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Verbot bestimmter Schnurlostelefone ab 2009

• 25.11.08 Ab dem neuen Jahr gibt es neue gesetzliche Verbote für ältere analoge Schnurlostelefone. Betroffen von dem Verbot sind dann Funktelefone der alten Standards CT1+ und CT2. Deren Frequenzbereiche werden ab 1.1.2009 anderweitig genutzt. Ab diesem Zeitpunkt dürfen diese Geräte nicht mehr betrieben werden. Darauf weisst ausdrücklich noch mal der Branchenverband
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Bitkom hin.

Mit dem DECT-Standard steht aber schon seit vielen Jahren eine moderne und abhörsichere Alternative zur Verfügung. Mit inzwischen rund 750 Millionen weltweit verkauften Telefonen ist DECT neben dem GSM-Standard für Handys ein grosser Erfolg bei der Nutzung geworden.

Leider sind auf den betroffenen Geräten meist nicht vermerkt, nach welchem Standard sie arbeiten. Verbraucher sollten zunächst in die Bedienungsanleitung ihres schnurlosen Telefons schauen, ob sie einen Hinweis auf CT1+, CT2 oder einen der Frequenzbereiche 885-887, 930-932 oder 864-868 Megahertz finden. Wer keine Betriebsanleitung mehr besitzt, sollte sich im Internet oder direkt beim Hersteller informieren.

Allerdings gibt es in Deutschland sind noch zahlreiche CT1+ Geräte. Sie werden weiterhin verkauft. Einige unseriöse Händler versuchen, mit der unbegründeten Angst einiger Verbraucher vor dem so genannten Elektrosmog Geschäfte zu machen. Sie preisen die veralteten Geräte als vorgeblich besonders umweltfreundlich an.

Telefonbesitzern drohen hohe Kosten, wenn sie die alten Telefone weiterhin nutzen. Stellt die Bundesnetzagentur diesen Missbrauch fest, muss der Besitzer die Kosten für die Ermittlung der Störungsquelle tragen. Ferner kann ein Bußgeld für eine Ordnungswidrigkeit hinzu kommen.

Ferner können Verbraucher auch einen Selbstversuch starten. Dafür müssen sie sich bei einem Testgespräch immer weiter von der Basisstation entfernen. Bei analogen Geräten reißt die Verbindung nicht schlagartig ab. Die Gesprächsverbindung wird jedoch durch ein zunehmendes Rauschen überlagert. Bei digitalen Schnurlostelefonen hingegen bleibt das Rauschen praktisch konstant. Mit wachsender Entfernung zur Basisstation kommt es aber zu abrupten Aussetzern. Der Gesprächspartner klingt abgehackt, ähnlich wie bei schlechten Verbindungen beim Handy.

Die Frequenzzuteilung für analoge Schnurlos-Telefone nach dem CT1+ Standard war von Anfang an befristet. Schon vor zehn Jahren stand fest, dass diese Ende 2008 ausläuft und der Frequenzbereich dann anderweitig genutzt wird. Gleiches gilt für den digitalen Übertragungsstandard CT2, der jedoch überwiegend in Großbritannien verbreitet ist. Alle Geräte nach dem so genannten DECT-Standard dürfen demgegenüber weiter genutzt werden. Sie arbeiten im Frequenzbereich 1880-1900 Megahertz.


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