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Facebook Datenskandal: Marc Zuckerberg wurde vom US-Senat gestern Abend befragt

• 11.04.18 Marc Zuckerberg, der amtierende Facebook-Chef, hat am gestrigen Abend vor den US-Untersuchungsauschuss ausgesagt. Die US-Senatoren hatten Marc Zuckerberg wegen der rechtswidrigen Weitergabe von 87 Millionen Nutzerdaten befragt. Dieses war dann auch die erste Untersuchung von vielen.

Marc Zuckerberg wird vom US-Senat befragt

Bei dem Facebook-Datenskandal hatte sich Gründer und Chef Mark Zuckerberg am gestrigen Abend dem US-Senat gestellt. Dabei hatte jeder Senator 5 Minuten Zeit Marc Zuckerberg zu befragen. Dabei räumte der 33-jährige Konzernchef Fehler ein und sicherte mehr Datenschutz zu.

Facebook Datenskandal
Facebook Datenskandal mit 310.000 betroffenen
Deutschen Nutzern -Abbildung: pixabay

Ferner entschuldigte sich der Facebook-Chef für die Datenaffäre. "Es tut mir leid. Es war mein Fehler. Ich habe Facebook gegründet, ich leite die Firma und ich bin verantwortlich für das, was hier passiert ist", so Zuckerberg vor den Senatoren.

Der Facebook Chef will ferner alle Apps zu untersuchen, die Zugriff auf zahlreiche Facebook-Nutzerinformationen haben. Dabei will man auch durchaus Apps von der Plattform zu verbannen.

Allerdings bliebt der Facebook Chef oft nur vage und wollte nicht ins Detail gehen. So wollte Marc Zuckerberg dem Justizausschusses, Chuck Grassley, nicht sagen, welche Daten genau und in welcher Menge von Cambridge Analytica abgegriffen worden sind. Dieses wird sicherlich ein wichtiger Aspekt für die Zukunft sein und etwaige Schadensersatzansprüche begründen.

Facebook Datenskandal mit mehr Nutzern als ursprünglich behauptet

Der Facebook Datenskandal weitet sich immer mehr aus. Dabei sind nun auch 310.000 deutsche Nutzer von dem ausspionieren durch den Facebook Datenskandal betroffen. Und weltweit sind es nun 87 Millionen Facebook Nutzer statt nur 50 Millionen Nutzer. Auch hat mittlerweile die EU-Kommission Ermittlungen bei dem Facebook Datenskandal aufgenommen.

Brisant ist der Umstand, der zu der Datenerhebung führte. Dabei sind es gar nicht die Daten der Umfrage-Teilnehmer, sondern es die Daten der Facebook Freunde. An der Umfrage hätten sich lediglich 65 Nutzer aus Deutschland beteiligt, so Facebook im Rahmen von Ermittlungen. Dabei sind dann über die Freundesliste 309 815 Facebook-Mitglieder aus Deutschland gekapert worden.

87 Millionen Nutzer vom Facebook Datenskandal betroffen

Nun sind insgesamt laut Facebook die Daten von bis zu 87 Millionen Nutzern von der britischen Datenanalysefirma Cambridge Analytica abgeschöpft worden, so der Technologiechef von Facebook, Mike Schroepfer. Bisher war von rund 50 Millionen betroffenen Nutzern ausgegangen worden.

Mittlerweile hatte sich der Facebook-Chef Mark Zuckerberg für den Datenmissbrauch entschuldigt und eine Reihe von Reformen in dem Onlinenetzwerk angekündigt. In einem Interview sagte Mark Zuckerberg aber auch, es werde "einige Jahre" brauchen, um die Probleme mit dem Schutz von Nutzerdaten zu beheben.

Auch muss Marc Zuckerberg in der nächsten Woche im US-Kongreß zu dem Skandal aussagen. Zuckerberg werde dann vom Handelsausschuss des Repräsentantenhauses angehört, teilten Mitglieder des Gremiums am Mittwoch in Washington mit.

Facebook bekommt Post von EU-Kommission

Für Facebook kommt es immer dicker. Nachdem die deutsche Justizministerin Barley schon nach Antworten verlangt hatte, wird die EU-Kommission nun auch tätig. Auch hier gibt es viele Fragen bei dem Facebook Datenskandal. Bei dem Facebook Datenskandal hatte die Firma Cambridge Analytica eine Datenauswertung bei der US-Präsidentenwahl 2016 durchgeführt um Donald Trump zum Sieg zu führen. Dabei geht es um Informationen von rund 50 Millionen Facebook-Mitgliedern. Dabei geht es nun vielleicht auch um deutsche Nutzer. Zuletzt gab es schon ein ein Treffen mit dem europäischen Cheflobbyist des Konzerns, Richard Allan und der Justizministerin.

Nach dem Datenskandal schaltet sich auch die EU-Kommission ein und erhöht den Druck auf Facebook. So fordert das europäische Justizkommissarin Vera Jourova Facebook auf, innerhalb von zwei Wochen die Rolle des Unternehmens Cambridge Analytica aufzuklären. Zugleich soll der Konzern die Frage beantworten, ob die persönlichen Daten europäischer Facebook-Nutzer betroffen waren.

Aber auch das britische Parlament hat Fragen an den Facebook-Chef Mark Zuckerberg. Allerdings verweigert sich Mark Zuckerberg hier der persönlichen Befragung durch das britische Parlament nachzukommen.

Im Datenskandal um Facebook hat nun die Justiz- und Verbraucherschutzministerin Katarina Barley (SPD) Facebook eine Erklärung abgerungen, keine weiteren Daten mehr auszuliefern. Immerhin ist das Ausliefern von Daten an externe Firmen ein Geschäftsmodell von Facebook, welches nun außer Kontrolle geraten ist. Damit hatte die Ministerin schon mehr erreicht, als jeweils die Vorgänger Regierung mit tatenlosem zusehen. Zuvor hatte die Ministerin darauf bestanden, dass das gesamte europäische Facebook-Management zu diesem Skandal umfassend gegenüber der Bundesregierung Stellung beziehen muss, so Barley gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

"Es sei nicht hinnehmbar, dass Nutzer in sozialen Netzwerken gegen ihren Willen ausgeleuchtet werden, um sie ganz gezielt mit Wahlwerbung oder Hass gegen den politischen Gegner zu bombardieren", kritisierte Barley. "Solche Wahlkampfmethoden sind eine Gefahr für die Demokratie". Der europäische Cheflobbyist des Konzerns, Richard Allan, gab sich nach dem gestrigen Treffen mit der Ministerin aber betont demütig. "Wir unternehmen die notwendigen Schritte, um sicherzustellen, dass so etwas nicht noch einmal passieren kann.".

Facebook Datenskandal
Justizministerin Barley ermittelt beim Facebook Datenskandal --Abbildung: BMVJ

Die Ministerin will künftig härter gegenüber Internetkonzernen vorgehen. "Versprechen sind uns nicht genug", teilte die SPD-Politikerin im Anschluss an dem Treffen mit der europäischen Facebook-Konzernführung in Berlin mit. Die Bundesregierung will Facebook in Zukunft schneller Überwachen.

Auch der Präsident des Bundeskartellamts, Andreas Mundt, hat sich eingeschaltet und wirft dem US-Konzern missbräuchliches Verhalten beim Sammeln von Daten vor. "Wir gehen nach derzeitigem Stand davon aus, dass Facebook sich zumindest beim Sammeln und Verwerten von Daten aus Drittquellen außerhalb von Facebook missbräuchlich verhält", sagte Mundt dem Berliner Tagesspiegel.

Auch mittlerweile laufen auch Prüfungen durch das Bundeskartellamt. Dabei geht es darum zu ermitteln wie stark Facebook ist und ob das Netzwerk seine starke Position gegenüber den Kunden missbraucht. "Nach unserer bisherigen Einschätzung hat Facebook im Bereich der sozialen Netzwerke eine marktbeherrschende Stellung", sagte Mundt. "Für solch starke Unternehmen gelten bestimmte kartellrechtliche Vorschriften: Sie dürfen ihre Marktmacht gegenüber den Kunden nicht missbräuchlich ausnutzen."

Hausdurchsuchungen bei Cambridge Analytica

Nun gab es am letzten Wochenende eine Hausdurchsuchung bei Cambridge Analytica. Dieses berichtete die britische Nachrichtenagentur PA. Dabei hatte ein Gericht die Durchsuchungsmaßnahme angeordnet. Insgesamt sollen 18 Mitarbeiter der britischen Datenschutzbehörde ICO sich am Abend Zugang zu der Firmenzentrale verschafft.

Die Firam Cambridge Analytica war zuletzt heftig unter Druck geraten, nachdem herauskam, dass Geschäftsführer Alexander Nix vor versteckter Kamera mit Erpressungsversuchen gegen Wahlkandidaten geprahlt hatte.

Nun hat Facebook die Firma von Facebook ausgesperrt. Laut Facebook hatte Cambridge Analytica unrechtmäßig erhaltene Nutzerdaten entgegen früheren Zusicherungen nicht gelöscht, so die Begründung.

Über Facebook sollen Informationen von rund 50 Millionen Facebook-Mitgliedern zu Cambridge Analytica gelangt sein. Dabei wurden eine Umfrage zu Persönlichkeitsmerkmalen aufgesetzt, die bei Facebook als wissenschaftliche Forschung angemeldet wurde. Die Daten gingen dann ohne Wissen der Nutzer an Cambridge Analytica.

Mittlerweile gibt es eine Untersuchung durch die US-Verbraucherschutzbehörde Federal Trade Commission (FTC). Dabei wurde laut der "Washington Post" eine offizielle Untersuchung gegen Facebook eingeleitet.

Europäische Kommission verhängte gegen Facebook eine Geldbuße von 110 Mio. Euro

Die EU-Kommission hatte in den vergangenen Jahren schon immer Ermittlungen gegen Facebook, wegen der Übernahme von WhatsApp gemacht. Dabei ging es um falsche Angaben, die von Facebook bzgl. des Datenabgleichs von WhatsApp Nutzern gemacht worden sind. So hatte die EU-Kommission zuletzt eine Strafzahlung von 110 Millionen Euro verhängt. Laut der EU-Kommission hat Facebook damals zwei schwerwiegende Zuwiderhandlungen begangen.

Die Europäische Kommission hat gegen Facebook eine Geldbuße von 110 Mio. Euro verhängt, da das Unternehmen im Rahmen der von der Kommission im Jahr 2014 nach der EU-Fusionskontrollverordnung durchgeführten Prüfung seiner Übernahme von WhatsApp unrichtige bzw. irreführende Angaben gemacht hat.

Die für Wettbewerbspolitik zuständige EU-Kommissarin Margrethe Vestager erklärte dazu: Der heutige Beschluß ist eine deutliche Botschaft an Unternehmen, dass sie die EU-Fusionskontrollvorschriften einhalten müssen, darunter auch die Verpflichtung, sachlich richtige Angaben zu machen. Aus diesem Grunde sieht er eine angemessene und abschreckende Geldbuße gegen Facebook vor.

Der EU-Fusionskontrollverordnung zufolge müssen Unternehmen im Rahmen eines Fusionskontrollverfahrens sachlich richtige, nicht irreführende Angaben machen.

Als Facebook im Jahr 2014 die Übernahme von WhatsApp zur Genehmigung anmeldete, teilte das Unternehmen der Kommission mit, dass es nicht in der Lage sei, einen zuverlässigen automatischen Abgleich zwischen den bei Facebook bzw. bei WhatsApp unterhaltenen Benutzerkonten vorzunehmen. Facebook machte diese Angabe sowohl auf dem Anmeldeformular als auch in einer Antwort auf ein Auskunftsverlangen der Kommission. Im August 2016 kündigte WhatsApp im Rahmen einer Aktualisierung seiner Nutzungsbedingungen und seiner Datenschutzbestimmungen jedoch die Möglichkeit an, die Telefonnummern der WhatsApp-Nutzer mit den jeweiligen Facebook-Nutzerprofilen zu verknüpfen.

Daher hatte die Kommission nun festgestellt, dass ein automatischer Abgleich der Facebook- und der WhatsApp-Nutzerprofile - entgegen den von Facebook im Rahmen des Fusionskontrollverfahrens von 2014 gemachten Angaben - bereits im Jahr 2014 technisch möglich war, und dass den Facebook-Mitarbeitern diese Möglichkeit bekannt war.

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