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Telekom FTTH Ausbau: Dieses Jahr sind 1 Millionen neue FTTH Anschlüsse möglich

• 26.08.21 Wenn es um den Breitbandausbau in Deutschland geht, wird in den letzten Jahren zunehmend der Fokus auf Glasfaser gelegt. So will die Telekom nun auch vermehrt Glasfaseranschlüsse bis ins Haus (FTTH) verlegen. Zuletzt gab es in Berlin eine neue Glasfaser-Offensive. Nun ist bekannt geworden, dass man in diesem Jahr 1 Millionen neue FTTH Anschlüsse möglich hält. Der letzte Stand waren 500.000 FTTH Haushalte.

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Telekom FTTH Ausbau: Dieses Jahr sind 1 Millionen neue FTTH Anschlüsse möglich

Das Netz fragte Walter Goldenits, Telekoms Deutschland Technik-Chef. Dieser beantwortete jede Menge fragen auch online. Eine wesentliche Aussage war dabei, dass man in diesem Jahr 1 Millionen neue FTTH Anschlüsse wohl schaffen kann. "Und wenn ich mir die Jahresleistung für 2021 anschaue, werden wir allein in diesem Jahr isoliert über eine Million bauen.", so Walter Goldenits.

Telekom FTTH Ausbau: Dieses Jahr sind 1 Millionen neue FTTH Anschlüsse möglich
Telekom FTTH Ausbau: Dieses Jahr sind 1 Millionen
neue FTTH Anschlüsse möglich -Bild: Telekom

Dabei ging es eigentlich um die Frage, ob der Mitbewerber Deutsche Glasfaser, bei den FTTH Anschlüssen als Benchmark für Deutschland gesehen wird. "Davon war die Deutsche Glasfaser weit entfernt. Und wenn ich mir die Jahresleistung für 2021 anschaue, werden wir allein in diesem Jahr isoliert über eine Million bauen. Das ist mehr, als die Deutsche Glasfaser in den letzten drei, vier Jahren gebaut hat. Das heißt, mir erschließt sich das Bild nicht, warum die Deutsche Glasfaser der Benchmark sein soll", so die Antwort.

Künftige 5G Standalone

Dabei ging es auch um die Frage nach dem schnellen 5G Anschlüssen. Bei der Telekom gibt es 5G Huckepack auf 4G. Echte Standalone Anschlüsse sind schon reichlich bei den Konkurrenten Vodafone und O2 im Einsatz.

Immerhin plant man schon in diesem Jahr bei der Telekom, aber will dann im Jahr 2022 verbindlich mit echtem 5G Standalone starten. Dabei geht es dann auch um den Einsatz der 3,6 GHz Frequenzen, welche den Gigabit Speed ermöglichen. "Natürlich ist 3,6 GHz tatsächlich das schnellste, was es gibt im Moment, weil wir dort am meisten Spektrum drinnen haben. Aber die Ausbringung dieser Frequenzen mit noch mehr Standorten in den städtischen Bereichen dauert ihre Zeit. Was wir dazu machen, um die Kundenerfahrung in die Höhe zu bringen, ist, dass wir viele Bänder aggregieren."

"Das beginnt mit 900 Hz, mit 800 Hz, in Zukunft auch mit 700 Hz, mit 1,8 GHz, mit 2,1 GHz, mit 2,6 GHz - und mit 3,6 GHz, dort, wo wir es haben. Diese Kombination ermöglicht dann tatsächlich Geschwindigkeiten jenseits von einem Gigabit, wie sie der eine oder andere User in unserem Netz bereits gemessen hat." so der Technik Chef weiter.

Telekom Kabelausbau: Kabelanschluss nun mit 1 Gbit Speed --Altkunden bekommt Update Speed kostenlos

Aber bei der Telekom gibt es Koax-Kabel Anschlüsse, welche bisher einen maximalen Speed von 500 Mbit/s hatten. Dieser Speed wird nun auf 1 GBit erhöht.

Nun gibt es beim Koax-Kabel auch mehr Speed mit bis zu 1 GBit pro Sekunde. Davon profitieren auch Telekom-Kunden mit klassischem Koax-Kabelanschluss. Diese Kunden können jetzt über das Fernsehkabel mit bis zu 1 GBit/s surfen und mit bis zu 200 MBit/s Dateien ins Netz hochladen. Wer den bisherigen Tarif "Zuhause Kabel Surfen u. Telefonieren XXL" mit 500 MBit/s Downloadtempo seit Oktober 2020 nutzt, darf sich über eine kostenlose Leistungserhöhung freuen.

Telekom Kabelausbau: Kabelanschluss nun mit 1 Gbit Speed --Altkunden bekommt Update Speed kostenlos
Telekom Kabelausbau: Kabelanschluss nun mit 1 Gbit Speed
--Altkunden bekommt Update Speed kostenlos -Bild: Telekom

Die Telekom verdoppelt das Upload-Tempo für diese Kunden von 50 auf 100 MBit/s. Kunden, die ihren Tarif vor Oktober 2020 abgeschlossen haben, können zum Ende ihrer Mindestvertragslaufzeit wechseln. Diese Upload-Bandbreiten über die sogenannte DOCSIS-Technologie sind in der Kabelbranche derzeit einzigartig. In der Regel gibt es nur bis zu 50 Mbit/s, wie beim Vodafone-Kabelnetz.

Der neue Speed wird möglich, weil die Telekom Glasfaser in Gebäuden und Häusern verlegt, die über ein TV-Kabelnetz auf Koaxialkabel-Basis verfügen. Dieses wird direkt mit dem Glasfaser-Hausanschluss verbunden und bringt so die hohen Geschwindigkeiten des Glasfasernetzes ins Koaxialkabel-Netz.

Telekom Glasfaserausbau: Telekom baut in 425 Neubaugebieten mit bis zum 1 Gbit

Die ersten 600.000 Anschlüsse will das Bonner Unternehmen bis Ende 2025 fertigstellen, insgesamt sollen es in den nächsten gut sechs Jahren eine Million FTTH Anschlüsse werden. Nun hat die Telekom davon im zweiten Quartal 2021 425 Neubaugebiete erschlossen. Davon profitierten rund 39.900 Haushalte und Gewerbetreibende.

Das maximale Tempo beim Download beträgt bei der Telekom Glasfaser 1 Gbit/s. Beim Hochladen sind es 200 Megabit pro Sekunde. Für das nächste Quartal sind bereits für rund 400 weitere Gebiete die Ausbauentscheidung gefallen. Knapp 26.300 Haushalte und Gewerbeeinheiten werden von den Ausbauvorhaben profitieren.

Telekom Glasfaserausbau: Telekom baut in 425 Neubaugebieten mit bis zum 1 Gbit
Telekom Glasfaser Netzausbau: Glasfaser in Berlin
für 1 Million Haushalte bis 2027 -Bild: Telekom

"Neubaugebiete sind ein großer Faktor bei unserem Glasfaser-Ausbau - sowohl in der Stadt als auch auf dem Land. Wer ein Gebiet erschließt oder eine Immobilie baut, hat mit uns einen verlässlichen Partner an seiner Seite, wenn es um stabile und zukunftssichere Glasfaser-Anschluss zu Hause geht. Denn nur mit dem Glasfasernetz der Telekom werden die späteren Bewohner von Neubaugebieten aus einer reichhaltigen Anzahl von Internetanbieter auf dem Netz der Telekom profitieren können", sagt Klaus Müller.

35 Neubaugebiete mit Lifecycle-Teams

Um Kommunen und Bauträgern hohe Verlässlichkeit und lokale Ansprechpartner zu bieten, hat die Telekom deutschlandweit 35 Neubaugebiete Lifecycle-Teams etabliert. Diese Teams aus Technik, Service und Vertrieb betreuen die Neubaugebiete umfassend von der ersten Kontaktaufnahme bis zum fertigen Hausanschluss für unsere Partner bei Kommunen und Bauträgern.

Telekom Glasfaser Netzausbau: Glasfaser in Berlin für 1 Million Haushalte bis 2027

Die Telekom ist nun das erste Unternehmen, welches sich im Rahmen der Gigabit-Strategie Berlins verbindlich zu seinem Ausbau bekennt. Eine entsprechende Absichtserklärung haben beide Seiten gestern unterzeichnet. Darin sichert die Telekom Investitionen in Millionenhöhe zu. Berlin verpflichtet sich, die notwendigen Rahmenbedingungen für einen möglichst schnellen und effizienten Ausbau zu schaffen.

Telekom Glasfaser Netzausbau: Glasfaser in Berlin für 1 Million Haushalte bis 2027
Telekom Glasfaser Netzausbau: Glasfaser in Berlin
für 1 Million Haushalte bis 2027 -Bild: Telekom

So will die Telekom eine Million Glasfaser-Anschlüsse bis Ende 2027 in Berlin bauen. Bereits in diesem Jahr baut das Unternehmen rund 40.000 Glasfaseranschlüsse in Karlshorst, im Hansaviertel, in Siemensstadt und in Weißensee. Dafür wurden rund 70 Kilometer Tiefbau erbracht, über 400 Kilometer Glasfaser eingezogen und fast 200 Netzverteiler aufgebaut. Das Investitionsvolumen beträgt in diesem Jahr fast 27 Million Euro.

Im nächsten Jahr will die Telekom dann rund 150.000 Anschlüsse in Charlottenburg, Moabit, Alt-Hohenschönhausen, Friedenau, Gropiusstadt, Köpenick, Lichtenberg und einem weiteren Gebiet in Weißensee entstehen lassen. Dafür werden rund 155 Kilometer Tiefbau erbracht, fast 1.000 Kilometer Glasfaser eingezogen und etwa 700 Netzverteiler aufgebaut. Das Investitionsvolumen beträgt im Jahr 2022 rund 80 Million Euro.

In Berlin trifft die Telekom überwiegend auf günstige Voraussetzungen, da in weiten Teilen der Stadt umfangreiche Leerrohrsysteme existieren. Wer sich jetzt meldet, bekommt den Glasfaser-Anschluss kostenlos von der Telekom. Die Immobilie kann später immer noch angeschlossen werden, dieser Anschluss muss dann aber aus eigener Tasche bezahlt werden.

Ramona Pop, Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe: "Es ist eine gute Nachricht, dass die Telekom den Glasfaserausbau in der ganzen Stadt weiter vorantreibt. Die Berlinerinnen und Berliner brauchen schnelles Internet im Festnetz - und zwar in allen Bezirken, in den Innenstadtbezirken genauso wie in den Randgebieten."

Die bevorstehenden Bauarbeiten sollen dabei auch durch die bisherigen Vectoring-Ausbauten unterstützt werden. So kann man weiten Teilen der Stadt auf Leerrohrsysteme zurückgreifen, so Telekom Deutschland Technik-Chef Walter Goldenits. Auch die vom Bonner Unternehmen gewünschten alternativen Methoden wie Trenching oder Spülbohrungen entlasten Bürgerinnen und Bürger.

Spülbohrung sorgt für zerstörte Gasleitungen und Telefonleitungen

Allerdings gibt es bei der Spülbohrung immer wieder Kritik an zerstörte Telefon- und Stromleitungen und auch Gasleitungen, wie zuletzt beim Glasfaserausbau im Kreis Plön mit bis zu 76 zerstörten Gasleitungen in nur zwei Jahren, wie beim Zweckverband Plön.

Telekom Glasfaser Netzausbau: Glasfaser für alle Haushalte in Deutschland bis 2030

Aktuell hat die Telekom bereits 575.000 Kilometer Glasfaser verlegt. Dabei ist zuletzt bekannt geworden, dass es auch Fördermittel von rund 2 Milliarden Euro aus den diversen Fördertöpfen gab.

Telekom Glasfaser Netzausbau: Glasfaser für alle Haushalte in Deutschland bis 2030
Telekom Glasfaser Netzausbau: Glasfaser für alle
Haushalte in Deutschland bis 2030 -Bild: Telekom

Dabei machen laut der Telekom einen hohen Anteil dabei auch Neubaugebiete aus. Dabei schließt das Unternehmen etwa 170.000 Haushalte an. Bis zum Jahr 2023 sollen zudem 3000 Gewerbegebiete Anschluss ans Glasfasernetz erhalten. Auch bei den Schulen ist die Telekom involviert. So gibt es an 17.000 Schulen Telekomanschlüsse mit bis zu 250MBit/s. (DSL/Vectoring). stellen. In den kommenden drei Jahren will das Unternehmen mindestens jeder vierten Schule einen Glasfaseranschluss anbieten.

600.000 Haushalte mit Glasfaseranschlüsse

Das Ziel der Telekom ist es, dass alle Haushalte in Deutschland bis 2030 direkten Zugang zum Glasfasernetz bekommen. In diesem Jahr hat die Telekom rund 600.000 Haushalte mit Glasfaseranschlüsse versorgt. Das sind mehr als doppelt so viele wie im Jahr zuvor mit 270.000 Anschlüssen. Insgesamt bietet die Telekom jetzt zwei Millionen Haushalten einen FTTH Anschluss an. Rund zwei Millionen weitere Haushalte sollen ab dem Jahr 2021 im Schnitt jährlich dazukommen.

Glasfaser Ausbau Deutschland: Glasfaserquote steigt auf 13,5 Prozent

Immerhin erfolgen 75 Prozent aller Ausbauprojekte eigenwirtschaftlich, statt sich über ein Förderprogramm der Bundesregierung zu finanzieren, so der Verband Breko. Durch den eigenwirtschaftlichen Ausbau gehen die Verantwortlichen eher von einem effizienteren und marktorientierten Ausbau aus.

Auch kommt immer wieder Kritik an diese Förderprojekte. Diese Projekte sollen von Natur aus langwierig und mit vielen Herausforderungen verbunden sein, so Norbert Westfal von der Breko.

Die aktuellen Ergebnisse zeigen eine positive Entwicklung des Glasfaserausbaus in Deutschland. Die Anzahl der verfügbaren Glasfaseranschlüsse, die Nachfrage nach schnellem Internet sowie die Investitionen in den Ausbau steigen. Die Treiber dieser Entwicklung sind weiterhin die alternativen Netzbetreiber, so Breko.

Zuwachs von 1,1 Millionen Glasfaseranschlüssen, Investitionen auf 9,6 Milliarden Euro gestiegen

Der Anteil der Glasfaseranschlüsse bis in die Gebäude und Wohnungen im Verhältnis zur Gesamtzahl aller Haushalte und Unternehmen ist auf 13,5 Prozent gestiegen. Das entspricht einem Zuwachs von 1,1 Millionen auf insgesamt 6,1 Millionen Glasfaseranschlüsse deutschlandweit.

Den größten Teil dieser Anschlüsse realisieren mit 4,9 Mio. die Mitbewerber von der Telekom. Für das Jahr 2023 prognostiziert die Breko Marktanalyse einen Anstieg auf insgesamt 22 Millionen Glasfaseranschlüsse. Davon sollten 4,1 Millionen durch alternative Netzbetreiber realisiert werden.

Die Investitionen in die digitale Infrastruktur sind im Jahr 2019 auf insgesamt 9,6 Milliarden Euro gestiegen. Hier dominieren ebenfalls die alternativen Netzbetreiber. Mit 5,2 Milliarden oder 54,1 Prozent finanzieren sie über die Hälfe des Ausbaus.

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