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Wirtschaft fordert vom Obama Aufklärung für das PRISM Überwachungsprogramm

• 11.06.13 Das Ausspionieren von sozialen Netzwerken und Suchmaschinen, wie Facebook und Google, durch gesetzliche Maßnahmen wurde durch den Whistleblower Edward Snowden bekannt. Edward Snowden hat dem "Guardian", der zusammen mit der Washington Post zuerst über Prism berichtet hatte, entsprechende Informationen und Dokumente geliefert. Zuvor war der 29-jährige Edward Snowden
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vier Jahre lang für die diversen NSA Dienstleister tätig. Zuletzt hatte er für Booz Allen Hamilton im Auftrag der NSA gearbeitet.

Die Wirtschaft fordert nun eine umfassende Aufklärung durch den Obama-Besuch in der kommenden Woche. Daher fordert zum Beispiel der Branchenverband Bitkom von der Bundesregierung, eine umfassende Aufklärung und Transparenz bei den Abhörmaßnahmen.

"Die Bundeskanzlerin sollte US-Präsident Obama offen und direkt auf die kolportierten Überwachungsmaßnahmen ansprechen", sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. "Wir brauchen schnellstmöglich größtmögliche Transparenz. Dafür sollte sich die Bundesregierung mit Nachdruck einsetzen.".

Die Wirtschaft fordert, das private und unternehmenskritische Daten durch hohe Hürden geschützt werden. Dies beinhalte zum Beispiel eine richterliche Anordnung in jedem Einzelfall.

Auch ist das Internet für die Wirtschaft ein wichtiger Wettbewerbsfaktor geworden. Die Abhörmaßnahmen einiger führender Länder darf nicht das Vertrauen in der modernen Technologien senken. Das Internet wird gebraucht, um die größten Zukunftsherausforderungen Energie, Mobilität, Demographie und Gesundheit bestehen zu können, so der Branchenverband weiter.


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