Studie: Riskantes Online-Verhalten am Arbeitsplatz• 15.09.05 Trend Micro stellt heute das Ergebnis seiner Umfrage vor, die belegt, dass
viele Anwender in Großunternehmen ein wesentlich riskanteres Online-Verhalten
an den Tag legen als zuhause. Ein weiteres Ergebnis der Studie ist, dass
IT-Abteilungen vor der großen Herausforderung stehen, die Sicherheit von
Unternehmensnetzwerken und den Schutz sensibler Daten zu optimieren.
Bei der im Juli 2005 durchgeführten Studie wurden mehr als 1.200
Internet-Nutzer in Unternehmen aus den Vereinigten Staaten, Deutschland und
Japan im Rahmen einer Online-Umfrage interviewt. Eines der signifikantesten
Ergebnisse der Umfrage besteht in dem Zusammenhang zwischen der Existenz einer
IT-Abteilung und der Erwartungshaltung der Anwender beim Schutz vor Viren,
Würmern, Spyware, Phishing und Pharming. Diese Erwartungen führen häufig zu
einem riskanten Online-Verhalten, was die Aufgabe der IT erheblich erschwert,
Geschäftsprozesse vor der steigenden Zahl unvorhersehbarer Bedrohungen zu
schützen.
Von den Anwendern, die antworteten, gaben 39 Prozent an, dass sie glauben, die
IT-Abteilung bewahre sie davor, Opfer von Spyware- oder Phishing-Bedrohungen
zu werden. Dieser Glaube verführte einige der Befragten zu einem
leichtsinnigeren Online-Verhalten. 63 Prozent gaben zu, eher auf verdächtige
Links oder Webseiten zu klicken, da Sicherheits-Software auf ihren Rechnern
installiert sei.
In den Vereinigten Staaten geben 48 Prozent aller Befragten zu, dass sie
verdächtige eMails oder Internetlinks eher am Arbeitsplatz als am Rechner
zuhause öffnen, da sie im Problemfall auf den IT-Support zugreifen
können. Ähnliche Ergebnisse sind in Deutschland (39 Prozent) und Japan (28
Prozent) zu beobachten.
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