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Verbraucherzentrale: Amtsgericht deckelt Anwaltskosten bei Urheberrechtsverletzung

• 19.08.13 Die illegalen Musikdownloads sind noch immer mit die größten Urheberrechtsverstösse, wegen die die privaten Nutzer durch teure anwaltliche Abmahnungen belangt werden. Dabei entstehen oftmals Anwaltskosten von über 1000 Euro.

Das Amtsgericht Hamburg hat allerdings nun bei einer Urheberrechtsverletzung

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die Anwaltskosten gedeckelt. Daher begrüßt die Verbraucherzentrale Hamburg den Beschluß des Amtsgerichts Hamburg, durch den Verbraucher, die im privaten Bereich einen Urheberrechtsverstoß begangen haben, zukünftig besser vor maßlosen Anwaltsforderungen geschützt werden. (24. Juli 2013, Az. 31a C 109/13).

Das Hamburger Gericht teilt in seinem Beschluß mit, dass der Gegenstandswert der Streitigkeiten deutlich geringer anzusetzen sei als bislang von Anwälten und den meisten Gerichten gehandhabt. Bei vielen Urheberrechtsverstößen, die oft durch das sogenannte Filesharing von Video- und Musikdateien begangen werden, wäre dann nur noch ein Betrag von 150 Euro für die Leistungen der Anwälte zu zahlen, so die Verbraucherschützer Hamburgs.

"Der Beschluß gebietet den unverschämten Auswüchsen der Abmahnindustrie wenigstens in Bezug auf die direkten Anwaltskosten hoffentlich bald Einhalt", freut sich Anneke Voß von der Verbraucherzentrale Hamburg.

Mittlerweile gibt es allerdings viele Musik-Streaming Anbieter, wo gegen rund 10 Euro monatlich Musik nach Lust und Laune gehört und auch runtergeladen werden kann. Aktuell gibt es bei BASE zu dem Smartphone Tarif eine Musik Flat vom MTV Music, welche 20 Millionen Songs beinhaltet. Ferner gibt es tausende von Hörbücher, Musiktipps, und aktuelle Charts mit den entsprechenden Neuerscheinungen.

Auch gibt es für das iPhone, iPad und iPod eine neue Musik App für das neue iTunes Radio, ein kostenloser Internetradio-Dienst, der über 200 Sender und einen Musikkatalog aus dem iTunes Store bietet und mit Funktionen kombiniert, die ausschließlich iTunes zur Verfügung stellen kann.

Als legale Musikquellen gibt es ferner große Online-Dienste wie Spotify, Xbox Music, Aupeo und Co. Anders als Plattformen wie YouTube oder QTom streamen Musik-Streaming-Dienste ausschließlich Audio-Inhalte. Diese Dienste bieten mehr Funktionen als klassische Internetradio-Sender, da per Mausklick einzelne Titel aus über 20 Millionen Musikstücken oder zumindest die Musikrichtung individuell ausgesucht werden kann.


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