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Telekom Glasfasertarife verfügbar: Speed von 150 Mbit bis zu 2 Gbit bei Glasfaser

• 03.07.24 Ab sofort kann man die neuen Telekom Glasfaser Tarife buchen. So gibt es erstmals bei der Telekom einen Glasfaser Tarif mit bis zu 2 Gbit/s geben. Ansonsten gibt es Glasfasertarife Namens Glasfaser 150, Glasfaser 300, Glasfaser 600, Glasfaser 1.000 und Glasfaser 2.000 ab sofort. Dabei gibt es auch jeweils reichlich Upload-Speed in den Glasfasertarifen. Wir zeigen Ihnen -wie immer- alle Neuerungen bei den neuen Telekom Glasfasertarifen auf.

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Telekom Glasfasertarife verfügbar: Speed von 150 Mbit bis zu 2 Gbit bei Glasfaser

Dabei ist in den neuen Telekom Glasfasertarifen der jeweilige Upload-Speed immer die Hälfte des Downloads. So sind beispielsweise im mittleren Tarif 600 Megabit pro Sekunde im Download und 300 Megabit pro Sekunde im Upload möglich.

Telekom Glasfasertarife verfügbar: Speed von 150 Mbit bis zu 2 Gbit bei Glasfase
Telekom Glasfasertarife verfügbar: Speed von 150 Mbit
bis zu 2 Gbit bei Glasfaser -Screenshot: telekom.de

Besonders für datenintensive Anwendungen wie Videokonferenzen, Online-Gaming und das Teilen von Daten ist ein hoher Upload wichtig. Die neuen Glasfasertarife sind ab dem 2. Juli buchbar.

Hier sind die wichtigsten Details der neuen Telekom Glasfasertarife:

    • Glasfaser 150: Dieser Einstiegstarif bietet 150 Mbit/s im Download und 75 Mbit/s im Upload. Er enthält auch eine Festnetz- und Mobilfunk-Flatrate für Gespräche in alle deutschen Netze. Der monatliche Preis beträgt 44,95 Euro.
    • Glasfaser 300: Dieser Tarif bietet 300 Mbit/s im Download und ist für 49,95 Euro pro Monat erhältlich.
    • Glasfaser 600: Mit 600 Mbit/s im Download kostet dieser Tarif 59,95 Euro pro Monat.
    • Glasfaser 1.000: Für Highspeed-Internet bietet dieser Tarif 1.000 Mbit/s im Download zu einem monatlichen Preis von 69,95 Euro.
    • Glasfaser 2.000: Der leistungsstärkste Tarif bietet 2.000 Mbit/s im Download und kostet 139,95 Euro pro Monat.
So sagt Wolfgang Metze, Geschäftsführer Privatkunden der Telekom Deutschland: "Glasfaser ist jetzt. Unsere neuen Glasfasertarife unterstreichen unsere Ambitionen, immer mehr Kunden mit dem Besten zu versorgen - und das beste Kundenerlebnis kommt über die Glasfaser".

Und weiter: "Mit den neuen Tarifen erleben unsere Kundinnen und Kunden die digitale Welt in einer völlig neuen Dimension. Schneller und leistungsfähiger als je zuvor - und das mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis im Markt.".

Zusätzlich profitieren Unternehmen von den neuen Glasfasertarifen der Telekom. Mit dem Angebot "Business Glasfaser Start" in verschiedenen Geschwindigkeiten (150, 300, 600, 1.000 und 2.000) gibt es ein eigenständiges Glasfaser-Angebot für Geschäftskunden. Laut Klaus Werner, Geschäftsführer Geschäftskunden der Telekom Deutschland, ist ein leistungsstarkes Breitbandnetz ein wichtiger Standortfaktor für Unternehmen und bietet mehr als nur einen Wettbewerbsvorteil.

Alle Tarife auch mit MagentaTV buchbar

Die Telekom hat ihr Angebot für MagentaTV optimiert und bietet nun drei Kategorien an: MagentaTV Smart 2.0 (10 Euro/Monat), MagentaTV SmartStream 2.0 (17 Euro/Monat) und MagentaTV MegaStream 2.0 (27 Euro/Monat).

Diese Optionen beinhalten zeitversetztes Fernsehen, verschiedene Streamingpartner wie Netflix, Disney+, RTL+ und Dazn sowie die umfangreiche Online-Mediathek MagentaTV+.

MagentaTV zeigt alle 51 Fussball EM-Spiele live

Der IPTV Sender MagentaTV präsentiert zur Fussball EM alle 51 Spiele und ist damit die größte TV-Sportberichterstattung für den Sender. Eine Mischung aus renommierten Namen und neuen Gesichtern insbesondere in der Social Media Begleitung des Turniers.

Angeführt wird der 36 Namen umfassende MagentaTV-Kader ab dem 14. Juni von Johannes B. Kerner, der die rund 150 Live-Stunden EURO 2024 aus dem Kölner Hauptstudio in der Mehrzahl und im Wechsel mit Laura Wontorra sowie Sascha Bandermann präsentiert.

Aus den Stadien melden sich für die Interviews zudem Anna Kraft, Ruth Hofmann, Anna Sara Lange und Thomas Wagner, der als Reporter komplett die deutsche Nationalmannschaft im Teamquartier in Herzogenaurach begleitet. Mit Stefanie Blochwitz und Kamila Benschop sind 2 Reporterinnen in Deutschland unterwegs, um die EM-Stimmung einzufangen.

MagentaTV zeigt alle 51 Spiele der EURO 2024 auf 3 Kanälen in UHD-Qualität live, 5 davon exklusiv und insgesamt 12 Partien in Kooperation mit RTL.

Aktuell gibt es MagentaTV Smart in den ersten 6 Monaten für 0 Euro, ab dem 7.Monat werden monatliche 10 Euro verlangt. Dabei gibt es über 150 Sender in HD, kostenlose Filme, Serien, Shows und Dokus bei MagentaTV+, Inklusive RTL+ Logo Premium und Zugriff auf Streaming-Dienste wie Netflix, Disney+ und WOW.

Neue Telekom Glasfasertarife: Speed von 150 Mbit bis zu 2 Gbit bei Glasfaser
Neue Telekom Glasfasertarife: Speed von 150 Mbit bis zu 2 Gbit
bei Glasfaser -Bild: ©tarifrechner.de

Glasfaserausbau Europa: Bundesverband Breko fordert 6 GHz Nutzung für WLAN

Anlässlich der letzten Europawahl am 9. Juni 2024 hatte der Bundesverband Breitbandkommunikation Bundesverband Breitbandkommunikation e.V. (Breko) fünf Kernforderungen zur Stärkung des Wettbewerb im Telekommunikationsmarkt. Eine der Forderungen liegt in der Nutzung des 6-GHz-Frequenzbereichs für WLAN. Diese Forderung ist jedoch mit dem Wifi 7 Standard bereits erfüllt und die ersten Fritzboxen mit der Fritzbox 5690 Pro, die im 6 GHz Bereich funkt, sind im Handel erhältlich.

Eine der Breko Forderungen ist dann zum Beispiel auch den Glasfaserausbau und die Nachhaltigkeit durch zügige Kupfer-Glasfaser-Migration stärken.

Glasfaserausbau Europa: Bundesverband Breko fordert 6 GHz Nutzung für WLAN
Glasfaserausbau Europa: Bundesverband Breko fordert 6 GHz Nutzung für WLAN -Bild: ©Vodafone

Auch fordert man mal wieder die rasche Abschaltung alter Kupfernetze, um den Glasfaserausbau zu unterstützen und gleichzeitig den Stromverbrauch des IKT-Branche zu senken.

In der Vergangenheit wurde dabei immer die Kritik von Glasfaserverbänden an die Telekom geübt, dass dieser Übergang von DSL- zu Glasfaseranschlüssen nicht von den Kupfernetzbetreibern strategisch genutzt werden soll, um ihre Marktmacht auf das Glasfasernetz zu übertragen. Die Forderung nach Abschaltung der DSL- und VDSL Leitungen übergriffig und behindert den Wettbewerb zugunsten der günstigeren DSL- und VDSL-Anschlüsse. Daher gibt es immer wieder Kritik an die Glasfaserverbände, dass man den teuren Glasfaseranschluss den Kunden durch die Hintertür aufzwingen will.

Daher lautet die Forderung des Verbandes an die EU, dass nationale Regulierungsbehörden einen wettbewerbskonformen Abschaltungsprozess sicherstellen sollen.

Nutzung des oberen 6 GHz Frequenzbandes für Gigabit W-LAN

Eine Forderung von seiten des Breko ist aber schon längst erfüllt worden. So gibt es die Wifi 7 Nutzung im 6 GHz Frequenzband. Dabei soll das 6-GHz-Frequenzband Multigigabit-Geschwindigkeiten übertragen. Praktisch ist dieses Frequenzband, wenn man Geschwindigkeiten, die via Glasfaser bis in die Gebäude und Wohnungen gebracht werden, auch bei zeitgleicher Nutzung vieler Endgeräte über W-LAN bei den Nutzerinnen und Nutzern ankommen kann. Allerdings gibt es die neue Fritzbox 5690 Pro mit Wi-Fi 7, Zigbee und DECT für DSL und Glasfaser mit 6 GHz-Unterstützung bereits im Handel. Lisia Mix, Leiterin Bundes- und Europapolitik beim BREKO: "Die europäische Telekommunikationspolitik der nächsten Jahre hat entscheidenden Einfluss darauf, ob die EU ihre Konnektivitätsziele erreicht und eine nachhaltige digitale Infrastruktur für die kommenden Jahrzehnte geschaffen wird. Insbesondere flächendeckende Glasfasernetze sind unverzichtbare Basis einer erfolgreichen Digitalisierung der europäischen Wirtschaft und Gesellschaft.".

Breitbandausbau Chaos: 5.581 Beschwerden führten nur so einer Bundesnetzagentur Anweisung

Die Aufgabe der Bundesnetzagentur ist es, dass die Bürger auch mit einem Internet-Anschluss versorgt werden können. Allerdings hat die Bundesnetzagentur unter der Aufsicht von Klaus Müller wohl versagt. So gilt seit dem Jahr 2021 das Recht auf angemessene Internetversorgung in Deutschland, das die Bundesnetzagentur überwachen sollte. Die praktische Umsetzung liegt bei gerade mal einem Anschluss, bei 5.581 Beschwerden, wie die Recherchen der Tarifrechner-Redaktion ergeben haben.

Schlechter kann es in Deutschland bei 5.581 Beschwerden nicht laufen, dass gerade mal eine Bundesnetzagentur Anweisung für einen schnellen Internet-Anschluss existiert.

Breitbandausbau Chaos: 5.581 Beschwerden führten nur so einer Bundesnetzagentur Anweisung
Breitbandausbau Chaos: 5.581 Beschwerden führten nur so einer
Bundesnetzagentur Anweisung -Bild: Telekom

So hatte die Bundesnetzagentur erstmals am 11.März. 2024 einen Anbieter dazu verurteilt, einem Haushalt eine Internet-Mindestversorgung zu einem bestimmten Preis anzubieten. Dieses hatte die Regulierungsbehörde dann auch am 11. März 2024 bekannt gegeben. Laut einem Medienbericht von netzpolitik.org handelte es sich um den Provider Starlink.

So muss nun der Provider Starlink nach der Entscheidung der Bundesnetzagentur den Haushalt in Niedersachsen anbinden. Die Behörde hatte den Satellitennetzbetreiber zu einer Mindestversorgung verurteilt. Dieses hatte das Online-Portal Netzpolitik.org unter Berufung auf den Betroffenen und zwei Quellen aus der Industrie berichtet.

Somit bekommt der Haushalt in Niedersachsen nun im Download 10 MBit/s, im Upload 1,7 MBit/s und eine Latenz, die für 30 Euro pro Monat 150 Millisekunden nicht überschreiten darf, so die ersten Auswertungen.

Bundesnetzagentur mit Anordnung

Die Bundesnetzagentur hatte zum ersten Mal einen Anbieter dazu verpflichtet, einen Haushalt in Niedersachsen mit angemessenen Internet- und Telefondiensten zu versorgen, da die bisherigen Dienste nicht den Mindestanforderungen entsprachen.

Die Entscheidung folgte einer Verbraucherbeschwerde über hohe Preise für unzureichende Internetverbindungen. Nachdem keine Telekommunikationsanbieter freiwillig eine Verbesserung anboten, führte die Bundesnetzagentur ein Verpflichtungsverfahren durch und wählte einen Anbieter aus, der nun Mindeststandards erfüllen muss. Diese sind 10 Mbit/s Download, 1,7 Mbit/s Upload und eine maximale Latenz von 150 ms, zu einem erschwinglichen Preis von etwa 30 Euro pro Monat. Der Anbieter kann gegen diese Entscheidung klagen.

Das Recht auf Telekommunikationsversorgung besteht seit Dezember 2021, und die aktuellen Mindestversorgungswerte sind seit Juni 2022 in Kraft. Die Bundesnetzagentur prüft derzeit mehrere Gutachten zur Bewertung dieser Anforderungen und erstellt einen Bericht, der die Basis für zukünftige Anpassungen der Verordnung bildet.

Schon über 5.681 Beschwerden, nur eine Anordnung!

So gab es aber schon 5.581 Haushalte, welche bei der Bundesnetzagentur ihr Recht auf eine Internet-Mindestversorgung geltend gemacht haben. Dieses geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Unionsfraktion (Drucksache 20/11415) hervor.

In der Zeit von Juni 2022 bis Februar 2024 erhielt die Bundesnetzagentur 5.581 Eingaben über eine Unterversorgung.

So hatte die Bundesregierung schon in 29 Fällen eine Unterversorgung mit Telekommunikationsdiensten festgestellt, die 46 Standorte in verschiedenen Bundesländern wie Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Hamburg und Bayern betrifft.

Trotz dieser Feststellungen wurde bislang nur in einem Fall eine Versorgung durch einen Netzbetreiber angeordnet. Dies betraf einen Haushalt in Niedersachsen, der aufgrund einer Verbraucherbeschwerde über hohe Preise für eine unzureichende Internetverbindung ausgewählt wurde.

Die vorgesehene Versorgung durch den Satellitennetzbetreiber Starlink ist jedoch noch nicht in Betrieb.

Laut der Bundesnetzagentur befinden sich rund 130 weitere Beschwerdeverfahren in der Prüfung. Dieses macht das Breitband-Chaos bei der Aufsichtsbehörde nur noch schlimmer, da immerhin Kunden schon seit vier Jahren auf einen Anschluss warten, wie Netzpolitik berichtete.

Generalstaatsanwalt Schleswig Holstein leitete Ermittlungen ein, Generalstaatsanwältin bestätigt Vorwurf

Immerhin wurde der letzte Präsident der Bundesnetzagentur, Jochen Homann, im letzten Jahr abgesetzt, nach dem dieser 76 zerstörte Gasleitungen beim Glasfaserausbau ignorierte, und kein Baustopp trotz Gefährdung der öffentlichen Sicherheit im Kreis Plön machte. Dabei wurden zerstörte Gasleitungen immer an die Bundesnetzagentur gemeldet, so die Netz AG. Die Bundesnetzagentur und der Zweckverband Breitbandversorgerung Plön mit seinen Ämtern haben daher erhebliche rechtswidrige Handlungen begangen.

Immerhin sorgen die Baugenehmigungen bzw. Ausgrabegenehmigungen für Sicherheit, da diese nach TKG §68 erteilt werden. Hier sieht das TKG §68 Absatz 2 die öffentliche Sicherheit und Ordnung vor. Das Amt Selent/Schleswig hat diese Ausgrabegenehmigungen erteilt. Das Schriftstück liegt der Redaktion vor.

So hatte zuletzt die Generalstaatsanwaltschaft des Landes Schleswig Holstein Ermittlungen eingeleitet. Auch hier wurden rechtswidrige Methoden durch Hausfriedensbruch, Nötigung etc. gegen die Redaktion Tarifrechner im Rahmen der redaktionellen Berichterstattung über den Glasfaserausbau im Kreis Plön begangen. Bislang gab es keine Konsequenzen für den ehemaligen Amtsvorsteher Volker Schütte-Felsche (CDU) und Amtsvorsteherin Ulrike Raabe (ehemals Mitglied der CDU Fraktion, nun parteilos) und weitere Amtsträger.

Zuletzt hatte die neue Generalstaatsanwältin aus Schleswig Holstein, Frau Schmücker-Borgwardt, die Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und Hausfriedensbruch vom Amt Selent/Schleswig durch die Billigung (§27 StGB, §140 StGB) im April 2024 bestätigt, allerdings auf die Verjährung hingewiesen. So hatte auch das Bauamt im Amt Selent/Schleswig die Trassenpläne laut der ehemaligen Landrätin der Landrätin aus Plön, Stephanie Ladwig, vorliegen. Das Bauamt hat dann laut dem Chefredakteur vom Redaktionsnetzwerk Tarifrechner und Informatiker, Dipl. Inform. Martin Kopka, weggeschaut. Beide Schreiben -von der Generalstaatsanwältin und Ex-Landrätin Ladwig- liegen der Redaktion vor.

Eine Anklage wegen "Gefährdung der Öffentlichen Sicherheit" etc. hat es daher bislang nie gegeben und wird es wohl auch aufgrund des Verdachts der "politisch motivierten Strafvereitelung" in Schleswig Holstein gegen die Pressefreiheit durch die Täuschung von Journalisten und damit der Öffentlichkeit durch Amtsträger nicht geben, so die weitere Kritik vom Chefredakteur.

Auch die Tarifrechner-Redaktion, welche das Grundrecht auf Pressefreiheit ausübt, war von den Übergriffen im Rahmen des Hausfriedensbruch und der Gefährdung der öffentlichen Sicherheit durch die versuchte Zerstörung von Gas-, Strom-, Wasser- und Telefonleitungen betroffen.

Zuletzt hatte auch der Bürgermeister Oelke aus Lammershagen ganz überraschend seinen Posten hingeschmiessen. Dabei wollte er in einem Abschiedsbrief an die Bürger aus Lammershagen nicht mehr "Werkzeug" sein. Der Brief liegt der Redaktion vor. Dabei gab es Auffälligkeiten in der Formulierung zu der Querdenker und Reichsbürger Szene, so ein Bürger aus Lammershagen.

Zuletzt gab es auch einen Internet-Ausfall beim Glasfaseranschluss im Kreis Plön mit einer pressefeindlichen Selenter Bürgermeisterin. Dabei zeigt sich, dass die Infrastruktur beim Glasfaserausbau im Kreis Plön ziemlich anfällig für Störungen ist. Hier hat es ein Bagger in Itzehoe geschafft das Glasfaserkabel zu treffen und den Kreis Plön und damit viele Verwaltungen lahm zu legen. Auch hier werden stromhungrige ONTs zu Lasten der Endkunden vom Anbieter Telecolumbus/Pyur eingesetzt. Gebracht hatte es den Endkunden nichts, die Störung gab es trotzdem.

Die Bürger waren dann auch schnell verärgert und haben bei der rund 24-stündigen Störung Ihren Unmut in den sozialen Netzen ausgelassen. Andere freuten sich, dass sie die mitunter die teure Anschlusskosten -besonders auf dem Land - von der Grundstücksgrenze bis zum Haus nicht getragen haben und sich über das schnelle 5G-Netz im Kreis Plön freuen. Auch sind viele Glasfasernutzer in der Störungszeit auf das dortige 5G-Netz ausgewichen. Die Störung dauerte dort rund 24 Stunden und betraf rund 6.000 Haushalte.

Glasfaserausbau: VATM kritisiert Telekom Marktmacht --Behinderung des Glasfaserausbaus

Wenn es um den Glasfaserausbau geht, freuen sich Internet-Nutzer mit langsamen Datenleitungen. Nun kritisiert der VATM-Präsident David Zimmer, die Marktmacht der Telekom. Dabei gibt es sogar den Vorwurf, dass die Telekom den Glasfaserausbau und den zukünftig auch für die Wirtschaft Deutschlands so wichtigen Wettbewerb auf den Netzen behindert.

Auch wächst der Glasfaserausbau deutlich, aber bei der Telekom werden laut der Kritik nur wenige Anschlüsse aktiviert, so die aktuelle Marktstudie des Verbands der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM).

Der deutsche Telekommunikationsmarkt zeigt sich 2023 stabil mit 60,2 Milliarden Euro generiertem Umsatz, wobei das leichte Umsatzwachstum der deutschen Telekommunikationsanbieter vom Mobilfunk getragen wird.

Besonders relevant für den Wirtschaftsstandort Deutschland ist der hart umkämpfte Geschäftskundenmarkt, der ein Drittel des Gesamtmarktes ausmacht.

Mit 12,9 Milliarden Euro Umsatz hält hier die Telekom ihre dominante Marktposition im Geschäftskundenmarkt, während bei den Wettbewerbern erneut ein deutlicher Rückgang um 0,3 Milliarden Euro, um über 3 Prozent, auf 8,4 Milliarden Euro zu verzeichnen ist.

Dabei werden auch 25 Jahre nach der Liberalisierung mehr als zwei Drittel aller Breitbandanschlüsse über das Netz der Deutschen Telekom realisiert. Bei einem Marktanteil von 40,3 Prozent verzeichnet die Deutsche Telekom bei insgesamt stabilem Markt mit 300.000 Neukunden den größten Zugewinn an Breitbandkunden. Davon sind ein Drittel neue DSL-Kunden, so dass die Telekom im weiterhin größten Marktsegment kontinuierlich Marktanteile zurückgewinnt.

Dabei werden 32,6 Milliarden Euro mit Festnetzprodukten umgesetzt, davon 5,7 Milliarden im Breitbandkabelbereich, 10,4 Milliarden durch Wettbewerber und 16,5 Milliarden Euro durch die Deutsche Telekom.

Im Mobilfunk werden 27,6 Milliarden Euro umgesetzt, 19 Milliarden durch die Wettbewerber und 8,6 Milliarden Euro von der Telekom.

Die Telekom erziele 50,6 Prozent der Umsätze im Festnetzmarkt, sagt Andreas Walter, Studienleiter der Marktstudie von Dialog Consult.

Glasfaserkabel liegen oft nur vorm Grundstück

Beim Glasfaseranschluss erwartet man einen Anschluss bis ins Haus, und nicht nur bis zum Grundstück. Doch oft liegt das Kabel weiterhin nur vor der Tür und erreicht die Endkunden derzeit nicht, so die Kritik vom VATM.

Damit würde die tatsächliche Nutzungsrate bei Glasfaser deutlich geringer sein, so die Kritik an der Telekom. Den 3,2 Millionen gebuchten Anschlüssen bei den Wettbewerbern, die 9 Millionen Nutzern die Glasfaser zumindest vor das Haus gelegt haben, stehen 1 Million gebuchte Anschlüsse bei 7,2 Millionen realisierbaren Glasfaseranschlüssen der Telekom gegenüber.

So VATM weiter: Vor allem bei der Deutschen Telekom ist nur eine sehr geringe Vermarktungsquote zu sehen." Auch sei die Zahl der nicht angeschlossenen Haushalte im Verhältnis bei der Telekom daher deutlich gewachsen. Und weiter: "Offensichtlich verzichtet die Telekom ganz bewusst darauf, diese 6,2 Millionen Glasfaseranschlüsse offensiv zu vermarkten", so die weitere Kritik.

Glasfaserüberbau: Neue Gutachten zum Glasfaserüberbau belegen Vorteile von Wettbewerb

Der Nachteil bei nur einem Anbieter vor Ort, sind die monopolstrukturen des Anbieters vor Ort in Verbindung mit fehlender Wettbewerbsfähigkeit und den damit verbundenen hohen monatlichen Kosten. Mehrere Glasfaseranbieter sorgen für Freude im Portemonnaie beim Glasfaserkunden durch die Vielfalt. Daher versuchen Glasfaser-Monopolisten oftmals den Kunden, zu täuschen.

Die Wettbewerber der Telekom und ihre Verbände fordern weiterhin gesetzliche und regulatorische Schritte, um den Glasfaserausbau der Telekom auszubremsen, so die Einschätzungen der Deutschen Telekom. Dabei stützen sich dabei auf eine Studie zum Thema Überbau von WIK-Consult. Doch weitere Gutachten von renommierten Wirtschaftswissenschaftlern sprechen von Vorteilen beim Glasfaserüberbau zum Vorteil der Kunden.

Glasfaserüberbau: Neue Gutachten zum Glasfaserüberbau belegen Vorteile von Wettbewerb
Glasfaserüberbau: Neue Gutachten zum Glasfaserüberbau
belegen Vorteile von Wettbewerb -Bild: © Telekom

Drei von der Telekom in Auftrag gegebene Gutachten zum Thema Doppelausbau kommen zu der Einschätzung, dass Infrastrukturwettbewerb gut für den Glasfaserausbau in Deutschland ist. Weiterhin stellen die Gutachten fest, das Überbau kein Massenphänomen ist und es keinen Anlass für eine Regulierung gibt.

So hatte Prof. Thomas Fetzer (Universität Mannheim) nachgewiesen, dass so genannte Überbauverbote oder -regelungen europa- und verfassungsrechtlich unzulässig sind. Er hatte außerdem bezweifelt, dass gesetzliche Maßnahmen überhaupt die politischen Ausbauziele fördern würden.

Zum Zweiten beschäftigte sich Prof. Torsten Körber (Universität Köln) mit der vermeintlichen Missbräuchlichkeit im Wettbewerb und den Kartellrechtsfragen, die sich durch Forderungen nach Schutz des erstinvestierenden Unternehmens oder Selbstverpflichtungen zum "Überbauverzicht" ergeben.

Und nicht zuletzt hat drittens Prof. Justus Haucap (Universität Düsseldorf und ehemals Vorsitzender der Monopolkommission) bereits im Juni den ersten Entwurf der WIK-Studie und die zugrundeliegenden Kostenmodelle analysiert. Er konnte weder Marktversagen noch Regulierungsbedarf wegen Verdrängungsabsichten feststellen.

So widerlegt die Telekom mit den neuen Gutachten im Rücken die genannten Studien bzw. Rechtmäßigkeit der Vorschläge der Wettbewerber und bestätigen die Bedeutung und die Vorteile des Infrastrukturwettbewerbs. Regelungen, die einen Doppelausbau verbieten und so zu neuen lokalen Monopolen führen würden, wären europa- und verfassungsrechtlich unzulässig.

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