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DSGVO Verstoss ChatGPT: Falsche Informationen über Personen

• 07.05.24 Wenn ChatGPT falsche Informationen Informationen über Personen ausspuckt, dann ist dieses in der Regel auch ein Verstoss gegen die DSG-VO. So gibt es bei ChatGPT zum Beispiel zum Geburtsdatum einer bekannten Person falsche Informationen. So wollen nun die Europäische Datenschützer dieses unterbinden und werfen OpenAI Untätigkeit vor. Eine Massnahme wäre ein entsprechendes Bussgeld.

DSGVO Verstoss ChatGPT: Falsche Informationen über Personen

Dr.Sim
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So gibt OpenAI auch offen den Sachverhalt zu und bescheinigt den Datenschützern, diese Informationen auf ChatGPT nicht korrigieren zu können, teilt die Datenschutz-Organisation NOYB mit.

DSGVO ChatGPT: Falsche Informationen über Personen
DSGVO Verstoss ChatGPT: Falsche Informationen über Personen --Abbildung: Tarifrechner.de

Das Unternehmen weiß nicht einmal, woher die Daten stammen oder welche Daten ChatGPT über einzelne Personen speichert. OpenAI ist sich dieses Problems bewusst, so die Kritik der Datenschützer.

Anstatt etwas zu verändern, argumentiert das Unternehmen jedoch einfach, dass "faktische Genauigkeit in großen Sprachmodellen ein Bereich aktiver Forschung bleibt".

Nun hat die Datenschutz-Organisation NOYB eine Beschwerde gegen OpenAI eingereicht.

Falsche Informationen sind inakzeptabel, wenn es um die Informationen über Einelpersonen geht. Seit 1995 besagt das EU-Recht, dass persönliche Daten korrekt sein müssen.

Mittlerweile ist dieses auch im Artikel 5 DSGVO verankert. Personen haben laut Artikel 16 DSGVO außerdem ein Recht auf Berichtigung inkorrekter Informationen und haben die Möglichkeit, ihre Löschung zu verlangen. Darüber hinaus müssen Unternehmen gemäß dem Auskunftsrecht in Artikel 15 nachweisen können, welche Daten sie über Einzelpersonen gespeichert haben und aus welchen Quellen sie stammen, so die Datenschützer in ihrer Kritik.

Maartje de Graaf, Datenschutzjuristin bei noyb: "Das Erfinden falscher Informationen ist schon für sich genommen höchst problematisch. Aber wenn es um falsche Informationen über Personen geht, kann das ernsthafte Konsequenzen haben.".

Und weiter: "Es ist klar, dass Unternehmen derzeit nicht in der Lage sind, Chatbots wie ChatGPT mit dem EU-Recht in Einklang zu bringen. Wenn ein System keine genauen und transparenten Ergebnisse liefern kann, darf es nicht zur Erstellung von Personendaten verwendet werden. Die Technologie muss den rechtlichen Anforderungen folgen, nicht umgekehrt.".

Google KI: Investionen von 100 Milliarden US-Dollar geplant

Mittlerweile hat Microsoft mit ChatGPT bei der KI die Nase vorne. Nun will Google aber auch in Zukunft fleissig investieren. Der Chef des KI-Geschäfts, Demis Hassabis, Chief Executive Officer von Google DeepMind sagte, dass das Unternehmen im Laufe der Zeit mehr als 100 Milliarden US-Dollar für die Entwicklung künstlicher Intelligenztechnologie ausgeben werde.

Wie es scheint, gibt es ein Investitionswettrüsten, das das Silicon Valley erfasst hat. So berichtet Bloomberg von einem Wettrüsten der IT Firmen aus Silicon Valley.

Google KI: Investionen von 100 Milliarden US-Dollar geplant
Google KI: Investionen von 100 Milliarden
US-Dollar geplant -Bild: © tarifrechner.de

Demis Hassabis, Chief Executive Officer von Google DeepMind, wurde am Montag auf einer TED-Konferenz in Vancouver nach einem potenziellen 100-Milliarden-Dollar-Supercomputer namens "Stargate" gefragt, der von Microsoft Corp. und OpenAI geplant wird, heißt es in einem Bericht.

Hassabis antwortete: "Wir sprechen nicht über unsere genauen Zahlen, aber ich denke, wir investieren auf lange Sicht mehr als das.".

ChatGPT Booster: Neuer Supercomputer für Künstliche Intelligenz

Diese Informationen gehen aus einem Medienbericht des Online-Magazins "The Information" unter Berufung auf Brancheninsider hervor. Dabei soll der Name des Projektes den Namen "Stargate" erhalten und der Supercomputer soll innerhalb der kommenden sechs Jahre in Betrieb gehen.

Das neue Rechenzentrum soll seinen Sitz in den USA enthalten sein, das die Arbeit von OpenAI im Bereich der künstlichen Intelligenz unterstützt, heißt es in dem Bericht weiter.

Die Kosten des Projekts "Stargate" sollen bis zu 100 Milliarden Dollar kosten. Dieses Kosten will dann möglicherweise Microsoft übernehmen. Bei dem Projekt würden die grössten Ausgaben bei den Hochleistungschips entfallen, welche für KI-Anwendungen benötigt werden.

ChatGPT Booster: Microsoft stellt Pläne für 3,2 Milliarden Euro Investition vor

So will nun Microsoft in einem neuen Standort in NRW 3,2 Milliarden Euro investieren, um sein ChatGPT noch schneller und besser zu machen. Damit gewinnt Deutschland als KI Land langsam an Bedeutung. Diese Pläne hatte Microsoft zuletzt in Elsdorf vorgestellt, dort soll ein neues Rechenzentrum für KI- und Cloud-Anwendungen entstehen, dabei investiert Microsoft über 3 Milliarden Euro in Deutschland.

Dabei geht es in den kommenden zwei Jahren um 3,2 Milliarden Euro, welche Microsoft für seine Rechenzentrumskapazitäten und damit für Anwendungen im Bereich Künstlicher Intelligenz (KI) und beim Cloud Computing massiv ausbauen will, so laut einem WDR Bericht.

ChatGPT Booster: Microsoft stellt Pläne für 3,2 Milliarden Euro Investition vor
ChatGPT Booster: Microsoft stellt Pläne für 3,2 Milliarden
Euro Investition vor -Bild: © tarifrechner.de

Diese einmalige Investionssumme von 3,2 Milliarden Euro kündigte Microsoft-Präsident Brad Smith auch schon einige Tage zuvor in Berlin bei einem Gespräch mit Bundeskanzler Olaf Scholz an.

Dieses ist dann auch die größte Einzelinvestition in der 40-jährigen Geschichte von Microsoft in Deutschland. Dabei geht es auch um ein KI-Weiterbildungsprogramm, mit deren Hilfe zu 1,2 Millionen Menschen erreicht werden sollen.

Dabei profitiert als Bundesland Nordrhein-Westfalen, wo Microsoft eine neue Cloud-Region einrichten will. Der Konzern sucht damit die räumliche Nähe zu Großkunden wie Bayer und RWE, um die Datenlaufzeiten zwischen den Rechenzentren und den Anwendungen möglichst niedrig zu halten.

Aber auch in der Rhein/Main soll es wegen dem großen Internet-Knoten DE-CIX in Frankfurt investionen geben. Die bereits bestehende Microsoft-Cloud-Region Rhein/Main soll weiter ausgebaut werden.

ChatGPT Booster: Microsoft investiert 3,2 Milliarden Euro in Deutschland
ChatGPT Booster: Microsoft investiert 3,2 Milliarden Euro in Deutschland --Abbildung: Microsoft

"Wir wollen der deutschen Wirtschaft ermöglichen, von KI zu profitieren, um auch weiterhin ihre globale Spitzenposition bei der Wettbewerbsfähigkeit auszubauen", sagt Brad Smith, Vice Chair und President von Microsoft.

Und weiter: "Wir sehen eine steigende Nachfrage nach KI-Anwendungen in wichtigen Wirtschaftszweigen wie Fertigung, Automobilbau, Finanzdienstleistungen, Pharma, Life Sciences und Medizintechnik. Weil sich diese Branchen durch den wirtschaftlichen Wandel grundlegend verändern, ist es wichtig, Unternehmen in Deutschland mit weltweit führender Technologie auszustatten.".

NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst wertete die Investition von Microsoft als "ein starkes Signal für Deutschland und ein großartiger Beitrag zum Strukturwandel im Rheinischen Revier."

EU-Parlament: Erste KI-Gesetz weltweit beschlossen

Wenn es um den Einsatz der Künstlichen Intelligenz geht, haben in der Regel die Informatiker das Sagen. Nun gibt es aber erstmals auch gesetzliche Regelung, beschlossen durch das EU-Parlament. Allerdings gibt es bei den Regeln auch viele Ausnahmen. Immerhin ist laut dem EU-Binnenmarktkommissar Thierry Breton dieses das erste KI-Gesetz weltweit. So hat am heutigen Mittwoch, dem 13.März 2024, das EU-Parlament das erste Gesetz für die Künstliche Intelligenz (KI) in der Europäischen Union stattgegeben. Das erste KI-Gesetz der Welt wurde vom Europäischen Parlament beschlossen und trägt den Namen "AI-Act". Dieses Gesetz zielt darauf ab, die Verwendung von Künstlicher Intelligenz (KI) zu regulieren und ist das weltweit erste seiner Art.

EU-Parlament: Erste KI-Gesetz weltweit beschlossen
EU-Parlament: Erste KI-Gesetz weltweit beschlossen
--Abbildung: (Pixabay License)/ pixabay.com

Demnach sollen KI-Systeme künftig in verschiedene Risikogruppen eingeteilt werden. Je höher die potenziellen Gefahren einer Anwendung sind, desto höher sollen die Anforderungen sein. Das KI-Gesetz geht auf einen Vorschlag der EU-Kommission aus dem Jahr 2021 zurück.

Hier sind einige wichtige Punkte aus dem AI-Act:

    • Risikogruppen: Der AI-Act teilt die Anwendung von KI in vier Risikogruppen ein. Je höher das Risiko, desto strenger sind die Regeln. Beispielsweise können Logistikunternehmen KI ohne Regulierung verwenden, um Schrauben zu sortieren. Aber wenn KI in Bereichen wie Bildung, Verkehr oder Medizin eingesetzt wird, müssen Unternehmen die Systeme selbst prüfen und vom Staat prüfen lassen.

    • Verbot von "Social Scoring": Der AI-Act verbietet die Echtzeit-Gesichtserkennung im öffentlichen Raum, wie sie in China zur Überwachung von Bürgern verwendet wird. Das sogenannte "Social Scoring" beeinflusst dort, je nach Verhalten, den Zugang zu Bildung, Arbeit und Krediten. In der EU verhindert der AI-Act eine ähnliche Entwicklung.

    • Auswirkungen auf die Branche: Kritiker befürchten, dass die europäische KI-Branche unter der Regulierung leiden und international zurückfallen könnte

Auch die Gesichtserkennung im öffentlichen Raum bei der Videoüberwachung, soll grundsätzlich nicht erlaubt sein. Dabei gibt es jedoch Ausnahmen. So dürfen Polizei und andere Sicherheitsbehörden eine solche Gesichtserkennung im öffentlichen Raum nutzen, um bestimmte Straftaten wie Menschenhandel oder Terrorismus zu verfolgen.

Mit der Zustimmung des Parlaments kann das Ki-Gesetz dann möglicherweise im Frühjahr 2024 in Kraft treten. Zuvor hatten Unterhändler von Europaparlament und EU-Ländern im Dezember nach langen Verhandlungen eine Einigung über eine Regulierung erzielt. Anfang Februar stimmten auch Vertreter der EU-Staaten dem Vorschlag formell zu.

Aber nun müssen die Mitgliedsstaaten auch schrittweise verbotene Systeme außer Betrieb nehmen. Dabei sollen dann spätestens in zwei Jahren alle Punkte des Gesetzes vollständig umgesetzt sein.

Bei der Missachtung des AI-Acts können verschiedene Sanktionen und Strafen verhängt werden. Hier sind einige mögliche Konsequenzen:

    • Geldbußen: Unternehmen, die gegen die Bestimmungen des AI-Acts verstoßen, können mit erheblichen Geldbußen belegt werden. Die genaue Höhe der Geldstrafen hängt von der Schwere des Verstoßes ab.
    • Unternehmensauflösung: In schwerwiegenden Fällen kann die EU-Behörde für Künstliche Intelligenz die Auflösung eines Unternehmens anordnen, das wiederholt gegen die Vorschriften verstößt.
    • Strafrechtliche Verfolgung: Bei schwerwiegenden Verstößen, insbesondere im Zusammenhang mit Datenschutz oder Menschenrechten, können strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet werden. Dies kann zu Geldstrafen, Haftstrafen oder anderen strafrechtlichen Konsequenzen führen.
    • Verbot der KI-Nutzung: Unternehmen, die wiederholt gegen den AI-Act verstoßen, können von der Verwendung von Künstlicher Intelligenz ausgeschlossen werden.
Es ist wichtig zu beachten, dass die spezifischen Sanktionen je nach Art des Verstoßes und den Umständen variieren können. Der AI-Act zielt darauf ab, die ethische und verantwortungsvolle Nutzung von KI sicherzustellen und die Rechte der Bürger zu schützen.

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