Vodafone Mobil ersetzt GigaMobil: Mehr GB, kein GigaDepot
• 01.07.26 Vodafone stellt seine Laufzeit-Tarife für Privatkunden neu auf. Aus den bisherigen GigaMobil-Tarifen wird ab dem 16. Juli 2026 die neue Tariflinie Vodafone Mobil. Der neue Name ist dabei nur ein Teil der Änderung. Mehrere Tarife bekommen mehr monatliches Datenvolumen, höhere Tarifstufen erhalten zusätzliche Optionen für Reisen und Zweitgeräte. Gleichzeitig|
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Vodafone Mobil ersetzt GigaMobil: Mehr Datenvolumen, aber GigaDepot entfällt
Neue Vodafone-Tarife ab 16. Juli: Wer mehr bekommt und wer genauer hinsehen sollte
Vodafone setzt damit stärker auf festes, höheres Datenvolumen pro Monat und weniger auf die Mitnahme nicht verbrauchter Gigabyte. Für Nutzer mit regelmäßig hohem Verbrauch kann das gut passen. Für Kunden, deren Datenbedarf von Monat zu Monat schwankt, gehört der Wegfall des GigaDepots auf jeden Fall auf die Prüfliste.
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Vodafone Mobil ersetzt GigaMobil: Mehr GB, kein GigaDepot -Bild: © Vodafone/Tarifrechner.de |
Die offiziellen Angaben zur Umstellung nennt Vodafone in seiner Mitteilung zu Vodafone Mobil. Wer zusätzlich Festnetz und Mobilfunk kombinieren möchte, kann außerdem die Vodafone-Verfügbarkeit für den eigenen Anschluss prüfen.
Vodafone Mobil: Was sich ab dem 16. Juli 2026 ändert
Die neue Tarifmarke heißt künftig Vodafone Mobil. Die bekannten Größen XS, S, M, L und XL bleiben erhalten. Kunden müssen sich also nicht durch komplett neue Tarifnamen arbeiten. Inhaltlich ändert sich trotzdem einiges.
Besonders deutlich fällt der Sprung im kleinsten Tarif aus. Vodafone Mobil XS steigt von bisher 7 GB auf 15 GB. Das macht die Einstiegsklasse für viele Smartphone-Nutzer deutlich brauchbarer. Auch Vodafone Mobil S und Vodafone Mobil M bekommen mehr Datenvolumen. Der L-Tarif liegt künftig bei 120 GB, während der XL-Tarif weiterhin unbegrenztes Datenvolumen bietet.
Die Grundausstattung bleibt weitgehend gleich. Telefonie-Flat, SMS-Flat, Zugang zu 4G und 5G, EU-Roaming und WLAN-Calling gehören weiterhin zum Leistungsumfang. Vodafone verändert also vor allem Datenpakete, Zusatzoptionen und einzelne Tarifvorteile.
| Tarif | Datenvolumen bisher | Datenvolumen ab 16. Juli 2026 | Einordnung |
|---|---|---|---|
| Vodafone Mobil XS | 7 GB | 15 GB | größter sichtbarer Sprung im Einstiegstarif |
| Vodafone Mobil S | 25 GB | 30 GB | moderates Plus für normale Smartphone-Nutzung |
| Vodafone Mobil M | 50 GB | 60 GB | interessant für Streaming, Hotspot und häufige Nutzung |
| Vodafone Mobil L | zuletzt je nach Aktion deutlich höher | 120 GB | stark, aber im Vergleich zu Aktionen genau prüfen |
| Vodafone Mobil XL | unbegrenzt | unbegrenzt | für Nutzer mit dauerhaft sehr hohem Verbrauch |
Mehr Datenvolumen klingt gut, aber das GigaDepot fällt weg
Der wichtigste Haken steckt nicht in den neuen Gigabyte-Zahlen, sondern in dem, was künftig fehlt. Vodafone streicht bei Vodafone Mobil das bisherige GigaDepot. Damit konnten Kunden ungenutztes Inklusiv-Datenvolumen automatisch in den nächsten Abrechnungszeitraum mitnehmen.
Im Alltag war das vor allem für Kunden angenehm, die nicht jeden Monat gleich viel surfen. Ein ruhiger Monat mit wenig mobiler Nutzung konnte den nächsten Monat mit Urlaub, Pendeln oder häufiger Hotspot-Nutzung etwas abfedern. Genau diese Flexibilität fällt in der neuen Tarifgeneration weg.
Vodafone begründet den Schritt mit den höheren Datenpaketen und einer einfacheren Tarifstruktur. Das ist verständlich, macht den neuen Tarif aber nicht für jeden besser. Ein Kunde, der jeden Monat 14 GB verbraucht, profitiert im neuen XS-Tarif klar. Ein anderer Kunde, der mal 5 GB und mal 25 GB benötigt, konnte mit dem GigaDepot unter Umständen entspannter planen.
Für wen die neuen Vodafone-Mobil-Tarife besser passen
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• Vielnutzer, die jeden Monat zuverlässig ein höheres Datenvolumen brauchen.
• Streaming-Nutzer, die unterwegs regelmäßig Musik, Videos oder Cloud-Dienste verwenden.
• Kunden im XS-Tarif, weil der Sprung von 7 GB auf 15 GB besonders deutlich ausfällt.
• Kunden mit Festnetzanschluss bei Vodafone, wenn der Kombi-Vorteil sinnvoll genutzt werden kann.
Wer genauer rechnen sollte
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• Wenignutzer, die bisher häufig Datenvolumen angespart haben.
• Bestandskunden mit Aktionskonditionen, weil ältere Angebote teilweise sehr starke Datenpakete hatten.
• Nutzer des GigaDepots, wenn die Mitnahme von Datenvolumen im Alltag wichtig war.
• Reisende außerhalb der EU, die prüfen müssen, ob 2 GB Travel-Daten wirklich reichen.
World Travel Option und OneNumber Flex: Die neuen Extras im Detail
Vodafone ergänzt die höheren Tarifstufen um zwei Optionen, die vor allem für bestimmte Nutzergruppen interessant sind. In Vodafone Mobil L und Vodafone Mobil XL lässt sich die World Travel Option kostenlos zubuchen. Sie enthält monatlich 2 GB Datenvolumen für Reisen in mehr als 100 Länder außerhalb des normalen EU-Roamings. Regulär kostet diese Option 4,99 Euro im Monat.
Das ist ein brauchbarer Zusatz, ersetzt aber keine große Auslands-Datenflatrate. 2 GB reichen für Messenger, Navigation, Mails und etwas Browser-Nutzung. Wer im Ausland regelmäßig Videos streamt, große Dateien lädt oder sein Smartphone als Hotspot nutzt, kommt damit schnell an Grenzen.
Beim Thema Roaming lohnt grundsätzlich ein Blick auf die Regeln. Die Bundesnetzagentur erklärt Roaming und weist darauf hin, dass EU-Roaming grundsätzlich nach dem Prinzip "Roam like at home" funktioniert, es aber Ausnahmen geben kann. Die World Travel Option betrifft vor allem Reisen in Länder außerhalb dieses EU-Rahmens.
Im Tarif Vodafone Mobil XL kommt außerdem OneNumber Flex als kostenlos zubuchbare Option hinzu. Dabei handelt es sich um eine zusätzliche SIM-Karte für weitere Geräte. Die eigene Rufnummer kann damit zum Beispiel auf einer Smartwatch oder einem Tablet genutzt werden. Das Datenvolumen stammt aus dem Haupttarif. Regulär kostet die Option 5,99 Euro monatlich.
| Option | In welchen Tarifen inklusive zubuchbar? | Regulärer Preis | Für wen relevant? |
|---|---|---|---|
| World Travel Option | Vodafone Mobil L und XL | 4,99 Euro pro Monat | Reisende außerhalb der EU |
| OneNumber Flex | Vodafone Mobil XL | 5,99 Euro pro Monat | Smartwatch-, Tablet- und Zweitgeräte-Nutzer |
Vodafone Kombi: Mobilfunk und Festnetz zusammen nutzen
Auch nach der Umstellung bleibt der Kombi-Gedanke erhalten. Wer einen Vodafone-Mobil-Tarif mit einem Festnetzanschluss von Vodafone kombiniert, kann über die Vodafone Kombi sparen. Der frühere Name GigaKombi verschwindet damit ebenfalls aus der neuen Tariflogik.
Vodafone nennt für die neuen Mobil-Tarife XS, S, M, L und XL einen monatlichen Rabatt von 5 Euro auf die Mobilfunkrechnung. Zusätzlich soll es ab Vodafone Mobil M aufwärts eine unlimitierte Datenflatrate für das Smartphone geben, wenn die Kombi-Voraussetzungen erfüllt sind.
Gerade hier sollten Kunden nicht nur auf den Rabatt schauen. Entscheidend ist, ob der vorhandene Festnetzvertrag, der Mobilfunktarif und die Mindestlaufzeiten zusammenpassen. Ein Kombi-Vorteil kann sinnvoll sein, wenn ohnehin beide Anschlüsse bei Vodafone liegen. Er sollte aber nicht der einzige Grund sein, einen teureren Tarif zu wählen.
Die wichtigsten Punkte zur Vodafone Kombi
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• 5 Euro monatlicher Rabatt auf die Mobilfunkrechnung bei passenden Mobilfunk- und Festnetzprodukten.
• Unbegrenztes Datenvolumen ab Mobil M, sofern der Kombi-Vorteil greift.
• Interessant für Haushalte, die Mobilfunk, Internet und eventuell weitere Karten bündeln möchten.
• Vor Vertragsabschluss prüfen, ob Laufzeiten, Aktionspreise und Anschlussart zusammenpassen.
Für Familien bleiben außerdem die FamilyCards als Ergänzung zur Hauptkarte relevant. Sie bieten eigene Mobilfunknummern und unterschiedliche Datenpakete. Laut Vodafone reicht die Spanne von 5 GB für 9,99 Euro bis zu Unlimited für 39,99 Euro monatlich. Das kann günstiger sein als mehrere völlig getrennte Hauptverträge, hängt aber stark vom tatsächlichen Datenbedarf ab.
Fazit und FAQ: Für wen sich Vodafone Mobil lohnt
Vodafone Mobil ist kein schlechterer Tarifbaukasten, aber auch keine reine Verbesserung. Die neuen Datenvolumen sind in mehreren Stufen attraktiver, besonders beim XS-Tarif. Gleichzeitig fällt mit dem GigaDepot ein praktischer Flexibilitätsvorteil weg. Kunden sollten deshalb nicht nur auf die größere GB-Zahl schauen.
Der nüchterne Blick hilft hier am meisten: Wer jeden Monat viel Datenvolumen verbraucht, dürfte von den neuen Paketen profitieren. Wer bisher stark vom GigaDepot gelebt hat, sollte den eigenen Verbrauch der letzten Monate prüfen. Bei Altverträgen mit Sonderaktionen kann sich das Behalten des bestehenden Tarifs lohnen.
Auch die neuen Extras sind nicht für alle gleich wichtig. Die World Travel Option ist für gelegentliche Reisen außerhalb der EU angenehm, ersetzt aber keine große Auslands-Datenflatrate. OneNumber Flex ist im XL-Tarif ein echter Vorteil für Nutzer mehrerer Geräte, für reine Smartphone-Nutzer aber eher nebensächlich.
FAQ: Wann startet Vodafone Mobil?
Vodafone Mobil startet ab dem 16. Juli 2026. Ab diesem Zeitpunkt ersetzt die neue Tariflinie die bisherigen GigaMobil-Laufzeittarife für Privatkunden.
FAQ: Wird aus GigaMobil automatisch Vodafone Mobil?
Vodafone benennt die Tariflinie neu. Ob und wie Bestandskunden automatisch betroffen sind, sollte im Kundenkonto oder direkt bei Vodafone geprüft werden. Besonders bei älteren Aktionskonditionen lohnt ein genauer Vergleich vor einem Wechsel.
FAQ: Gibt es das GigaDepot weiterhin?
In den neuen Vodafone-Mobil-Tarifen gehört das GigaDepot nicht mehr zum Leistungsumfang. Ungenutztes Datenvolumen wird damit nicht mehr automatisch in den nächsten Abrechnungszeitraum übertragen.
FAQ: Welcher neue Vodafone-Mobil-Tarif ist am interessantesten?
Für viele normale Nutzer dürfte Vodafone Mobil XS durch den Sprung auf 15 GB deutlich interessanter werden. Wer viel streamt oder den Kombi-Vorteil nutzt, sollte eher Vodafone Mobil M prüfen. Der XL-Tarif lohnt sich vor allem bei dauerhaft sehr hohem Datenverbrauch oder mehreren Geräten.
Redaktionelle Einordnung
Die neue Tariflinie passt vor allem für Nutzer, die planbar mehr Datenvolumen brauchen. Der eigentliche Knackpunkt bleibt aber das GigaDepot. Mehr Gigabyte pro Monat sehen auf dem Papier gut aus. Im Alltag zählt jedoch, ob der Tarif zum eigenen Nutzungsverhalten passt.
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