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Tipps für sicheren Umgang mit Passwörtern auf Smartphone und Co

• 13.04.16 Mittlerweile nutzen viele Internet-Nutzer Online Dienste, welche mit einem Benutzernamen und Passwort abgesichert sind. Dabei sollte das Passwort dann schon sicher sein, und nicht aus einer einfachen Ziffernkombination bestehen. Allerdings kommt es dann oft vor, dass man sein "sicheres" Passwort vergisst. So ist dieses schon bei jedem zweiten Nutzer, laut dem Branchenverband Bitkom, passiert.

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Falsches Passwort, Zugang gesperrt

Die einfache Pin am Geldautomat ist schon längst nicht mehr zeitgemäß und kann schnell durch Brute-Force Attacken geschützt werden. Dazu muss man nur mehr als dreimal den Code eingeben können. Aber auch hier vergessen schon viele Anwender ihre vierstellige Pin.

Sichere Passwörter auf den Smartphones
sorgen für Schutz -Bildquelle: Telekom

Durch die falschen Passwörter bekommen die Nutzer aber auch viel Streß, berichtet der Branchenverband weiter. Demnach sind schon 36 Prozent aller Bundesbürger mit der großen Menge an Passwörtern laut der aktuellen Umfrage vom Branchenverband Bitkom überfordert. Vor allem ältere Menschen ab 65 Jahre sind mit einem Anteil von 48 Prozent häufiger von der Passwort-Flut genervt als der Durchschnitt.

So fordern schon 31 Prozent der befragten, dass Passwörter durch andere Sicherheitsmaßnahmen ersetzt werden sollten. Dazu gehören zum Beispiel biometrische Merkmale wie der Fingerabdruck, der inzwischen bei einer Reihe von Smartphone- und Notebook-Modellen für das Entsperren der Geräte verwendet wird.

Bei Online-Diensten passiert es schon mit schöner Regelmäßigkeit, dass die Passwort vergessen werden. Wenn man dann mehrmals das Passwort oder die Zugangsnummer falsch eingibt, ist das Geräte oder der Online-Dienst gesperrt.

Am häufigsten kommen Sperrungen bei Handys bzw. Smartphones vor. 18 Prozent aller Bundesbürger ist bereits der Zugriff verweigert worden, weil sie mehrfach den falschen Zugangscode eingegeben haben. Finanzdienste sind ebenfalls häufig betroffen. 12 Prozent der Befragten ist ihre Bankkarte beim Abheben von Bargeld am Geldautomat gesperrt worden, 9 Prozent beim Bezahlen vor Ort und ebenfalls 9 Prozent standen beim Online-Banking wegen einer Falscheingabe vor verschlossener Webseite, so der Branchenverband weiter.

Besonders Hilfreich kann bei den Online-Diensten ein Passwort-Manager sein. Dabei ist es dann Hilfreich, wenn jeder Dienst sein eigenes Passwort erhält. So kann man zum Beispiel ein Basispasswort wählen, welches um den jeweiligen Dienst ergänzt wird. Hier kann man dann zum Beispiel die ersten 5 Zeichen der Domain nutzen, oder man nutzt 5 zusätzliche Ziffern, die aus dem Domain Namen abgeleitet werden.

Viele Passwort-Attacken benutzen das Wörterbuch, daher sollte man Worte aus dem Wörterbuch vermeiden. Hier sind Fantasie Namen dann immer ideal. Auch sollte ein sicheres Passwort aus mindestens 8 Zeichen bestehen. Und dann sollten zusätzliche Ziffern und Sonderzeichen in dem Passwort vorhanden sein.

Damit man dann das Passwort nicht vergisst, kann man sich einfache Eselsbrücken bauen. So kann man Passwörter erstellen, die aus einer unzusammenhängenden Anzahl von Buchstaben und Zahlen bestehen, dann können die Anfangsbuchstaben aus ausgedachten Sätzen genommen werden.

Am einfachsten ist dann das Verwalten der Passwörter mit einem Passwort-Manager. Dieser erstellt auch auf Wunsch zufallsgenerierte Kennwörter und speichert sie in einer verschlüsselten Datenbank ab. So gibt es mittlerweile reichlich Apps für Smartphones und Tablet PCs, die einem beim Verwalten der Passwörter unterstützen.

Wenn Sie nun auf der Suche nach einem passendem Smartphone für den Passwort-Manager sind, werden Sie sicherlich in unserem Preisvergleich für Android Geräte fündig, hier listen wir eine große Übersicht von Android Smartphones mit Android Version ab 40 Euro und Apples iPhone Smartphones ab 100 Euro auf.


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