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Vodafone Mobilfunkausbau an der Nordsee: Urlauber sollen HD Videos am Strand schauen können

• 01.07.22 Bei Vodafone wird in der Urlaubszeit an der Nordsee der Mobilfunkempfang verbessert. So verspricht Vodafone, dass man im Strandkorb an der Nordsee die Bundesliga in HD-Qualität schauen kann. Dabei hat Vodafone sein Mobilfunknetz in den deutschen Urlaubsregionen massiv ausgebaut und innerhalb von zwölf Monaten, mehr als 1.700 Bauprojekte in den sieben beliebtesten Ferienregionen vollendet.

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Vodafone 5G Netzausbau an der Nordsee: Urlauber sollen HD Videos am Strand schauen können

Dabei hat es mehr als 1.750 Bauprojekte in den sieben beliebtesten Feriengebieten im Inland vollendet. Dabei wurden an Nord- und Ostsee, im Harz, in der Lüneburger Heide, im Allgäu und im Bayerischen Wald sowie an der Mecklenburgische Seenplatte insgesamt 45 Neubau-Standorte in Betrieb genommen und an 57 Mobilfunk-Stationen erstmals die LTE-Technologie installiert, um Funklöcher in der mobilen Breitband-Versorgung zu schließen.

Vodafone 5G Netzausbau an der Nordsee: Urlauber sollen HD Videos am Strand schauen können
Vodafone 5G Netzausbau an der Nordsee: Urlauber sollen
HD Videos am Strand schauen können -Bild: Vodafone

Zudem hat Vodafone in diesen sieben Ferienregionen seit dem Sommer 2021 an über 850 Standorten mehr als 2.500 5G-Antennen aktiviert und in weiteren 800 Orten die Breitband-Kapazitäten gesteigert. So wächst aktuell der mobile Datenverkehr in den Urlaubsregionen rasant, mit einer jährlichen Steigerungsrate von aktuell rund 30 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum.

In den acht Landkreisen und vier Städten an der Ostsee hat Vodafone innerhalb von zwölf Monaten mehr als 700 Bauprojekte in seinem Mobilfunknetz vollendet. Dabei wurden 23 neue Mobilfunkstationen in Betrieb genommen und an 20 weiteren Orten Funklöcher geschlossen.

Ostsee: Vodafone mit rund 900 Mobilfunkstationen

Aktuell betreibt Vodafone rund 900 Mobilfunkstationen im deutschen Ostseegebiet. Dadurch sind 99,9 Prozent der Bevölkerung an das Vodafone-Mobilfunknetz angebunden. Mit seinem mobilen Breitbandnetz erreicht Vodafone mehr als 99 Prozent der besiedelten Gebiete, denn die allermeisten der 900 Stationen haben auch LTE an Bord.

Aktuell hat Vodafone bereits an mehr als 400 seiner 900 Standorte die mobile Breitband-Technologie 5G in Betrieb genommen. Zudem bringt Vodafone als erster Netzbetreiber auch die Echtzeit-Technologie 5G+ an die Ostsee. Die ersten Mobilfunk-Standorte sind dank 5G+ bereits gigabitfähig.

Nordsee: Vodafone hat rund 300 Mobilfunkstationen

An der deutschen Nordseeküste betreibt Vodafone rund 300 Mobilfunkstationen. Hier sind 99,9 Prozent der Bevölkerung an das Vodafone-Mobilfunknetz und mehr als 98 Prozent der besiedelten Gebiete an das mobile Breitbandnetz angeschlossen.

Seit dem vergangen Sommer 2021 hat Vodafone sein Mobilfunknetz in den zehn Landkreisen und Städten an der Nordsee massiv mit 200 Bauprojekte gestärkt. Dabei wurden auch sieben komplett neue Stationen in Betrieb genommen. An mehr als der Hälfte der 300 Mobilfunkstationen hat Vodafone zudem insgesamt fast 500 5G-Antennen installiert und aktiviert.

Vodafone 5G Netzausbau: Vodafone steigt auf 5G+ um --10 Mio. bekommen Zugang zu 5G+

Bei Vodafone können, laut eigenen Angaben, nun mehr als 50 Millionen Menschen können as Vodafone 5G-Netz zugreifen, das jetzt mehr als die Hälfte der Fläche Deutschlands abdeckt. Zehn Millionen Menschen haben schon Zugang zum Echtzeit-Netz 5G+.

Vodafone 5G Netzausbau: Vodafone baut 5G-Antennen in Strassenlaternen
Vodafone 5G Netzausbau: Vodafone baut 5G-Antennen in Strassenlaternen -Bild: Vodafone

An den ersten Standorten bringt 5G+ neben extrem geringen Latenzzeiten jetzt erstmals auch Bandbreiten von mehr als 1.000 Megabit pro Sekunde. Die komplett eigenständige 5G-Infrastruktur macht neben hohen Bandbreiten auch extrem niedrige Latenzzeiten von rund 10 Millisekunden möglich und spart Energie.

Ferner erhöht sich durch die direkte Einwahl ins 5G-Netz die Anzahl der Orte, an denen Nutzende sich mit ihren Smartphones ins 5G-Netz einloggen können. Bis zum Jahr 2023 sollen im Vodafone-Netz rund 60 Millionen Menschen 5G+ nutzen können.

Auf dem Land 5G+ mit Technik-Mix

Um 5G+ in die Städte und aufs Land zu bringen, nutzt Vodafone unterschiedliche 5G-Frequenzen. Das vollständige 5G funkt schon jetzt im High-Band (3,5 Gigahertz) und im Low-Band (700 Megahertz). Während die High-Band-Frequenzen extrem hohe Bandbreiten an besonders stark frequentieren Orten ermöglichen, versorgen Mobilfunk-Stationen, die Frequenzen im Low-Band nutzen, besonders große Flächen mit 5G und bringen das schnelle Netz auch in die Häuser hinein.

Während über 5G-Standalone beim Download zum Start Bandbreiten von rund 700 Megabit pro Sekunde möglich waren, steigt das maximale Surftempo jetzt vielerorts noch einmal an. Dazu bündelt Vodafone die Bandbreite von verschiedenen 5G-Frequenzbändern. Mit jeder neuen Bündelung der unterschiedlichen 5G-Frequenzbänder (High & Low-Band) wird 5G schneller. So gibt es nun 400 5G+ Standorte im Vodafone-Netz.

Vodafone baut 5G-Antennen in Strassenlaternen

Vodafone hat die beiden Straßenlaternen mit eigener Mobilfunk-Technologie ausgestattet. Die Technik ist in der Laternenbasis (Podium) der neun Meter hohen Laternen untergebracht, die Antennen sind sechs Meter über dem Boden montiert. Über Glasfaser-Leitungen erfolgt die Anbindung ans Festnetz. Den Strom für die Straßenlaterne der Zukunft liefert die RheinEnergie. Die Antennen haben eine Reichweite von bis zu 400 Metern und bieten im 3,5 GHz Band des 5G+ Netzes eine Geschwindigkeit von bis zu einem Gigabit.

Vodafone 5G Netzausbau: Vodafone baut 5G-Antennen in Strassenlaternen
Vodafone 5G Netzausbau: Vodafone baut 5G-Antennen in Strassenlaternen -Bild: Vodafone

Dabei sind die kleinen Funkzellen die eigentlichen Basisstationen und ergänzen das bestehende Mobilfunk-Netz. Sie können einen Mobilfunk-Standort auf einem Dach oder Mast nicht ersetzen, sorgen aber in kleineren Bereichen innerhalb der Mobilfunk-Zelle für zusätzliche Kapazität oder erhöhen die Reichweite. Zum Einsatz kommen sie vor allem dort, wo sich besonders viele Menschen auf engstem Raum aufhalten.

Antennen-Standorte der Stadt Köln werden vermietet

Die Stadt Köln strebt im Rahmen ihres "Gigabit Masterplan Cologne 2025" ein flächendeckendes Gigabit-Netz mit Glasfaser im Boden und 5G in der Luft bis 2025 an. Ziel der Stadt Köln ist es, den Netzausbau in der Domstadt zu erleichtern. Daher werden Antennen-Standorte der Stadt Köln und der Stadtwerke Köln sowie Glasfaser und Strom gebündelt an die Netzbetreiber oder jeweiligen Funkturm-Gesellschaften vermietet.

Vodafone ist der erste Nutzer dieses "Kölner Modells" der kombinierten Bereitstellung von Infrastruktur. Grundsätzlich steht dieses Modell allen Netzbetreibern offen.

Vodafone Köln verfügt über 374 Mobilfunk-Standorte

In Köln verfügt Vodafone über 374 Mobilfunk-Standorte, von denen bereits 45 mit 5G-Technologie ausgerüstet sind. Zehn davon sind bereits 5G+ Standorte. Bis 2023 plant Vodafone in Köln 75 5G-Netzerweiterungen. Außerdem sind 62 LTE-Ausbaumaßnahmen vorgesehen.

Vodafone 5G Netz: Vodafone macht 5G-Antennen zur 5G Standalone-Antenne

So wurden zuletzt in Frankfurt am Main weitere 150 5G-Antennen aktiviert. In Düsseldorf gibt es nun die erste 5G Litfaßsäule, welche in Zukunft Passantinnen und Passanten mit dem schnellem 5G-Mobilfunk versorgt. Nun schaltet Vodafone an den Mobilfunk-Stationen großflächig 5G-Standalone frei. Die extrem geringen Reaktionszeiten, die beispielsweise für den vernetzten Straßenverkehr wichtig sind, wandern mit den 5G-Flächenfrequenzen auch deutlich schneller in den Alltag.

So kommt der Mobilfunkkonzern beim 5G-Ausbau schneller voran als angekündigt. 35 Millionen Menschen können das 5G-Netz von Vodafone derzeit nutzen. Nun werden an den Mobilfunk-Stationen großflächig 5G-Standalone freigeschaltet. Dank der Aktivierung von 5G-Standalone mit den so wichtigen 5G-Flächenfrequenzen ist Echtzeit-Mobilfunk jetzt für 10 Millionen Menschen verfügbar. Bis 2023 wird mit 5G-Standalone das gesamte 5G-Netz von Vodafone zum Echtzeit-Netz.

Vodafone 5G Netz: Vodafone macht 5G-Antennen zur 5G Standalone-Antenne
Vodafone 5G Netz: Vodafone macht 5G-Antennen
zur 5G Standalone-Antenne -Bild: Vodafone

Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter: "Wir legen den Ausbau-Turbo ein und machen unser komplettes 5G-Netz zum Echtzeit-Netz - in der Stadt und auf dem Land, mit allen verfügbaren 5G-Frequenzen. Im kommenden Jahr wird bei uns jede 5G-Antenne auch zu einer 5G Standalone-Antenne. Wir bringen mit 5G nicht nur hohe Bandbreiten, sondern auch extrem kurze Reaktionszeiten und Network Slicing zu den Menschen und in die Fabrikhallen. Unser 5G-Netz reagiert dann so schnell wie das menschliche Nervensystem und braucht immer weniger Strom, um Daten zu übertragen.".

Vodafone 5G Netz: Vodafone mit erster 5G Litfasssäule in Düsseldorf

Deutschlands erste 5G-Litfaßsäule steht nun in Düsseldorf. Weitere 150 Säulen sollen in den nächsten Jahren in der Landeshauptstadt dazukommen und für besseren Empfang und höhere Netz-Stabilität auf besonders belebten Straßen und Plätzen sorgen.

Vodafone 5G Netz: Vodafone mit erster 5G Litfasssäule in Düsseldorf
Vodafone 5G Netz: Vodafone mit erster 5G Litfasssäule in Düsseldorf -Bild: Vodafone

Möglich gemacht wurde das Projekt durch die Zusammenarbeit der Stadt Düsseldorf, Vodafone Deutschland, den Stadtwerken Düsseldorf, Düsseldorf Marketing und Ilg Außenwerbung. Die drei 5G-Antennen und die gesamte Technik, die bei herkömmlichen Mobilfunk-Standorten an großen Masten montiert ist, sind in das Basilika-förmige Dach und den Betonkörper der 4,79 Meter hohen und 1,62 Meter breiten Litfaßsäule eingebaut.

Die 5G-Litfaßsäule versorgt Umkreise von 400 Metern

Die Stadtwerke-Tochter Netzgesellschaft Düsseldorf brachte die Technik ans Stromnetz. Dabei wurden zehn Meter Stromkabel bis zur Säule verlegt, um die 5G-Technologie funktionsfähig zu machen. Im selben Schritt haben die Partner die 5G-Litfaßsäule ans Glasfasernetz angebunden. Wie jeder andere reguläre Mobilfunk-Standort in Deutschland, hat auch die neue Vodafone 5G-Litfaßsäule eine Standort-Bescheinigung von der Bundesnetzagentur erhalten, um deren sicheren Betrieb nachzuweisen. Die drei 5G-Antennen, die in Kooperation mit Ericsson aufgebaut wurden, bedienen einen Radius von etwa 400 Metern rund um die Litfaßsäule mit schnellem Netz.

Für Nutzer sind hier ab sofort Geschwindigkeiten von bis zu 1.000 Megabit pro Sekunde und minimale Reaktionszeiten von weniger als 10 Millisekunden möglich. Denn Vodafone hat die 5G-Litfaßsäule mit der komplett eigenständigen 5G-Standalone Technologie ausgestattet.

Vodafone 5G Netz: Zwei Drittel aller Smartphone-Käufer entscheiden sich für 5G

Innerhalb von nur sechs Monaten hat sich die Zahl der 5G-fähigen Geräte im Vodafone-Netz mehr als verdoppelt. Mittlerweile surfen pro Tag rund 1,3 Millionen Kunden mit einem 5G-Smartphone im Vodafone-Netz.

Vodafone 5G Netz: Zwei Drittel aller Smartphone-Käufer entscheiden sich für 5G
Vodafone 5G Netz: Zwei Drittel aller Smartphone-Käufer
entscheiden sich für 5G -Bild: Vodafone

Und auch Käufer eines neuen Handys entscheiden sich immer häufiger für ein Gerät mit 5G-Technologie. So haben 66 Prozent der Vodafone-Kunden ein 5G Handy ausgewählt. Mittlerweile gibt es dabei 30 verschiedene 5G-Smartphones und es kommen immer mehr 5G-fähige Geräte dazu. Damit verbreitet sich 5G doppelt so schnell wie die LTE-Technologie im vorigen Jahrzehnt.

Vodafone 5G Netzausbau: 5G Netzausbau mit Ericsson und ohne Huawei

Nachdem Huawei zuletzt arg in die Kritik geraten ist, wie wir zum Beispiel über das Belauschen in den Niederlanden berichteten, vermeldet Vodafone eine Vertragsunterzeichnung mit Ericsson

Eine entsprechende Vertragsunterzeichnung für die kommenden 5 Jahre gaben die Partner nun in Düsseldorf bekannt. Die Zusammenarbeit umfasst den kompletten Ausbau vom 5G-Kernnetz für die Übertragung von Daten. Im LTE-Kernnetz ist Ericsson bereits der Infrastruktur-Partner von Vodafone Deutschland.

Das erste 5G-Kernnetz in Deutschland hatte Vodafone schon im April in den Betrieb genommen. Gemeinsam mit Ericsson hat Vodafone 5G-Standalone kommerziell gestartet und dafür das erste 5G Rechenzentrum in Frankfurt am Main ans Netz gebracht. In Berlin und München sollen weitere 5G-Rechenzentren zeitnah folgen. Der Ausbau im Kernnetz für die Datenübertragung erfolgt künftig komplett mit Ericsson. Auch in Großbritannien setzt Vodafone im 5G-Kernnetz auf die Zusammenarbeit mit Ericsson.

Vodafone 5G auf dem Lande nur mit 200 Mbit

Ergänzend zum 5G-Ausbau im High-Band und im Mid-Band nutzt Vodafone auf dem Lande auch Frequenzen im sogenannten Low-Band mit 700 Megahertz, um Mobilfunk auf dem Land auszubauen und Funklöcher zu schließen.

Diese Frequenzen reichen extrem weit mit bis zu acht Kilometer und bringen Bandbreiten von bis zu 200 Megabit pro Sekunde. Dabei ist das Resultat im 5G-Netz wie LTE-Netz das Gleiche. Durch die Antennen-Technologie Dynamic Spectrum Sharing verbessert Vodafone mit einem Ausbauschritt auf dem Land zeitgleich das LTE- und das 5G-Netz.

Folgende Frequenzen stehen zur Verfügung:

    • Im Low-Band (700 Megahertz), um Funklöcher auf dem Land zu schließen und schnelles Netz noch besser in die Häuser zu bringen.
    • Im Mid-Band (1,8 Gigahertz), um Anwohner in dicht besiedelten Städten mit schnellen Netzen zu versorgen.
    • Im High-Band (3,5 Gigahertz), um Gigabit-Bandbreiten in Echtzeit in die Industrie und an die Orte zu bringen, wo viele tausende Menschen zeitgleich aufs Netz zugreifen - zum Beispiel in Fußballstadien oder an Bahnhöfen.
Die Datenübertragung in Echtzeit wird künftig mit allen drei Frequenzbereichen möglich. Das ist beispielsweise wichtig für den vernetzten Straßenverkehr, in dem sich Autos, Fahrräder und LKW per Mobilfunk gegenseitig vor Gefahren warnen.

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