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RKI Corona Datenspende App: Muss man auch vor der neuen RKI Datenspende App warnen?

• 03.11.21 Die Corona Pandemie weitet sich wieder weiterhin stark aus. Auch steigen die Fallzahlen auf den Intensivstationen und die Todesfälle in Verbindung mit COVID-19. Dieses geht aufgrund von fatalen Fehleinschätzungen von Virologen und Politikern einher. Im Gegenzug braucht es auch Daten aus der Bevölkerung, um Schäden in der Corona Pandemie zu verhindern. Die erste Version der RKI Corona Datenspende App vom April 2020 entpuppte sich allerdings als perfider Trojaner, welcher sich sogar auf manchen Smartphones nicht mehr deinstallieren lies. Daher bezeichnete zuletzt der Präsident der Gesellschaft für Informatik die App "Lösungen, die Bevölkerung in Breite überwachbar werde".

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RKI Corona Datenspende App: Muss man auch vor der neuen RKI Datenspende App warnen?

Zuletzt gab es schon bei der Corona Tracing App Akzeptanzproblematik in der Bevölkerung. Immerhin beschreibt der Präsident der Gesellschaft für Informatik diese Software-Lösung als eine "Lösungen die Bevölkerung in Breite überwachbar werde". Auch beschreibt der Informatiker hier ein "immenses Risiko", die in der Ansage gipfelten, dass eine solche App "wie ein trojanisches Pferd ist".

App Corona Datenspende
Neue App Corona Datenspende -Bild: Google

Auch führt der Informatiker im letzten Jahr die Corona-Datenspende-App an, welche sich bei seinen Versuchen schon gar nicht mehr deinstallieren ließen War die Corona App erst einmal auf dem iPhone, lasse sich die Datenweitergabe über Apple Health leider gar nicht mehr deaktivieren, so die Kritik. Daher betrachtet er diese Apps zum Tracking als vielfach verwendete "Folterinstrumente" bei der Datenerhebung.

Nun gibt es die neue Version Corona Datenspende App 2.0. Dabei fällt gleich auf, dass bei der RKI Pressemitteilung nicht von "Anonymität" sondern nur von "Pseudonymisierte Daten" die Rede ist. Der grosse Unterschied ist, dass zwar das RKI nicht gleich Rückschlüsse auf den Besitzer machen kann, aber dieses sehr wohl geht, wenn man im Besitz der Datensätze vom Handy ist. Bei einer "Anonymisierung" gibt es keine Möglichkeit der Rückverfolgung.

Immerhin geht es bei der Datenspende App auch um Gesundheitsdaten, welche ein hohes, schützenswertes Gut sind und viel über den Besitzer aussagen. Daher gibt es scharfe Kritik Chefredakteur Dipl. Inform. vom Redaktionsnetzwerk Tarifrechner: "Aufgrund der Vielzahl der Ransomware Hacker Angriffe auf Behörden und Firmen, kann es sehr wohl schnell passieren, dass Hacker in den Besitz der RKI Datensätze gelangen, und damit einen Bezug zum Nutzer herstellen können. Bei den Ransomware Angriffen, werden sicherlich die Daten erst von den Kriminellen kopiert, bevor sie Verschlüsselt werden, und erst nach einer Lösegeldzahlung wieder freigegeben werden. Damit geraten Gesundheitsdaten allzu leicht in den Händen von Kriminellen".

Auch ist die RKI Datenspende App nicht vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zertifiziert. Schon bei der Führerschein App vom Verkehrsministerium ist das Konzept größtenteils beim BSI durchgefallen. Auch gab es im Vorfeld schon Warnungen. Am 11. Mai, in einer jetzt vom Bundesministerium herausgegebenen Bewertung für das Projekt, wurde die Sicherheitslücke für digitalen Führerschein zum Desaster.

Datenspende App mit Zugriff auf Fitnessarmbändern und Smartwatches

Seit dem Start der RKI App im April 2020 haben laut RKI mehr als 500.000 Menschen ihre Daten von Fitnessarmbändern und Smartwatches über die App zur Verfügung gestellt. Zu den erfaßten Informationen gehören zum einen Vitaldaten wie die Pulsfrequenz, aber auch Aktivitätsdaten wie die Zahl der gelaufenen Schritte. Diese personenbezogenen Daten werden auf mögliche Fiebersymptome analysiert und im deutschlandweiten Fiebermonitor zusammengefaßt.

Mit der RKI Datenspende App können nun auch Nutzer ohne Fitnessarmband oder eine Smartwatch Daten zur Verfügung stellen.

Dabei sollen Nutzer regelmäßig kurze Fragebögen beantworten. Die Teilnahme an den beiden neuen Studien erfolge wie schon bei der initialen Version der Corona-Datenspende komplett freiwillig und Pseudonym, allerdings nicht anonym.

a Daher teilt das RKI mit, dass man zu keiner Zeit Kenntnis über Informationen hat, die einen Rückschluss auf die Identität der App-Nutzer erlauben.

Die App namens Corona Datenspende kann man ferner auch auf Fitnessarmbändern und Smartwatches installieren. Dabei sendet die App anonymisierte Daten über Symptome wie höhere Temperatur oder auch schlechten Schlaf, die auf Atemwegserkrankungen hinwiesen an die Server.

Mit den gesammelten Daten soll eine Karte erstellt werden, die die Verbreitung von möglicherweise infizierten Personen bis auf die Ebene der Postleitzahl darstellt.

Die App Corona Datenspende kann Covid-19 nicht nachweisen. Die App dient alleine dazu dem RKI eine Übersicht zu geben.

Bei der Corona Datenspende werden ferner Daten wie die Postleitzahl, Angaben zum Geschlecht, Alter, Gewicht, Größe sowie Pulsschlag, Körpertemperatur und Schlafgewohnheiten abgefragt.

Daten sind nicht Anonym sondern nur pseudonymisiert

Auch im letzten Jahr gab es daher schon Kritik von Informatikern. Da die Daten mit einer Schlüssel-ID versehen sind, lassen sich diese Daten immer einer Person zuordnen, so Chefredakteur Dipl. Inform. vom Redaktionsnetzwerk Tarifrechner. So kann man durch Ausspähen, Diebstahl oder Hacker-Methoden diese Schlüssel-ID auf dem Smartphone wieder personalisieren. Auch kann man durch das Tracking der Standorte, besonders auf dem Lande, die Positionsdaten Familien und damit wieder einzelnen Personen zuordnen. Daher sollte die App mit bedacht und, wenn überhaupt, nur zeitlich befristet eingesetzt werden. Ferner muss es eine Datenaufsicht mit einer Meldebehörde für Beschwerden und Löschungen geben, so die Kritik des Chefredakteurs weiter.

Immerhin verspricht das RKI, dass die Daten pseudonymisiert sind und es zu keiner Zeit Kenntnis über persönliche Informationen wie Name oder Anschrift der App-Nutzerinnen und -Nutzer hat. Allerdings hat das RKI leider in der Vergangenheit schon so oft daneben gelegen.

Daher zweifeln IT-Rechtler und Netzaktivisten an der Datensicherheit, weil das RKI Software eines Drittanbieters nutzt, die nicht quelloffen ist. Daher ist der Code nicht verifizierbar. Hier kann man nur Vertrauen. Auch gibt es keine Hinweise über eine sichere verschlüsselte Datenspeicherung, auch ist der Ort der Datenspeicherung nicht bekannt. Damit Ihnen in Zukunft keine aktuelle News oder Spar-Angebot entgeht, können Sie sich auch bei unserem kostenlosen Newsletter anmelden. Einmal in der Woche bekommen Sie dann eine Übersicht an Aktionen und wichtigen Änderungen im Telefonmarkt. Noch schneller sind Sie aber via Twitter und Facebook informiert.


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