Streaming Abmahnwelle: Staatsanwaltschaft Köln ermittelt wegen IP Adressen Akquirierung
• 17.12.13 Die aktuelle Abmahnwelle beim Redtube Streaming Angebot wirft jede Menge Fragen auf. Die Anwälte, welche die Abmahnungen juristisch abwehren, wollen vor allem Dingen wissen, wie die Abmahner in den Besitz der IP Adressen gelangen konnten, welche dann dem Landgericht Köln vorgelegt worden sind.
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Gegenüber der Zeitung "Welt" hat der Berliner Rechtsanwaltskanzlei Werdermann von Rüden geäußert, dass die Staatsanwaltschaft Köln gegen Verantwortliche im Redtube-Fall ermittelt. Dieses hat der Anwalt aus den Justizkreisen erfahren. Die Staatsanwaltschaft Köln war offenbar nach den Medienberichten der vergangenen Woche auf den Fall aufmerksam geworden und hatte die Ermittlungen eingeleitet, so Rechtsanwalt Johannes von Rüden.
Einige Nutzer haben dabei auch ihre Verbindungsdaten im Internet Browser für den fraglichen Zeitraum durchforstet. Dabei sind die Nutzer von der Internet-Seite trafficholder.com auf die Seite movfile.net und dann auf die Seite retdube.net geleitet worden. Diese retdube.net Seite hätte dann den Nutzer auf den Porno Streaming weitergeleitet. Durch die Weiterleitung von außen, hätten die Nutzer also das Streaming nicht aktiv eingeleitet. Im Gegenzug bekommt man dann eine Abmahnung für den Besuch des Internet Streams.
Die Seite trafficholder.com dient alleine dem Zweck, um Nutzer auf Pornoseiten zu leiten. Damit gernerieren die Porno Seitenbetreiber Traffic für ihr Angebot und stehen damit in der Gunst der Besucher ganz oben in den Statistiken.
Die erste Abmahnwelle hat die Telekom Kunden getroffen. Laut den Anwälten, welche Akteneinsicht beim Landgericht Köln hatten, stehen aber auch andere Provider wie Kabel Deutschland, Versatel und O2 auf der Liste.
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