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Apple Skandal: Apple will bei Online-Veranstaltungen während Corona abkassieren

• 29.08.20 Apple missbraucht zunehmend seine Stellung beim App Store, so die Kritiker in den letzten Wochen. Der Streit fing mit Epic Games an, welche die App Store Gebühren versuchen zu umgehen, und geht nun beim Schwergewicht Facebook weiter. So will Apple nicht, dass in der Facebook App auf die App-Store-Gebühren hingewiesen wird, so ein Bericht von Reuters.
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Hierbei geht es um Online-Veranstaltungen während der Corona-Pandemie, um bei Künstlern und Veranstaltern Umsätze zu generieren.

Apple Verbot: Facebook darf nicht Apples Gebühren im App Store erwähnen

So wurde nun eine eingereichte Facebook App für die Veröffentlichung im App Store abgelehnt, weil Facebook öffentlichkeitswirksam auf die App-Store-Gebühr hinweist, so der Bericht von Reuters.

Apple Skandal: Apple will an bei Online-Veranstaltungen während Corona abkassieren
Apple will Geld von Facebook
bei der App-Nutzung bei Online-Veranstaltungen -Bild: Facebook

Besonders bemerkenswert ist Apples Begründung. So hat Apple die Ablehnung mit einer App-Store-Regel begründet, welches es untersagt, dass man bei der App "irrelevante" Informationen anzeigt. Natürlich entscheidet Apple selbst, welche Angaben als irrelevant eingestuft werden.

Apple will an bei Online-Veranstaltungen während Corona abkassieren

Der Hintergrund der Erwähnung der Gebühren liegt darin, das Facebook bei einer neuen Funktion für Online-Veranstaltungen auf einen Gebühren Anteil von 30 Prozent hinweist. So geht es dabei um bezahlte Online-Veranstaltungen, um den Einnahmeverluste aufgrund der Coronavirus-Pandemie auszugleichen. Auch hatte Facebook Apple gebeten, in diesem Fall auf die 30-prozentige Gebühren zu verzichten, um auch kleinere Unternehmen zu unterstützen. Dieses Ansinnen hatte Apple nach Angabe von Facebook abgelehnt.

Apple Skandal: Apple will bei Online-Veranstaltungen während Corona abkassieren
Apple ist Corona Profiteur mit einem Wert von 1,8 Bio Euro -Bild: Finanzen.nety

In Deutschland würde man dieses mit dem Transparenz Gesetz begründen, um auf Gebühren hinzuweisen. Im Apple Store heisst es Missbrauch einer Marktbeherrschenden Stellung. Nun ist es offensichtlich, dass Apple als milliardenschwerer Konzern auch noch bei den gebeutelten Künstlern und Veranstaltern die Hand offen hält, um noch mehr Profit zu generieren.

Immerhin hat nach den Angaben von Reuters Google im Play Store für diese Facebook-Online-Veranstaltungen auf die 30-Prozent-Gebühr verzichtet. Daher sollten Künstler und Veranstalter auf den Google Store ausweichen.

"Wir sollten jetzt mehr denn je die Möglichkeit haben, den Menschen zu helfen, zu verstehen, wohin das Geld, das sie für kleine Unternehmen beabsichtigen, tatsächlich fließt. Leider lehnte Apple unsere Transparenzmitteilung bezüglich der Steuer von 30 Prozent ab, aber wir arbeiten immer noch daran, diese Informationen in der App verfügbar zu machen", sagte Facebook in einer Erklärung.

Apple iOS 13.7 Beta verfügbar: Neues iOS Update für Covid-19-Benachrichtigungen

Zuletzt gab es Verbesserungen für die Corona Warn App beim iOS 13.6.1. Hier wurde ein Problem gelöst, bei dem Begegnungsmitteilungen für einigen Benutzer deaktiviert werden konnten.

Die beiden großen Smartphone Konzerne Apple und Google hatten zuvor die Smartphone-Standortbestimmung für die Corona-App ausgeschaltet bei der Erkennung von Bluetooth-Signalen. Allerdings halten einige Entwickler der Apps die GPS-Daten aber für wichtig.

So wollten Apple und Google bei ihrem gemeinsamen Kontaktverfolgungssystem zur Warnung und Rückverfolgung von Corona Virusinfektionen die Standortbestimmung abschalten, und entsprechen damit der Forderungen nach der Datensparsamkeit.

Mit der neuen Betriebssystemversion iOS 13.7 lässt sich auf dem iPhone die Exposure Notification API auf eine weitere Weise nutzen. Hier können Nutzer die Kontaktverfolgung ohne eine App aktivieren. Wer dann allerdings infiziert ist, muss weiterhin die Corona Warn App zur Meldung nutzen. Immerhin kann man sich so die 20 Millionen Euro teure Corona Warn App sparen.

Dazu berichtet Apple, dass man mit iOS 13.7 sich für das Covid-19-Benachrichtigungssystem entscheiden, ohne die App herunterladen zu müssen.

Corona Warn App: App hat oftmals nicht funktioniert --Fehler bei iPhones und Android

Dabei räumten die Entwickler die Probleme sogar ein und sehen die Fehler bei Apple. Die Informatiker werfen der Telekom und SAP aber unzureichende Test vor. Diese Fehler sind grob fahrlässig bei einer Gesundheitsapp, lautet hier das Fazit.

Nach Recherchen von tagesschau.de funktioniert auf vielen iPhones die Kontaktüberprüfung nur lückenhaft. Nutzerinnen und Nutzer wurden teilweise über Wochen nicht über die App informiert, ob sie Kontakt zu Infizierten hatten oder nicht. SAP, das die App zusammen mit der Deutschen Telekom entwickelt hat, räumte den Fehler ein.

"Da gibt es Probleme, und ich hoffe ganz stark, dass die entweder sehr, sehr schnell beseitigt werden oder wir einen wirksamen Workaround finden, (...) um trotzdem die Funktionalität auf die Beine zu stellen", sagt Thomas Klingbeil, der Software-Architekt der Corona-Warn-App bei SAP gegenüber tagesschau.de.

Ein ähnliche Problem gibt es auch bei Android Smartphones. Auch hier läuft die App oftmals nicht im Hintergrund, wie die Bild Zeitung berichtet.

Das Problem liegt bei beiden Systemen daran, dass wenn die Corona-Warn-App nicht sichtbar auf dem Bildschirm ist, soll diese im Hintergrund weiterlaufen und Daten aktualisieren.

iOS 13.6.1 erfolgt oftmals automatisch

Apples neuestes iOS 13.6.1 erfolgt bei aktivierter Option "Automatische Update" ohne zutun des Nutzers. Man kann aber auch alternativ das neue Update in den Einstellungen unter "Softwareupdate" manuell installieren.

Apple iPhone Warnung: Bundesamt warnt vor Einsatz von iOS-App Mail

Schon am Jahresanfang haben wir vor Apples iPhones im Sicherheitsbereich gewarnt, da es immer wieder Hinweise auf einen Datenzugriff auf iPhones in der Vergangenheit gab. Wir gingen sogar davon aus, dass iPhones von Redakteuren betroffen waren.

In einem Blogeintrag berichtet das US-IT-Sicherheitsunternehmen ZecOps über ihren Fund. Dabei genügt es eine manipulierte E-Mail, mit der auf allen iPhones vorinstallierten Mail-App, zu öffnen.

Sicherheitslücke nach Update nicht mehr vorhanden

So berichtet nun das US-IT-Sicherheitsunternehmen ZecOps, dass die in älteren Versionen bestehenden Schwachstellen nach der Installation von iOS 13.5 oder 12.4.7 geschlossen worden sind. Dabei wurden in der Vergangenheit gezielte Angriffe auf Firmen sowie Einzelpersonen festgestellt.

Die iOS-App "Mail" ist auf allen iOS-Versionen rückwirkend bis iOS 6 von zwei schwerwiegenden Sicherheitslücken betroffen. Angreifern ist es dadurch möglich, durch das Senden einer E-Mail das betreffende iPhone oder iPad zu kompromittieren.

Damit ist potentiell das Lesen, Verändern und Löschen von E-Mails möglich. Ob darüber hinaus weitere schädliche Aktivitäten für erfolgreiche Angreifer möglich sind, ist Gegenstand weiterer Prüfungen.

Apples iOS 13.5 mit Problemen beim App-Start

Wer aber meint, dass es keine Problem mit dem neuen Apple Update gibt, sollte vielleicht vorsichtig sein. So berichten Nutzer nach der Installation von iOS 13.5 und iPadOS 13.5 von Problemen mit dem Starten von Apps.

Dabei geht es wohl um Anwendungen mit der Cloud-Familienfreigabe. Diese lassen sich auf den den Geräten nicht mehr starten. Die Nutzer werden aufgefordert die App im App Store neu zu kaufen. Dieses ist für den Käufer dann schon sehr ärgerlich. Diese App-Probleme kann man online auf 9to5Mac nachlesen.

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