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Umfrage: Ältere Internet-Nutzer würden Online-Ärzte nutzen

• 18.05.15 Die medizinische Betreuung verlagert sich auch immer mehr in das Internet aus. So gibt es mittlerweile schon Online-Ärzte, die über Video-Chat ihre Patienten beraten. Die Online-Sprechstunde beim Arzt findet daher auch immer mehr Zuspruch bei den Patienten. So würden sich schon 24 Prozent der älteren Nutzer ab 65 Jahren online beraten lassen, so der Branchenverband Bitkom in einer aktuellen Umfrage.

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Auch bei den Befragten Internet-Nutzern ab 80 Jahren ist noch jeder Fünfte aufgeschlossen für die Beratung im Internet. "Eine ärztliche Online-Beratung, zum Beispiel per Videochat, kann den Praxisbesuch häufig ersetzen, etwa bei vielen chronisch Kranken", sagt Dr. Bernhard Rohleder, Hauptgeschäftsführer des BITKOM.

"Gerade auch in dünn besiedelten und medizinisch schlecht versorgten Regionen kann eine Online-Beratung eine sinnvolle Alternative zu einem Gang zum Arzt sein." so der Geschäftsführer weiter. Allerdings wollen auch 76 Prozent keine ärztliche Beratung über das Internet und ziehen die persönliche Begegnung vor.

Der ärztlichen Online-Beratung sind heute enge Grenzen durch das sogenannte Fernbehandlungsverbot laut § 7 Musterberufsordnung gesetzt. Mit der fortschreitenden Digitalisierung des Gesundheitswesens könnten solche und ähnliche telemedizinischen Anwendungen aber stark an Bedeutung gewinnen, so der Branchenverband weiter.

Bereits jetzt nutzen ältere Menschen verstärkt das Internet, um sich über Gesundheitsthemen zu informieren. Zwei von drei Internetnutzern ab 65 Jahren suchen medizinischen Rat im Netz. Selbst bei den Nutzern ab 80 Jahren sind es noch 57 Prozent. Bei einer ähnlichen Umfrage vor vier Jahren erklärten erst 36 Prozent der älteren Internetnutzer, das Internet bei Gesundheitsfragen zu nutzen.


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