbot während Klassenarbeiten befürwortet mehr als die Hälfte mit 54 Prozent. Dass Handys im Unterricht grundsätzlich verboten sein sollten, findet nur ein 26 Prozent.

Digitalisierung Schule: Forderungen nach Informatik als Pflichtfach --Förderung von Frauen in der Informatik

Mehr als 50 führende Vertreterinnen aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft und Zivilgesellschaft haben das Bündnis #SheTransformsIT im Herbst 2020 zum Digital-Gipfel der Bundesregierung gegründet, um mehr Frauen in die Digitalisierung zu bringen. Unterstützt wird die Initiative übergreifend von den Fraktionen von CDU/CSU, SPD, FDP, Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen im Deutschen Bundestag.

Derzeit fehlen in Deutschland aktuell über 86.000 IT-Fachkräfte, so die Berichtererstattung in vielen Medien, allerdings geht es dabei oft auch um Lohndumping in der IT-Branche. Erfahrene IT-Experten kosten halt Geld und bringen im Gegenzug Erfahrung und Leistung. Desalb sind Zahlen im hohen fünfstelligen Bereich immer mit Vorsicht zu geniesen.

16 Jahre Merkel und damit auch CDU Politik gegen Informatik

Aber es gelingt Deutschland weiterhin nicht, Mädchen und Frauen für Digitalberufe zu begeistern. Diesen Umstand konnte man schon seit den 80er Jahren in den Schulen und Universitäten verfolgen. "16 Jahre Merkel und damit auch die CDU Politik, waren mit dem Aufbau von Informatiker feindlichen Strukturen in den Ländern und Bundesbehörden verbunden. Immerhin fehlen dem Bundeskartellamt Informatiker, um im Kampf gegen Google und Facebook Schritt halten zu können. Bei den Datenschützern der Länder sieht es ebenfalls nicht besser aus. Bei der Digitalisierung der Schulen kann man nur von einem Offenbarungseid der Planlosigkeit bei den verantwortlichen in den Ländern reden", so die Kritik vom Chefredakteur vom Redaktionsnetzwerk Tarifrechner, Dipl. Inform. Martin Kopka.

Der Frauenanteil in Deutschlands ITK-Branche liegt zum Beispiel bei 17 Prozent. Damit Frauen den digitalen Umbruch künftig in allen Bereichen gestalten können, hat das Bündnis #SheTransformsIT, hinter der Vertreterinnen aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft und Zivilgesellschaft stehen, einen 10-Punkte-Plan für ein zukunftsfähiges Deutschland entwickelt.

Die Maßnahmen orientieren sich an der weiblichen Lebenswelt und Weichenstellungen wie Schulzeit, Ausbildungswahl oder Familienplanung. Ziel ist es, in der kommenden Legislaturperiode einen digitalen Frauenpakt zu schließen.

Verpflichtender Informatikunterricht

So fordert die Initiative, dass Mädchen in der Schule natürlich und gestaltend, mit der Digitalisierung in Kontakt zu bringen sind. Dafür brauche es verpflichtenden Informatikunterricht für alle und gendersensible Schulbücher.

"Informatik für alle bedeutet, mit dem Pflichtfach Informatik für alle Mädchen und Frauen den Zugang zu Informatik-Kenntnissen und damit die Basis zur Mitbestimmung über IT zu sichern. Gleichzeitig sollten wir Technikstereotype in der Werbung oder in Schulbüchern nicht länger dulden", mahnt Ira Diethelm, Präsidiumsmitglied der Gesellschaft für Informatik und Professorin für Didaktik der Informatik an der Carl von Ossietzky Universität. Interdisziplinäre Studiengänge und Mentoring-Programme sollten nach dem Schulabschluss den Weg in einen Digital-Job ebnen.

Die Initiative arbeitet sektorübergreifend an Lösungen, um einen nachhaltigen Wandel hin zu mehr Frauen in der Digitalisierung in Bildung, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft zu fördern. Um mehr Frauen für die Digitalisierung zu gewinnen, müssten nicht nur Rahmenbedingungen geschaffen, sondern diese auch nachhaltig in Bildungseinrichtungen, in der Wissenschaft und in Unternehmen verankert werden, so die Initiative.

Digitales Lernen in den meisten Haushalten Standard

Dabei ist digitales Lernen in den meisten Haushalten Standard. 78 Prozent der Kinder benutzen täglich ein digitales Endgerät im Zusammenhang mit dem Lernen oder der Vorbereitung für die Schule. Bei weiteren 16 Prozent wird zwar grundsätzlich auch digital gelernt, aber nicht täglich. 4 Prozent der Eltern geben an, dass gar nicht mit digitalen Endgeräten gelernt wird. Die durchschnittliche Bildschirmlernzeit beträgt 4 Stunden und 20 Minuten täglich.

In nur 63 Prozent der Elternhäuser steht den Schülerinnen und Schülern ein eigenes digitales Endgerät zur Verfügung. In jedem fünften Elternhaus können Kinder ein Gerät der Eltern nutzen. In 7 Prozent der Elternhäuser teilen sich mehrere Kinder ein eigenes Gerät. In 4 Prozent der Elternhäuser wird ein von der Schule gestelltes Gerät genutzt. Als Gerätekategorie sind Notebooks sind besonders populär, die in 65 Prozent der Fälle für Schulaufgaben zum Einsatz kommen.

Digitaler Unterricht in neun von zehn Elternhäusern

Während coronabedingter Schulschließungen haben digitale Unterrichtsangebote neun von zehn Elternhäuser (91 Prozent) erreicht. Dazu zählen Videokonferenzen mit 83 Prozent, Online-Präsenzunterricht mit 77 Prozent und Lernplattformen mit 65 Prozent.

Jedes dritte Elternhaus hatte den Fall, dass Aufgaben oder Dokumente aus der Schule abgeholt werden mussten. Bei 8 Prozent wurden Unterrichtsmaterialien per Post zugesandt. Spezielle Apps zum mobilen und individuellen Lernen sind demgegenüber noch kein Standard, kommen aber immerhin in 44 Prozent der Elternhäuser zum Einsatz. Nur 4 Prozent der Eltern sagen, dass Lehrkräfte solche Apps an allen Unterrichtstagen einsetzen. Bei 28 Prozent ist es regelmäßig, aber nicht an allen Unterrichtstagen. Bei 30 Prozent werden Lern-Apps nur in Ausnahmefällen und bei 29 Prozent nie eingesetzt.

Lehrkräfte kommunizieren am liebsten per E-Mail und am Telefon

Wenn Lehrerinnen und Lehrer mit Eltern in Kontakt treten, geschieht dies überwiegend über traditionelle Kommunikationsmittel. So kommunizieren 71 Prozent der Eltern per E-Mail mit Lehrkräften. Gut die Hälfte greifen dafür zum Telefonhörer. Erst dahinter rangieren neuere digitale Kommunikationsmittel wie eine schulinterne Online-Plattform, Messenger, Soziale Netzwerke und Videotelefonie.

Digitalpakt mit 500 Millionen Euro Nachschlag für Schulen

So sollen nun jeder Lehrer einen Dienstlaptop bekommen. Schulen sollen zügig ans schnelle Internet angeschlossen werden. Bund und Länder wollen dafür in diesem Jahr 500 Millionen Euro ausgeben.

Allerdings ist das Versprechen nicht neu, nur man hat gesehen, dass bessere digitale Bildung auch in Zeiten der Corona Pandemie vorherrscht. So sollten schon 5 Milliarden Euro ab dem vergangenen Jahr an die Schulen fließen. Zum Beispiel für Laptops oder WLAN in den Klassenzimmern. Doch das Geld kommt bis heute kaum an den Schulen an.

Digitale Klassen
Digitale Geräte im Schuleinsatz sind noch selten --Quelle: Apple

Digitale Klassen sind noch selten im Einsatz

Die Mehrheit der Lehrer steht digitalen Medien aufgeschlossen gegenüber und würde diese auch gerne häufiger im Unterricht einsetzen. Allerdings fehlt es in vielen Schulen an der technischen Ausstattung. Auch wünschen sich viele Lehrer eine bessere Aus- und Weiterbildung speziell im Hinblick auf Digitalthemen.

Der neue Digitalpakt zur Digitalisierung der Schulen, für den die Politik gerade den Weg frei gemacht hat, stößt in der Lehrerschaft auf breite Zustimmung, geht vielen aber noch nicht weit genug. Denn fast alle Lehrer sehen Deutschlands Schulen bei der Digitalisierung im internationalen Vergleich hinterherhinken, so die Ergebnisse einer Umfrage des Branchenverbandes Bitkom bei 503 Lehrern.

So würden 54 Prozent der Lehrer gerne häufiger digitale Medien einsetzen. Größtes Hemmnis ist oft die fehlende Technik. 58 Prozent sagen, dass es an den nötigen Geräten für die Nutzung im Unterricht mangelt. Dahinter folgt die Sorge, dass die Technik im Unterricht versagt mit 36 Prozent. Auch ein fehlendes pädagogisches Konzept bei 13 Prozent und unzureichende Technik-Kenntnisse bei 12 Prozent spielen eine Rolle.

Oft gibt es in vielen Schulen nur eine digitale Grundausstattung. So gibt es Beamer mit 99 Prozent, Notebooks bei 82 Prozent und stationärer PC bei 87 Prozent der Schulen. Dieses sind jedoch meist nur als Einzelgeräte oder in speziellen Fachräumen verfügbar. Von einer Ausstattung für alle Schüler in einer Klasse kann keine Rede sein.

Den Digitalpakt, durch den für die Digitalisierung der Schulen in den kommenden Jahren fünf Milliarden Euro bereitgestellt werden sollen, sieht die Lehrerschaft positiv. 96 Prozent der Lehrer sind der Meinung, dass die Schulen neben Geld auch digitale Konzepte, digitale Inhalte und entsprechend kompetente Lehrer brauchen, um für das digitale Zeitalter gewappnet zu sein. 93 Prozent denken, dass die angekündigten Digitalpakt-Mittel in Höhe von fünf Milliarden Euro nicht ausreichen. Dagegen lehnen lediglich 13 Prozent den Digitalpakt grundsätzlich ab.

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