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Hackerangriff auf Kreditkarten: Betrüger hacken Tausende Kreditkarten

• 20.07.20 Nach dem Corona Lockdown geht es langsam wieder aufwärts mit den Buchungen, da gab es schon vor zwei Monaten einen Hackerangriff gegen den Billigflieger Easyjet, nun sind erneut Kreditkarten betroffen. So sind wohl nun mehrere Kreditinstitute von dem neuen Hackerangriff betroffen.

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Hackerangriff auf Kreditkarten: Betrüger hacken Tausende Kreditkarten

So hat nun die Commerzbank laut der "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" seine Kreditkarteninhaber von einem Hackerangriff gewarnt. Damit würden mehrere Tausende deutsche Kreditkartenbesitzer Opfer von Hackern sein. So sperrte die Commerzbank vorsorglich Hunderte Kreditkarten.

Hackerangriff auf Kreditkarten: Betrüger hacken Tausende Kreditkarten
Hackerangriff auf Kreditkarten: Betrüger hacken Tausende
Kreditkarten -Abbildung: (CC0-Lizenz)/ pixabay.com

Dabei wurden laut dem Zeitungsbericht Tausende deutsche Kreditkarten gehackt, um mit den Karten im Ausland einzukaufen. So wurden darunter auch "Mastercards" genutzt. Auch hätten diese Tage die Kunden betroffener Banken einen Brief über den Hackerangriff erhalten. Dabei wurde dann auch die Karte laut dem Zeitungsbericht gesperrt.

"Ihre Kreditkarte funktioniert nicht mehr", zitiert die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" aus einem Schreiben der Commerzbank.

Bei der Commerzbank waren dem Bericht zufolge etwa 600 Karten betroffen, auch andere Kreditinstitute blieben demnach nicht verschont. Dabei soll allerdings kein großer Schaden laut einem Commerzbank-Manager entstanden sein, da hier ein Frühwarnsystem entsprechend funktioniert hat.

Hackerangriff bei Easyjet: Neun Millionen Kunden betroffen

Zuletzt gab es vor zwei Monaten einen grossen Hackerangriff gegen den Billigflieger. Dabei haben die Angreifer zugriffe auf E-Mail-Adressen und Reise-Details von ungefähr neun Millionen Passagieren bekommen, so die britische Fluggesellschaft Easyjet.

Ferner gibt es einen Diebstahl bei 2208 Kunden, wo die Kreditkarten-Daten in Erfahrung gebracht worden sind.

Derzeit will man alle Kunden bis spätestens dem 26. Mai informiert haben. Die Kunden würden Ratschläge bekommen, um sich zu schützen und um das Risiko, Opfer einer Phishing-Attacke zu werden, zu minimieren.

Wer dann allerdings keine Nachricht bekommt, soll nicht Opfer bei dem Hackerangriff sein, so das Unternehmen weiter. Derzeit sollten dann alle Easyjet-Kunden bei E-Mails aufzupassen, die angeblich von Easyjet oder Easyjet Holidays kommen.

Hackerangriffe sind teuer für die Unternehmen

Bei Easyjet könnte es dann mitunter auch zu einem Bußgeld kommen. In der Vergangenheit hatte der Mitkonkurrent British Airways ein Bußgeld von umgerechnet gut 200 Millionen Euro nach dem Diebstahl von Hunderttausenden Kreditkarten-Daten im Jahr 2018 bekommen. Dieses Bussgeld hat die zuständige Behörde ICO verhängt.

Verbraucherzentrale: Betrugswelle bei E-Mails und SMS bei Sendungsverfolgungen für Pakete

Auch gibt es weiter Phising Attacken auf E-Mail Adressen während der Corona Auszeit. Wer dann bei einer solchen E-Mail auf den Link klickt, landet auf den Internetseiten, welche wie die offizielle Seite des Paketdienstleisters DHL abbilden. Sogar ein aktueller Hinweis zur Corona-Pandemie ist eingebunden. Die Suche nach der Sendungsnummer leitet weiter zum aktuellen Status einer vermeintlichen Lieferung. Deren Zustellung wurde angeblich gestoppt, weil ein Betrag von zwei Euro aussteht. Der Versand erfolge innerhalb von 24 Stunden ab Zahlungseingang.

Schließlich sollen persönliche Daten wie Name, Anschrift und E-Mail sowie in manchen Fällen Kreditkartendaten in Formularfelder eingetragen werden. In kleiner Schrift neben einer Häkchen-Box zu den Nutzungsbedingungen wird gleichzeitig darauf hingewiesen, dass beim Fortfahren des Prozesses nach einer fünftägigen Testperiode ein Abonnement von 69,95 Euro für einen unbekannten Dienst startet.

"Uns erreichten in den letzten Tagen zahlreiche Hinweise von Ratsuchenden, die per E-Mail oder SMS angeblich Nachrichten von DHL erhalten haben", berichtet Julia Rehberg von der Verbraucherzentrale Hamburg. "Zwei Euro sollten sie demnach zahlen, damit der Paketdienstleister eine Sendung ausliefert. Doch die Zustellung bestellter Ware ist nur Mittel zum Zweck, tatsächlich sollen die Angeschriebenen ihre persönlichen Daten preisgeben und für ein dubioses Abo zahlen.".

Neue Testergebnisse beim Virenschutz -Screenshot: AV Test

Auch wenn die Masche nicht neu ist, so werden die gefälschten Nachrichten und Mails zurzeit anscheinend wieder besonders häufig verschickt, so die Verbraucherschützerin Rehberg weiter. Zwar würde man über die imitierten Seiten kein wirksames Abo abschließen, weil der Dienst nicht ersichtlich sei und die Vorgaben der Button-Lösung nicht umgesetzt seien, doch Probleme könne es trotzdem geben.

So können im schlimmsten Fall Beträge über die Kreditkarte abgebucht werden, oder die Betroffenen erhalten Rechnungen und Inkassoforderungen für Dienstleistungen, die sie gar nicht bestellt haben.

Neue Testergebnisse beim Virenschutz: Gratis Windows Defender ist wiederholt Gut im Test

Passend dazu gibt es aktuell einen neuen AV-Test bei den entsprechenden Sicherheitslösungen. Gleich sieben Pakete erhielten sogar die Auszeichnung Top-Product, darunter war auch das gratis Windows Defender.

So stehen mittlerweile laut den Testern immer mehr private Windows-PCs im Fokus der Angreifer. Schließlich finden sich darauf zum Beispiel wertvolle Spiele-Accounts, Zugänge zum Online-Banking oder volle Mail-Adressbücher zur Weiterverbreitung. Sehr beliebt ist die komplette Versklavung eines PCs als Teil eines Botnetz Darin darf der PC dann als Angriffsdrohne oder Bitcoin-Schürfer dienen.

Die besten Ergebnisse erzielten die vier Security-Suiten mit der Bestpunktzahl von 18. Dieses sind F-Secure, Avira, Kaspersky und Norton. Mit 17,5 Punkten folgen Bullgard, GDATA, K7 Computing und das kostenlose Microsoft Paket.

Sollten Sie nun die Sicherheit bei ihrem Smartphones und PCs verbessern wollen, erhalten bei uns auch eine grosse Übersicht an Anti-Viren Programme, sowie die Software von den Anbietern Bitdefender, AVG und die Software von Kaspersky.

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