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Telekom Glasfaserausbau: Vier Millionen zusätzliche Haushalte durch Joint Venture

• 15.11.21 Wenn es um den Breitbandausbau in Deutschland geht, wird in den letzten Jahren zunehmend der Fokus auf Glasfaser gelegt. So startet zuletzt die Telekom mit der Vermarktung von weiteren 107.000 Glasfaser-Anschlüssen in neun weiteren Kommunen in Deutschland. Nun gehts aber auch in grösseren Schritten. Die Deutsche Telekom beschleunigt Glasfaserausbau durch Joint Venture auf bis zu 4 Millionen geplanten Glasfaseranschlüssen.

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Telekom Glasfaserausbau: Vier Millionen zusätzliche Haushalte durch Joint Venture

Bei der Telekom gibt es nun eine langfristige Partnerschaft mit dem IFM Global Infrastructure Fund, der durch IFM Investors beraten wird. IFM Global Infrastructure Fund beteiligt sich mit 50 Prozent an der Ausbaugesellschaft GlasfaserPlus GmbH. Das daraus entstehende Joint Venture soll bis zum Jahr 2028 vier Millionen zusätzliche gigabitfähige FTTH-Anschlüsse im ländlichen Raum und in Fördergebieten ausbauen.

Telekom Glasfaserausbau: Vier Millionen zusätzliche Haushalte durch Joint Venture
Telekom Glasfaserausbau: Vier Millionen zusätzliche Haushalte
durch Joint Venture -Bild: Telekom

Dieser Ausbau ist zusätzlich geplant zu dem bereits kommunizierten Ziel, bis zum Jahr 2024 insgesamt 10 Millionen Haushalte anzubinden.

Srini Gopalan, im Vorstand der Deutsche Telekom für das Deutschland-Geschäft verantwortlich: "Partnerschaften sind für die erfolgreiche Digitalisierung unseres Landes unverzichtbar. Wir freuen uns deshalb sehr, dass wir IFM für unser Joint Venture als Partner gewinnen konnten. Das ist ein klares Bekenntnis zum Standort Deutschland und ein Signal, das digitale Rückgrat unserer zukünftigen Gesellschaft gemeinsam zu bauen.".

Ab dem Jahr 2022 werden sechs Milliarden Euro pro Jahr investiert, die Investition in GlasfaserPlus kommt ergänzend hinzu. Bis zum Jahr 2030 plant die Telekom inklusive der Investition in GlasfaserPlus mehr als 30 Milliarden Euro in Glasfaser zu investieren, sodass alle Haushalte und Unternehmen von gigabitfähigen Glasfaseranschlüssen profitieren.

Das Joint Venture wird vorbehaltlich der ausstehenden Genehmigung ab dem Jahr 2022 Glasfasernetze ausbauen und sich dabei auch an staatlichen Förderausschreibungen beteiligen.

Das entstehende Netz wird der Telekom wie auch ihren Wettbewerbern diskriminierungsfrei und zu wirtschaftlichen Bedingungen geöffnet werden. Schon seit langem bekennt sich die Deutsche Telekom zu diesem Prinzip des "Open Access".

Die GlasfaserPlus wird der Deutschen Telekom und Drittanbietern aktive Bitstream Access (BSA) Dienstleistungen anbieten, jedoch nicht mit einem eigenem Produktportfolio auf Endkunden zugehen. Der Unternehmenssitz wird nach jetziger Planung im Großraum Köln sein. Im kommenden Jahr will GlasfaserPlus über 100.000 FTTH-Anschlüsse bauen, um 2023 das Volumen auf knapp 500.000 Anschlüsse zu erhöhen.

Durch die geplante 50/50-Struktur üben beide Partner gemeinsam die Kontrolle über das Joint Venture aus. IFM zahlt für den 50 Prozent-Anteil an GlasfaserPlus GmbH einen Kaufpreis von 0,9 Milliarden Euro. Die Hälfte davon wird mit dem Einstieg fällig, die übrigen 50 Prozent werden abhängig vom Ausbaufortschritt des Joint Ventures gezahlt. Die Gesamtbewertung des Joint Ventures aus Sicht des Investors beläuft sich damit auf 1,8 Milliarden Euro.

IFM wurde vor mehr als 25 Jahren gegründet und wird von einer Gruppe australischer Pensionsfonds kontrolliert, wodurch die Interessen von IFM Investors sehr gleichgerichtet sind. IFM Investors als Plattform verwaltet Pensionsgelder von global mehr als 30 Mio. Anspruchsberechtigten sowie weitere institutionelle Mittel in Höhe von mehr als 108 Mrd. Euro.

Telekom liegt beim Glasfaserausbau im Plan

Telekom liegt beim Glasfaserausbau im Plan. Im laufenden Jahr sollen 1,2 Millionen FTTH-Anschlüsse entstehen. Bis zum Jahr 2024 will die Deutsche Telekom zehn Millionen Anschlüsse erreichen. Ab dem Jahr 2024 sollen im Durchschnitt 2,5 Millionen FTTH-Anschlüsse pro Jahr folgen.

Dabei wird es den Netzausbau der Deutsche Telekom mit staatlich geförderten Ausbauprojekten sowie Kooperationen geben.

Die Anschlüsse der GlasfaserPlus sollen in vorwiegend ländlichen Regionen entstehen und kommen zum regulären Netzausbau der Telekom hinzu.

Flutgebiete Glasfaserausbau: Telekom baut in Flutgebieten Glasfaser bis zum Haus

Dabei will die Telekom vermehrt Glasfaseranschlüsse bis ins Haus (FTTH) verlegen. Aber auch in den Flutgebieten soll es Glasfaser von der Telekom geben. Dabei will die Telekom ihr zerstörtes Kupfer-Netz in den Hochwassergebieten durch Glasfaser neu aufbauen und die alte Infrastruktur nicht wieder instand setzen.

Durch den Aufbau einer modernen Infrastruktur, kommt die Telekom vielen Forderungen von Politikern und Anwohnern in den Flutgebieten nach. Immerhin liegen die Kosten beim Glasfaserausbau deutlich höher als beim Kuperkabel. Dabei werden rund 40.000 Haushalte in den von der Flutkatastrophe besonders schwer betroffenen Kommunen zukünftig mit modernen Glasfasertechnik versorgt.

Flutgebiete Glasfaserausbau: Telekom baut in Flutgebieten Glasfaser bis zum Haus
Flutgebiete Glasfaserausbau: Telekom baut in Flutgebieten Glasfaser
bis zum Haus -Bild: Telekom

Beim Ausbau werden die Glasfasern direkt bis in die Gebäude verlegt. Anwohnende und Immobilienbesitzender können sich auch online unter www.telekom.de/jetzt-glasfaser registrieren. Für die Anwohner und Eigentümer entstehen keine Kosten. Das neu gebaute Glasfasernetz ist wettbewerbsoffen. Kundinnen und Kunden haben nach Abschluss der Bauarbeiten eine freie Anbieterwahl. Der Ausbau startet zeitnah und dauert pro Gebiet ca. zwölf Monate.

Folgende Gemeinden werden mit Glasfaser neu aufgebaut:

Nordrhein-Westfalen:

    • Bad Münstereifel (Ortsteile Arloff, Iversheim inkl. Gewerbegebiet, Innenstadt und Gewerbegebiet Iversheim)
    • Kall (Ortsteile Kall, Sötenich und Urft)
    • Schleiden (Ortsteile Gemünd, Malsbenden, Mauel, Nierfeld, Schleiden, Oberhausen und Olef)
    • Stolberg (Ortsteile Mitte und Vicht)
Rheinland-Pfalz:
    • Ahrbrück (Ortsteil Brück)
    • Altenahr
    • Antweiler
    • Bad Neuenahr-Ahrweiler (Heimersheim, Ahrweiler-Kernstadt, Neuenahr-Kernstadt und Walporzheim)
    • Dernau (inkl. Marienthal)
    • Fuchshofen
    • Hönningen
    • Insul (Ahrstraße und Gebiet nördlich der Ahr)
    • Mayschoß
    • Rech
    • Schuld
    • Sinzig (Ortsteile Bad Bodendorf und Kernstadt)
Beim Wiederaufbau sollten mitunter die Eigentümer ihre Immobilie für die Nutzung der Glasfaser vorbereiten. Der Hausanschluss führt die Glasfaser von der Straße ins Gebäudeinnere und endet meist im Hausanschlussraum. Von dort geht es per Kabel in die einzelnen Räume oder Wohnungen. Bei einer Modernisierung könnte man daher entsprechende Kabelkanäle mitverlegen.

Übergangslösungen bringen Betroffene wieder ans Netz

Derzeit sorgt in Altenahr ein mobiler Funkmast für eine Verbesserung bei den Mobilfunkkapazitäten. In Eschweiler und Stolberg wurden Multifunktionsgehäuse mit einer kostenlosen WLAN-Lösung ausgestattet. In Sinzig haben Service-Technikerinnen und Techniker die Menschen proaktiv in ihren Häuser besucht, um bestehende Anschlüsse zu entstören.

Telekom Glasfaserausbau: Glasfaserausbau für 107.000 Haushalte in neun Kommunen

Zuletzt gab es in auch Berlin eine neue Glasfaser-Offensive. Die ersten 600.000 Anschlüsse will das Bonner Unternehmen bis Ende 2025 fertigstellen, insgesamt sollen es in den nächsten gut sechs Jahren eine Million FTTH Anschlüsse werden. Nun hat die Telekom davon im zweiten Quartal 2021 425 Neubaugebiete erschlossen. Davon profitierten rund 39.900 Haushalte und Gewerbetreibende.

Kunden können in den neun Glasfaseraubaugebieten den Glasfaseranschluss jetzt vorbestellen. Die neuen Telekom Anschlüsse bieten eine Geschwindigkeit bis zu 1 Gigabit pro Sekunde beim Download. Beim Upload sind es bis zu 200 Megabit pro Sekunde.

Telekom Glasfaserausbau: Glasfaserausbau für 107.000 Haushalte in neun Kommunen
Telekom Glasfaserausbau: Glasfaserausbau für 107.000
Haushalte in neun Kommunen -Bild: Telekom

Ausgebaut wird nun in Bad Schwartau, Bayreuth, Düsseldorf, Erlangen, Frankfurt a.M., Heidelberg, Leverkusen, Mannheim, Nürnberg.

"Wir machen auch beim Thema Glasfaser weiter Tempo, um Deutschland noch digitaler zu machen. Weitere 107.000 Haushalten, Unternehmen und Schulen starten im September in die Vermarktungswelle", sagt Srini Gopalan, verantwortlich für das Deutschland-Geschäft der Telekom.

Um möglichst schnell Glasfaser zu den Kunden zu bringen, werden jetzt Gebiete zunehmend parallel vermarktet und ausgebaut.

Weitere Kommunen folgen noch in diesem Jahr. Damit sind in diesem Jahr bereits mehr als 600.000 Haushalte in die Glasfaser-Vermarktung der Telekom aufgenommen worden. Ein Großteil dieser Anschlüsse wird in den kommenden Monaten bereits für die Kunden nutzbar sein.

Telekom Glasfaser Netzausbau: Glasfaser in Berlin für 1 Million Haushalte bis 2027

Die Telekom ist nun das erste Unternehmen, welches sich im Rahmen der Gigabit-Strategie Berlins verbindlich zu seinem Ausbau bekennt. Eine entsprechende Absichtserklärung haben beide Seiten gestern unterzeichnet. Darin sichert die Telekom Investitionen in Millionenhöhe zu. Berlin verpflichtet sich, die notwendigen Rahmenbedingungen für einen möglichst schnellen und effizienten Ausbau zu schaffen.

Telekom Glasfaser Netzausbau: Glasfaser in Berlin für 1 Million Haushalte bis 2027
Telekom Glasfaser Netzausbau: Glasfaser in Berlin
für 1 Million Haushalte bis 2027 -Bild: Telekom

So will die Telekom eine Million Glasfaser-Anschlüsse bis Ende 2027 in Berlin bauen. Bereits in diesem Jahr baut das Unternehmen rund 40.000 Glasfaseranschlüsse in Karlshorst, im Hansaviertel, in Siemensstadt und in Weißensee. Dafür wurden rund 70 Kilometer Tiefbau erbracht, über 400 Kilometer Glasfaser eingezogen und fast 200 Netzverteiler aufgebaut. Das Investitionsvolumen beträgt in diesem Jahr fast 27 Million Euro.

Im nächsten Jahr will die Telekom dann rund 150.000 Anschlüsse in Charlottenburg, Moabit, Alt-Hohenschönhausen, Friedenau, Gropiusstadt, Köpenick, Lichtenberg und einem weiteren Gebiet in Weißensee entstehen lassen. Dafür werden rund 155 Kilometer Tiefbau erbracht, fast 1.000 Kilometer Glasfaser eingezogen und etwa 700 Netzverteiler aufgebaut. Das Investitionsvolumen beträgt im Jahr 2022 rund 80 Million Euro.

In Berlin trifft die Telekom überwiegend auf günstige Voraussetzungen, da in weiten Teilen der Stadt umfangreiche Leerrohrsysteme existieren. Wer sich jetzt meldet, bekommt den Glasfaser-Anschluss kostenlos von der Telekom. Die Immobilie kann später immer noch angeschlossen werden, dieser Anschluss muss dann aber aus eigener Tasche bezahlt werden.

Die bevorstehenden Bauarbeiten sollen dabei auch durch die bisherigen Vectoring-Ausbauten unterstützt werden. So kann man weiten Teilen der Stadt auf Leerrohrsysteme zurückgreifen, so Telekom Deutschland Technik-Chef Walter Goldenits. Auch die vom Bonner Unternehmen gewünschten alternativen Methoden wie Trenching oder Spülbohrungen entlasten Bürgerinnen und Bürger.

Spülbohrung sorgt für zerstörte Gasleitungen und Telefonleitungen

Allerdings gibt es bei der Spülbohrung immer wieder Kritik an zerstörte Telefon- und Stromleitungen und auch Gasleitungen, wie zuletzt beim Glasfaserausbau im Kreis Plön mit bis zu 76 zerstörten Gasleitungen in nur zwei Jahren, wie beim Zweckverband Plön und zerstörte öffentliche Leitungen in Lammershagen.

Telekom Glasfaser Netzausbau: Glasfaser für alle Haushalte in Deutschland bis 2030

Zuletzt hatte die Telekom bereits 575.000 Kilometer Glasfaser verlegt. Dabei ist zuletzt bekannt geworden, dass es auch Fördermittel von rund 2 Milliarden Euro aus den diversen Fördertöpfen gab.

Telekom Glasfaser Netzausbau: Glasfaser für alle Haushalte in Deutschland bis 2030
Telekom Glasfaser Netzausbau: Glasfaser für alle
Haushalte in Deutschland bis 2030 -Bild: Telekom

Dabei machen laut der Telekom einen hohen Anteil dabei auch Neubaugebiete aus. Dabei schließt das Unternehmen etwa 170.000 Haushalte an. Bis zum Jahr 2023 sollen zudem 3000 Gewerbegebiete Anschluss ans Glasfasernetz erhalten. Auch bei den Schulen ist die Telekom involviert. So gibt es an 17.000 Schulen Telekomanschlüsse mit bis zu 250MBit/s. (DSL/Vectoring). stellen. In den kommenden drei Jahren will das Unternehmen mindestens jeder vierten Schule einen Glasfaseranschluss anbieten.

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