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Schleswig Holstein: Allianz fürs Breitband geht an den Start

• 05.07.18 In dem nördlichsten und wohl schönsten Bundesland, das Bundesland Schleswig Holstein, geht der Breitbandausbau durch eine neue Allianz weiter. Nachdem es im Norden schon viele Einzelinitativen durch Zweckverbände gibt, geht nun eine neue Allianz bestehend aus 60 Unternehmen und Institutionen an den Start, um den Glasfaserausbau in Schleswig-Holstein voranzutreiben.

Schleswig Holstein: Allianz fürs Breitband geht an den Start

Damit der flächendeckende Ausbau des Glasfaser-Netzes in Schleswig-Holstein noch dynamischer vorankommt, haben sich gestern in Kiel Vertreterinnen und Vertreter von 60 Unternehmen und Institutionen zu einem "Bündnis für den Glasfaserausbau Schleswig-Holstein" zusammengeschlossen.

Glasfaserausbau ermöglicht derzeit das schnellste Internet -Bild: Telekom

"In dieser Allianz wird jeder nach seinen Möglichkeiten dazu beitragen, dass wir 2025 den flächendeckenden Ausbau schaffen", sagte Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz bei der Unterzeichnung des entsprechenden Memorandums. "Schleswig-Holstein ist mit 35 Prozent anschließbarer Haushalte bereits heute das Glasfaserland Nummer 1 in Deutschland, im Bund sind es gerade einmal acht Prozent", so der Minister. Bei dem Memorandum handelt es sich um eine freiwillige Selbstverpflichtung der Anbieter. Hier ist der Breitbandausbau zunächst eine privatwirtschaftliche Angelegenheit. Fördermittel sollen nur dann eingesetzt werden, wenn es keine privatwirtschaftliche Lösung gibt.

Minister Buchholz sagte zum neuen Bündnis: "Bis 2020 werden wir mit den laufenden Ausbauprojekten in Schleswig-Holstein die Hälfte unserer Haushalte erschließen können, bis 2022 etwa knapp zwei Drittel. Ich erwarte, dass es uns mithilfe der unterzeichnenden Akteure gelingt, diesen Prozess weiter zu beschleunigen." Dabei geht es in dem neuen Bündnis auch um die weissen Flecken im Lande, welche bis zum Jahr 2022 keinen schnellen Glasfaseranschluss bekommen. Die "weißen Flecken" auf der Karte der Glasfaser-Versorgung sind dabei vor allem die größeren Städte, gar nicht so sehr der ländliche Raum. Denn in den Städten und Ballungszentren scheint derzeit die Versorgung ausreichend zu sein.

Datenvolumen Anstieg oft durch Datendrosselung beim Glasfasertarif verhindert

Allerdings geht man allgemein von einem Ansteigen der Datenmengen für die Zukunft aus. Bislang sind aber die Prognosen aus der Vergangenheit laut unseren Recherchen immer stark übertrieben gewesen. Der einzige Datenvolumen Treiber ist derzeit das Streaming von Filmen und Serien über Netflix, Amazon und Co. Derzeit ist hier für das Streaming pro Kanal eine Bandbreite von 5 bis 10 Mbit/s ausreichend. Beim neuen 4K-Format sind es dann schon 25 bis 50 Mbit/s. Allerdings ist bei vielen Tarifen im Kabel- und Glasfasernetz das Datenvolumen auf 1000 GB begrenzt. Daher surft man zur Mitte oder Ende des Abrechnungsmonats mit mickrigen 10 Mbit statt mit bezahlten 100 Mbit rum.

Bundesministerium erleichtert Breitbandförderprogramm für Kommunen und Städte

Wohl eines der restriktivesten Förderprogramme in Deutschland wird nun durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur nachgebessert. So wurden bisher bei der Breitbandförderung bei einem Förderprogramm-Volumen von 3,5 Milliarden Euro nach Angaben der Bundesregierung bislang nur 26,6 Millionen Euro ausgezahlt. Für echte Bauprojekte wurden sogar nur 3,2 Millionen Euro ausgegeben. Damit ist dieses Programm eher ein Flop gewesen.

Wenn es nun nach dem Bundesministerium geht, sollen die Mittel einfacher und schneller abgerufen werden können.

Dabei wird der Bund den Förderhöchstbetrag für Kommunen und Landkreise nun von 15 auf 30 Millionen Euro hochsetzen. Auch sollen die geschätzten Kosten der Kommune bei der Antragstellung nur ein Richtwert sein, um auch Kostensteigerungen der Projekte auffangen zu können. Auch sollen die Anträge künftig nicht mehr über einen mehrmonatigen Zeitraum gesammelt werden, sondern fortlaufend bearbeitet werden.

Auch soll das Geld nun schneller ausgezahlt werden. Ferner soll die Bewertung der Anträge nach einem "umfassenden Kriterienkatalog" nun abgeschafft werden. So soll das Ziel der schnellen Auszahlung von Fördermitteln schneller erreicht werden. Auch soll es künftig keine Warteschlangen mehr bei der Bewilligung geben.

Grosse Koalition plant Breitbandausbau bis 2025 mit Glasfaser

Das schnelle Internet ist bei weitem noch nicht bei allen Haushalten in Deutschland angekommen. Immerhin haben wir nun das Jahr 2018 und die Versprechen der alten Regierung sind alle hinfällig bzgl. schnellem Internet in den Haushalten. Daher wurde es nun wieder Zeit den Bürgern neue Versprechen zu machen. So will die neue, grosse Koalition den Breitbandausbau bis 2025 mit Glasfaser unterstützen.

Kooperationen beim flächendeckenden Glasfaserausbau in Stadt und Land

So fordern nun Breko, Buglas, der Deutsche Landkreistag und der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) mehr Kooperationen für die Zukunft beim Glasfaserausbau. Dabei steht der Ausbau reiner Glasfaseranschlüsse bis in alle Gebäude Deutschlands im Wege von Kooperationen im Vordergrund. Im Rahmen solcher Modelle gewähren sich Anbieter fairen und transparenten Zugang zu ihren Netzen.

Weiterhin bedarf es dabei eine Regulierung durch die Bundesnetzagentur. Nach Auffassung der Verbände muss dem Regulierer die "Schiedsrichterrolle" zukommen, sofern Verhandlungen scheitern oder verweigert werden. Auch Landkreise, die in schwer zu erschließenden ländlichen Räumen eigene Infrastrukturen errichten und den Netzbetreibern wettbewerblich zur Verfügung stellen, setzen auf Glasfaseranschlüsse. Nur diese ermöglicht gleichwertige Lebens- und Arbeitsbedingungen für Bürger und Unternehmen in Stadt und Land.

Bei der letzten Frequenz Auktion wurden auch die 700 und 800 MHz Mobilfunkfrequenzen versteigert. Mit dem geplanten Standard LTE-Advanced, auch 5G Technologie genannt, sind dann immerhin 1 Gbit/s auf dem Lande möglich.

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